Ein Gaming-Tisch ersetzt meinen günstigen Ikea-Tisch - eine gute Idee?

Ikea bekommt Konkurrenz durch Möbel, die speziell auf Spieler ausgerichtet sind. Wie gut schlägt sich der Flexispot GD01 gegen meinen günstigen Ikea-Tisch?

GameStar Plus Logo

Artikel auf einer Seite lesen

50% Rabatt auf euer erstes Jahr GameStar Plus

Jetzt nur für kurze Zeit: die ersten sechs Monate im Jahresabo mit dem Code »NEU50« sparen. Deine Vorteile:

Zugriff auf alle Artikel, Videos & Podcasts von GameStar
Exklusive Tests, Guides und Reportagen
Von Experten, die wissen, was gespielt wird
Keine Banner und viel weniger Werbespots
Jederzeit online kündbar

Du hast bereits GameStar Plus? Hier einloggen.

Mein Arbeitsplatz im Home Office gewinnt durch den neuen Flexispot vor allem da, wo man auf diesem Bild kaum hinschauen kann: Unterhalb des Tisches. Mein Arbeitsplatz im Home Office gewinnt durch den neuen Flexispot vor allem da, wo man auf diesem Bild kaum hinschauen kann: Unterhalb des Tisches.

Die Corona-Pandemie macht Home Office so wichtig wie nie, und je mehr Zeit man daheim am PC verbringt, desto eher kommt es auf eine gute Ausstattung an. Spieler werden gleichzeitig längst mit speziellen Gaming-Tischen umworben, aber wie gut schlägt sich so ein Modell gegen einen günstigen Schreibtisch von Ikea?

Genau das habe ich anhand des Flexispot GD01 ausprobiert. Sein Preis von knapp 230 Euro liegt in einem überschaubaren Rahmen, auch im Vergleich zum Magnus Metal Desk mit Magneten. Er ist aber dennoch klar teurer als mein bisheriger Schreibtisch Thyge von Ikea, der aktuell 100 Euro kostet.

Schnellnavigation:

Neben Möbeln für die Allgemeinheit will auch Ikea Spieler mit speziellen Tischen und anderen Produkten ansprechen. Wieso ich die ersten Gehversuche der Schweden in diesem Bereich eher kritisch sehe, erfahrt ihr in der folgenden Kolumne:

Was spricht für den Ikea-Schreibtisch?

Ich habe mich seinerzeit aus verschiedenen Gründen für den oben zu sehenden Ikea-Schreibtisch Thyge entschieden:

  1. Ausreichend Fläche: Mit Abmessungen von 160x80 Zentimetern bietet der Thyge genug Platz in der Breite, um zwei Monitore beziehungsweise einen großen Bildschirm darauf unterzubringen. Da mein Büro eher schmal ist und hinter mir ein weiterer (Eigenbau-)Tisch für meine Testsysteme steht, durfte der Tisch gleichzeitig nicht tiefer als 80 Zentimeter sein.
  2. Höhe anpassbar: Die Standfüße des Thyge lassen sich zumindest in einem Bereich von 60 bis 90 Zentimetern in der Höhe verstellen. Ein Tisch, an dem man sowohl stehend als auch sitzend arbeiten kann würde ich zwar noch besser finden, er wäre aber auch deutlich teurer.
  3. Schlichtes Äußeres: Der Ikea-Schreibtisch ist optisch zurückhaltend und trifft dadurch meinen Geschmack. Außerdem tauchen die Farben Weiß und Silber auch an anderer Stelle in meinem Büro wieder auf.
  4. Niedriger Preis: Ich empfinde Kosten von 100 Euro für einen stabilen und ausreichend großen Schreibtisch als vergleichsweise gering, auch insofern kam mir der Thyge entgegen.

Welche Vorteile bietet der Gaming-Tisch?

Der Flexispot GD01 (siehe das Bild oben) ist mehr als doppelt so teuer wie der Ikea-Schreibtisch, aber was hat er im Vergleich zu bieten, das es beim Thyge nicht gibt?

  1. Hilfe bei der Kabelführung: Neben zwei Löchern im hinteren Bereich der Tischplatte bietet der GD01 ein Netz für die Unterbringung von Kabeln, das links oder rechts an der Unterseite angebracht werden kann
  2. Ein großflächiges Mauspad: Zum Lieferumfang des Flexispot gehört ein großes Mauspad, das die gesamt Tischfläche bedeckt. Löcher für die Kabelführung befinden sich an den benötigten Stellen.
  3. Halter für Headsets und Getränke: An der Vorderseite lassen sich ein Halter für Headsets und ein Halter für Trinkbecher unterbringen.

1 von 3

nächste Seite


zu den Kommentaren (103)

Kommentare(85)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.