Intels gemeinsame Sache mit Nvidia: Der Termin für die ersten Chips mit RTX-Grafik soll stehen

Ein Leak nennt erstmals einen Termin: Die ersten Intel-Prozessoren mit Nvidia-RTX-Grafik sollen Anfang 2028 kommen. Insbesondere ein Debüt zur CES 2028 ist im Gespräch.

Intel und Nvidia arbeiten wohl gemeinsam an x86-Prozessoren mit RTX-Grafik – ein Leak nennt nun einen möglichen Starttermin. Intel und Nvidia arbeiten wohl gemeinsam an x86-Prozessoren mit RTX-Grafik – ein Leak nennt nun einen möglichen Starttermin.

Im vergangenen September kündigten Nvidia und Intel eine historische Zusammenarbeit an, um gemeinsam an SoCs (System on a Chip) zu wekreln. Flankiert wurde das Ganze von Nvidias Einstieg bei Intel mit fünf Milliarden US-Dollar.

Damals wurde die Stoßrichtung schon etwas angedeutet, nun bringt ein Leaker konkretere Informationen ins Spiel: So sollen die ersten Intel-Prozessoren mit integrierter Nvidia-RTX-Grafik im Jahr 2028 erscheinen.

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Ein x86-Kern, eine RTX-Kachel

Das berichtet der türkische Tech-YouTuber Erdi Özüağ, der sich früher als Redakteur bei DonanimHaber einen Namen machte (via Videocardz).

Konkret nennt der Leaker das erste Quartal 2028 als Zielmarke. Bleibe der Fahrplan unverändert, könnte das Debüt zur CES 2028 fallen. Diesen Zeitraum soll Intel auf einer aktuellen Roadmap anvisieren.

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Videocardz zufolge geht es dabei um einen von Intel und Nvidia in Personalunion entwickelten Chip, der bei uns in Rechnern landen könnte.

  • Intel soll die x86-Architektur hierbei mit einer RTX-Grafikkachel (auch Tile oder Chiplet genannt) in einem einzigen Paket verbinden.
  • Dem Bericht nach gehören die Chips zur »Serpent Lake«-Familie, die schon früher in Roadmap-Leaks als Zweig von Intels künftiger Client-Plattform auftauchte.

Ähnliches wurde schon zur Ankündigung der Partnerschaft zwischen Intel und Nvidia in den Raum geworfen.


Eine komplette Neuerfindung ist eine Intel-Kooperation mit anderen Herstellern indes nicht, wie Videocardz an dieser Stelle anmerkt.

Mit »Kaby Lake-G« brachte der Hersteller nämlich bereits 2018 einen Mobilchip, der einen Intel-Prozessor mit (ausgerechnet, könnte man meinen) AMDs Radeon RX Vega vereinte. Das Projekt blieb aber nur von kurzer Dauer – die Treiberpflege lief nach wenigen Jahren aus.

Einen Haken hat die CES-These allerdings: Nvidia hat große Bühnen zuletzt fast ausschließlich seinem KI-Geschäft gewidmet. Kühlt der KI-Boom bis 2028 zumindest etwas ab, könnte ein Comeback der Endkundenprodukte auf der CES aber durchaus wieder passen.

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