iPhone 16 wird in einem Display-Test von einem Android-Handy geschlagen, das nicht einmal halb so viel kostet

Rang 40 ist nicht gerade schmeichelhaft.

Das Display des iPhone 16 hinterlässt im DXOMark-Test keinen überragenden Eindruck. Das Display des iPhone 16 hinterlässt im DXOMark-Test keinen überragenden Eindruck.

Seit Oktober 2020 hat das französische Unternehmen DXOMark eine eigene Testsuite für die Bewertung von Handydisplays am Start.

Bis dato spezialisierte sich die Plattform insbesondere auf Kameras und Bildsensoren; vor allem positive Ergebnisse hierzu werden von zahlreichen Herstellern als Qualitätssiegel gewertet und damit geworben.

Das iPhone 16 wird aber wohl keine Eigenwerbung mit den jüngsten Resultaten im Displaytest von DXOMark betreiben können, denn das im vergangenen September erschienene Apple-Smartphone landet mit 142 Punkten nur auf einem vergleichsweise abgeschlagenen 40. Rang der Allzeitwertung.

  • Unter anderem muss sich das iPhone 16 dem Samsung Galaxy A35 5G geschlagen geben, dessen UVP mit 379 Euro wesentlich günstiger als beim Apple-Handy (949 Euro) ist.
  • Immerhin kann sich das iPhone 16 Pro Max im Display-Ranking auf einen respektablen 17. Platz mit 151 Punkten vorschieben. Der Spitzenreiter laut DXOMark ist übrigens das Google Pixel 9 Pro XL mit 158 Punkten.

Die Smartphones durchlaufen bei den DXOMark-Tests eigenen Angaben zufolge eine »Reihe an objektiven und wahrnehmungsbezogenen Tests unter kontrollierten Labor- und Realbedingungen«. Als Kriterien für die Displaytests nennt DXOMark vier Kategorien:

  • Lesbarkeit
  • Farbe
  • Video
  • Touch

Video starten 3:21 iPhone 16 und iPhone 16 Pro Max im Unboxing-Video

Was wird am iPhone 16 bemängelt?

Zwar war laut DXOMark die maximal gemessene Helligkeit mit 1.969 cd/m² nah am Apple-Versprechen mit bis zu 2.000 cd/m², doch das iPhone 16 muss sich in dieser Kategorie nahezu grundlegend gegen Topmodelle anderer Hersteller geschlagen geben.

Insgesamt konnte allerdings festgehalten werden, dass die gemessene Displayhelligkeit für eine gute Lesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung ausreicht.

  • Wesentlich schlechter fällt das Fazit bei der Darstellung von SDR-Inhalten aus, die laut DXOMark zu kontrastarm und dunkel ausfallen.
  • Beim Wechsel auf HDR-Darstellung, die wiederum ein »zufriedenstellendes Erlebnis« nachwies, wird die Nutzererfahrung durch diese Diskrepanz beeinträchtigt.

Ebenso kritisch wird die 60-Hertz-Bildwiederholrate des iPhone 16 gesehen, die zu einem weniger flüssigen Bildschirmerlebnis wie bei vergleichbar teuren Smartphones führt. Die Pro-Versionen führen hingegen 120 Hertz ins Feld.

Auch der Touchscreen des iPhone 16 fiel negativ auf: Die Reaktionen des Bildschirms auf die Eingaben waren in der Regel schnell und präzise, doch in den Displayecken kam es teilweise zu Problemen.

  • Im Querformatmodus wurden »viele unbeabsichtigte Berührungen« registriert.
  • Zusätzlich dazu wurde festgestellt, dass bei zeitgleicher Berührung des Kamera-Buttons der Touchscreen »gelegentlich nicht reagierte«.
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