Intel hat auf der diesjährigen Techtour nicht nur für integrierte Grafikkarten einen optimistischen Ausblick gegeben, sondern auch die neue Upscaling-Generation in Form von XeSS 3 angekündigt.
Die dritte Version von Xe Super Sampling kommt mit Multi Frame Generation (MFG); damit ist Intel nach Nvidia der zweite GPU-Anbieter, der eine solche KI-Technik ankündigt. Einen Vorteil gegenüber der Geforce-Lösung kann XeSS 3 ebenfalls sein Eigen nennen.
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XeSS-MFG: Bis zu vier zusätzliche Frames
Der Reihe nach: Die offizielle Ankündigung von XeSS 3 (via wccftech) beinhaltete auch die Enthüllung von XeSS-MFG, mit dem das Intel-eigene Multi Frame Generation gemeint ist.
Analog zu Nvidia werden auch hier zwei vorhergehende Frames zur Ausgabe herangezogen. Auf Basis verschiedener Parameter, etwa den Bewegungsvektoren, berechnet XeSS-MFG ein »optisches Flussnetz«, das als Grundlage für die Berechnung von bis zu vier zusätzlichen Frames dient.
Zum Start von XeSS-MFG wird die neue Funktion zunächst lediglich per Treiber-Override zur Verfügung stehen – ihr müsst also selbst aktiv werden, um Multi Frame Generation mit zwei-, drei- oder vierfachem Output auf eurer Intel-GPU zum Laufen zu bringen.
Wann dieser Release erfolgen soll, hängt von der nächsten CPU-Serie ab: Laut Intel wird XeSS 3 zeitgleich mit der Panther-Lake-Generation an den Start gehen, die ihrerseits auf die neuen Xe³-GPU-Kerne setzt.
Der Clou: XeSS-MFG bleibt nicht nur der aktuellen Arc-Generation vorenthalten. Damit wählt Intel den entgegengesetzten Weg zu Nvidia, die ihre MFG-Variante explizit nur für die aktuellen RTX-50-GPUs freischaltet.
So startet Intels Multi Frame Generation zwar zunächst für die Xe²-Serie (also Battlemage und Core Ultra 200V); zu einem späteren Zeitpunkt sollen aber auch ältere Modelle mit Xe-Kernen der ersten Generation MFG-kompatibel sein. Dazu zählen neben den Alchemist-GPUs auch die »Core Ultra 200H« genannten Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit.
Für Spielentwickler gibt es indes noch einen positiven Nebeneffekt von XeSS 3: Da die Schnittstelle unverändert bleibt, sollte es ein (vergleichsweise) leichtes sein, XeSS-2-fähige Spiele auf die neue Generation zu bringen.
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