Auf der WWDC 2026 hat Apple seine neuen Betriebssysteme präsentiert – und für iPhone-Nutzer steht dabei eines klar im Mittelpunkt: iOS 27.
Neben einem neu entwickelten Siri interessiert viele vor allem eine praktische Frage: Wird mein iPhone noch unterstützt?
Diese Modelle bekommen iOS 27
Hier gibt es sehr gute Nachrichten für iPhone-Besitzer: Apple unterstützt mit iOS 27 exakt dieselben Geräte wie schon mit iOS 26.
Die Kompatibilitätsliste bleibt also unverändert. Das bedeutet konkret, dass auch ältere Modelle wie das iPhone 11, das iPhone 11 Pro sowie das iPhone SE der zweiten Generation (Modell 2020) das Update auf iOS 27 erhalten werden.
Wer also seit dem letzten Jahr bereits iOS 26 installieren konnte, muss sich keine Sorgen machen – das nächste große Update kommt automatisch.
13:25
iOS 26: Alle Highlights des neuen iPhone-Updates und 15 versteckte Features, die ihr kennen solltet
Das ist gerade für Nutzer älterer iPhones eine wichtige Botschaft: Apple hält seine Geräte lange mit Software-Updates versorgt und iOS 27 setzt diesen Kurs fort.
Nicht alle Features für alle – Apple Intelligence bleibt exklusiv
Allerdings gilt wie schon bei iOS 26: iOS 27 ist nicht gleich iOS 27. Der volle Funktionsumfang bleibt weiterhin den neueren Modellen vorbehalten. Apple Intelligence ist nach wie vor dem iPhone 15 Pro, dem iPhone 15 Pro Max sowie allen Modellen der iPhone-16- und iPhone-17-Reihe vorbehalten.
Geräte wie das iPhone 12 oder iPhone 13 erhalten zwar das reguläre Betriebssystem-Update mit allen klassischen Funktionen, die KI-gestützten Features bleiben ihnen jedoch verwehrt. Das ist besonders relevant, weil das größte Highlight von iOS 27 direkt mit Apple Intelligence verknüpft ist: eine von Grund auf neu entwickelte Siri.
Die neue Siri: Gemini-Unterbau und Kontextverständnis
Siri hat in iOS 27 einen fundamentalen Umbau erfahren: In Zusammenarbeit mit Google setzt der Konzern auf Googles Gemini-Modell als Fundament der neuen Siri.
Konkret bedeutet das: Die neue Siri versteht Kontext deutlich besser als zuvor. Sie kann unter anderem mehrstufige Aufgaben ausführen, die frühere Siri-Versionen überfordert hätten.
Das Konzept erinnert an das, was Android-Nutzer bereits von Gemini kennen – mit tiefem Systemzugriff, persistentem Gesprächsgedächtnis und der Fähigkeit, komplexe Aufgaben eigenständig durchzuführen.
Apple betont dabei ausdrücklich, dass die Integration mit Fokus auf Privatsphäre gestaltet ist. Eure Daten sollen so weit wie möglich auf dem Gerät bleiben. Ob das in der Praxis so reibungslos funktioniert wie versprochen, wird sich zeigen müssen.
Liquid Glass bleibt – aber anpassbarer
Das mit iOS 26 eingeführte Designkonzept »Liquid Glass«, das seinerzeit für hitzige Debatten gesorgt hat, bleibt in iOS 27 im Wesentlichen erhalten. Apple hat es nicht zurückgerudert, stattdessen wurde die Anpassbarkeit ausgebaut.
Nutzer können das Liquid-Glass-Design nun detaillierter nach ihren Vorlieben justieren, was vor allem denjenigen entgegenkommt, die mit der ursprünglichen Umsetzung gehadert haben.
Hinweis: Dieser Artikel ist in einer früheren Version bereits auf GameStar.de erschienen.

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