Ich hatte euch kürzlich davon berichtet, dass ich so langsam von meinem nunmehr fünf Jahre alten iPhone 13 Pro zu einem neuen Modell wechseln möchte und daher sehr gespannt auf das iPhone 18 Pro (Max) bin.
Das Handy läuft zwar noch flüssig, die schwächelnde Akkulaufzeit und der inzwischen recht knappe Arbeitsspeicher sind jedoch Gründe für meinen Upgrade-Gedanken.
Allerdings habe ich einen Teil der Geschichte nicht erzählt: Ich war vor wenigen Wochen drauf und dran, mir ein iPhone 17 Pro Max zu kaufen. Ich habe mich dann schlussendlich dagegen entschieden, da der Preis innerhalb eines Jahres gerade einmal um 150 Euro gefallen ist.
Also wollte ich logischerweise aufs iPhone 18 Pro Max warten – trotz des Wissens um die drohende Preissteigerung, die schlussendlich nun auch gekommen ist.
Mein Plan B lautete: Sollte das iPhone 18 Pro mir zu teuer werden, kaufe ich mir einfach das iPhone 17 Pro Max zum günstigeren Preis.
Tja. Die Rechnung habe ich allerdings leider ohne Apple gemacht.
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Der Preisverfall bei den Pros ist ein Witz
Mein Kollege Mirco hat sich kürzlich das iPhone Air gegönnt und dabei ein Megaschnäppchen gemacht. Er sparte gegenüber der UVP mal eben rund 600 Euro!
Und das iPhone 17 Pro Max? Auch jetzt nach der Ankündigung des Nachfolgers liegt der Straßenpreis bei knapp 1.300 Euro – läppische 150 Euro unter dem Einführungspreis. Das ist ernüchternd und so schwach, dass sich mein Gedanke vom klugen Update-Plan in Luft auflöst.
Also habe ich wieder aufs iPhone 18 Pro Max geschielt. Die neuen Features sind nicht bahnbrechend, aber durchaus interessant. Die längere Akkulaufzeit kann man immer gebrauchen, die variable Blende klingt zumindest auf dem Papier ziemlich spannend.
Und genau hier sitze ich wieder vor meinem Warenkorb und merke, wie mich die Upselling-Maschinerie weichkocht.
Die »Dann ist es auch egal«-Falle
Zwischen dem iPhone 17 Pro Max und dem neuen iPhone 18 Pro Max liegen aktuell 300 Euro. 300 Euro – das ist viel Geld.
Doch die Absurdität liegt dabei für mich in der Basissumme: Beide Smartphones kosten weit über 1.000 Euro. Und genau hier zieht die Upselling-Strategie des Herstellers, die meine Vernunft außer Kraft setzt.
Wenn ich ohnehin schon diese extrem hohe Summe für ein Handy ausgebe, dann kaufe ich mir doch kein Gerät, das schon ein Jahr alt ist – das wäre doch dämlich! Es ist doch viel schlauer, 300 Euro mehr auszugeben und dann das Neuste und Beste zu haben.
Mein Kopf sagt: 1.600 Euro für ein Smartphone sind jenseits von Gut und Böse.
Mein Bauch sagt: Jetzt ein Vorjahresmodell für zu viel Geld zu kaufen, fühlt sich wie ein richtig schlechter Deal an.
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Trotzreaktion oder Kapitulation?
Diese Zwickmühle macht mich gerade wahnsinnig und führt unweigerlich zu einer Trotzreaktion. Ich bin drauf und dran, einfach mein iPhone 13 Pro zu behalten, weil ich diese Situation so lächerlich finde. 150 Euro Preisverfall in einem Jahr? Das ist im Vergleich zu dem Großteil an Smartphone-Herstellern einfach lachhaft.
Aber wem mache ich was vor? Nach fünf Jahren ist die Geduld am Ende. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht noch ein Jahr warten werde. Daher werde ich vermutlich zum iPhone 18 Pro oder Pro Max greifen – ich habe noch nie ein Vorgängermodell gekauft und ich werde es wahrscheinlich auch dieses Jahr nicht tun.
Ich werde wohl zähneknirschend das neue Modell bestellen.
Aber sagt mal: Geht es nur mir so? Wie entscheidet ihr euch in solchen Situationen? Zieht ihr eine eiserne Preisgrenze und haltet euch daran, oder tappt ihr beim Upgrade auch manchmal in die Upselling-Falle? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.

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