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Für ein legendäres Batman-Spiel arbeitete ein Entwickler unfassbare zwei Jahre lang ausschließlich am Umhang

Die Arkham-Spiele von Rocksteady zählen zu den besten Superhelden-Spielen überhaupt. Und ja, das liegt auch an Batmans Umhang.

Damit Batmans Outfit die volle Wirkung entfaltet, hat für Arkham Asylum ein Entwickler viel Zeit investiert. Damit Batmans Outfit die volle Wirkung entfaltet, hat für Arkham Asylum ein Entwickler viel Zeit investiert.

Batman wird (neben vielen anderen Spitznamen) oft auch der Caped Crusader genannt. Der Umhang des Superhelden ist also untrennbar mit ihm verwoben. Immerhin nutzt Batman seinen Mantel nicht einfach nur als stilvolles Accessoire wie beispielsweise Superman.

Der Umhang von Bruce Wayne ist wie sein ganzes Kostüm eigentlich ein wichtiges Werkzeug bei der Verbrecherjagd. Er hilft ihm beim Gleiten, er schüchtert seine Gegner ein und kann sogar genutzt werden, um im Nahkampf Schurken kurz zu betäuben.

Folglich war es für das Entwicklerstudio Rocksteady bei der Entwicklung des legendären Action-Adventures Arkham Asylum von oberster Wichtigkeit, den Mantel von Batman auch perfekt zu animieren.

Dafür wurde ein einzelner Entwickler zwei Jahre lang (!) mit nichts anderem beschäftigt.

Video starten 6:24 Batman: Arkham Asylum - Test-Video zum Action-Abenteuer

Alles für den Realismus

Wer dieser Mensch genau war, wissen wir nicht. Aber schon 2009 sprach Eidos-Mitbegründer Ian Livingstone in einem Interview mit Gaming Indians (via Eurogamer) darüber, wie viel Aufwand das Team in Arkham Asylum steckt. Hier kam er auch auf den legendären Mantel von Batman zu sprechen:

»Eine Person hat zwei Jahre lang ausschließlich an dem Umhang gearbeitet, daher sind allein an diesem Umhang über 700 Animationen und Soundclips angebracht. Deshalb sieht er so wunderschön realistisch aus.«

Klingt wie Overkill, aber Mäntel waren und sind eine ziemlich große Herausforderung für Entwickler. Daher verzichten viele Spieleentwickler lieber komplett darauf oder gehen Kompromisse ein. Mäntel sind bekannt dafür, dass sie gerne durch Objekte hindurchklippen oder sich physikalisch nicht wirklich so verhalten, wie sie eigentlich sollten.

Entweder flattern sie wie Sportleibchen oder hängen viel zu träge am Charakter runter. Man erinnere sich allein mal an die abenteuerlichen Mantel-Clippings in Hogwarts Legacy. Damit das alles wirklich gut und realistisch abläuft, muss in so einen Mantel gehörig Arbeitszeit investiert werden.

Das hat sich dann aber auch ausgezahlt, denn Batmans Mantel weht in den Arkham-Spielen stets äußerst beeindruckend im Wind.

Hat es sich gelohnt?

All der Aufwand hat sich also am Ende des Tages wirklich gelohnt. Vor allem, da Batmans Umhang gerade in den Arkham-Spielen ziemlich zentral ist.

Immerhin sehen wir den Helden die meiste Zeit über von hinten und können durchgehend bewundern, wie sein Mantel sich hin- und herbewegt. In den Nachfolgern wird er auch als Transportmittel noch wichtiger, da wir dort dann irgendwann eine ganze offene Welt erkunden und durchfliegen können.

Doch auch abseits vom Mantel waren die Arkham-Spiele etwas sehr besonderes und gelten zurecht als die besten Batman-Spiele überhaupt. Hier steckt so viel Zeit, Liebe und Leidenschaft für die Vorlage drin, wie man es nur selten erlebt.

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