Die weltweite Speicherkrise sorgt nicht nur dafür, dass viele Komponenten wie Grafikkarten deutlich teurer werden, sondern auch für Strategieänderungen bei den Herstellern.
Im Falle von Intel ist uns Spielern dadurch wohl eine richtig spannende GPU durch die Lappen gegangen.
Intels RTX-Herausforderer, der nie auf den Markt kam
Im März 2026 hat Intel mit der Arc Pro B70 eine neue Workstation-GPU mit satten 32 GB VRAM auf den Markt gebracht.
Als Chip kommt dabei der Battlemage BMG-G31, auch als »Big Battlemage« bekannt, zum Einsatz. Benchmarks zeigen jetzt, welche Gaming-Leistung in dem Chip stecken könnte.
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Gemeinsam durch die Hardware Krise: Warum die RAM-Knappheit uns ALLE angeht
Lange Zeit wurde erwartet, dass Intel den BMG-G31 auch im Gaming-Segment etwa in Form einer Arc B770, zum Einsatz bringen würde. Aufgrund der Speicherknappheit und den besseren Aussichten auf dem KI-Markt wurde daraus allerdings nie Realität.
Mittlerweile gibt es immerhin passende Grafiktreiber für die Arc Pro B70 und die hat das Magazin Expreview genutzt, um Gaming-Benchmarks zu erstellen. Verglichen wurde die GPU dabei mit der Arc B580 und der RTX 5060 Ti von Nvidia.
Starke Ergebnisse in den Benchmarks
Im 1440p-Raster-Test kann die Pro B70 im Großen und Ganzen mit der RTX 5060 Ti mithalten und diese in Cyberpunk 2077 sogar schlagen. Die Arc B580 mit 12 GB VRAM landet jeweils mit deutlichem Abstand auf Platz drei.
Ein ähnliches Bild ergibt sich auch in den RT-Benchmarks. In F1 25, Doom: The Dark Ages und Cyberpunk 2077 landet die Arc Pro B70 knapp vorn, in Assassin's Creed Shadows und Monster Hunter Wilds macht die RTX 5060 Ti das Rennen.
Im Vergleich zur Arc B580 ist die Arc Pro B70 im Schnitt um knapp 40 Prozent schneller. In der Spitze sind es sogar satte 65,7 Prozent. Eine auf Gaming optimierte Version des »Big Battlemage« hätte also die Arc B580 um 40 bis 50 Prozent übertreffen können.
Eine solche Grafikkarte hätte dann etwa 16 GB statt 32 GB VRAM bieten können und möglicherweise eine echte Alternative zur RTX 5060 Ti abgegeben.
»Dank« des großen KI-Booms ist es allerdings nicht dazu gekommen und das wird sich so schnell wohl auch nicht ändern.
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