iPhone Air: Wer das dünnste Modell will, muss auf 5 Features verzichten

Mit dem iPhone Air hat Apple die iPhone 17-Reihe um ein ultradünnes Modell erweitert. Die schlanke Bauweise kommt aber auch mit einigen Kompromissen.

Das iPhone Air ist mit unter sechs Millimetern ultradünn. Allerdings müsst ihr aufgrund der Bauform gegenüber der iPhone17-Reihe auch Abstriche in Kauf nehmen. (Bildquelle: Apple) Das iPhone Air ist mit unter sechs Millimetern ultradünn. Allerdings müsst ihr aufgrund der Bauform gegenüber der iPhone17-Reihe auch Abstriche in Kauf nehmen. (Bildquelle: Apple)

Mit dem iPhone Air hat Apple sein bislang dünnstes iPhone vorgestellt. Die 5,6 Millimeter schlanke Konstruktion bringt allerdings auch einige Kompromisse mit sich – zumindest im Vergleich mit der übrigen iPhone-17-Reihe. 

Wer vor dem Kauf steht, sollte daher unbedingt die nachfolgenden Einschränkungen kennen.

1. Schwächerer A19 Pro-Chip trotz gleicher Bezeichnung

Das iPhone Air nutzt eine abgespeckte Version des A19 Pro: Während das iPhone 17 Pro über eine 6-Kern-CPU und 6-Kern-GPU verfügt, bringt das iPhone Air zwar dieselbe 6-Kern-CPU mit, aber nur eine 5-Kern-GPU.

Der Unterschied könnte sich bei grafiklastigen Anwendungen bemerkbar machen: Gaming, Videoschnitt oder aufwendige AR-Anwendungen sind für den Chip im iPhone Air herausfordernder als für die Pro-Modelle. Ob man dies im Alltag jedoch wirklich merkt, bleibt abzuwarten.


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2. Nur eine Kamera

Die größte Einschränkung betrifft das Kamerasystem: Das iPhone Air verfügt über nur eine einzige 48-Megapixel-Kamera, während selbst das günstigere iPhone 17 zwei Kameras mitbringt. Die Ultraweitwinkel-Kamera fehlt komplett.

Das bedeutet konkret: keine Aufnahmen für weitwinklige Landschaftsfotos, keine Makrofotografie und keine räumlichen Aufnahmen.

Der Zoom wird lediglich durch digitales Beschneiden der 48-Megapixel-Aufnahmen realisiert – eine Lösung, die qualitativ hinter einem echten Teleobjektiv zurückbleibt. Auch bei Videos fehlen Pro-Features wie der Cinematic Mode oder ProRes-Aufnahmen.

3. Geringere Akkulaufzeit

Die Batterielaufzeit fällt geringer aus als bei anderen iPhone 17-Modellen: Mit 27 Stunden Videowiedergabe liegt das iPhone Air hinter dem iPhone 17 (30 Stunden) und den Pro-Modellen (31 beziehungsweise 37 Stunden).

Wohl nicht umsonst bietet Apple ein neues MagSafe-Akkupack speziell für das iPhone Air an.

4. Langsamere Ladegeschwindigkeit

Das iPhone Air lädt langsamer als seine Geschwister: Während iPhone 17 und iPhone 17 Pro mit dem neuen 40-Watt-Netzteil in 20 Minuten auf 50 Prozent laden, benötigt das iPhone Air mit seinem 30 Minuten für dieselbe Ladung.

Die technischen Beschränkungen zeigen sich auch beim USB-C-Port: Das iPhone Air nutzt wie das iPhone 17 nur USB 2.0 statt USB 3.2 der Pro-Modelle. Die Datenraten fallen mit bis zu 480 Megabit pro Sekunde gegenüber bis zu 10 Gigabit pro Sekunde deutlich niedriger aus.

5. Nur ein Lautsprecher statt Stereo-Sound

Das iPhone Air verzichtet auf das gewohnte Stereo-Lautsprecher-System: Es verfügt nur über einen Lautsprecher. Das gab es zuletzt 2015 beim iPhone 6S.

Wer Musik oder Videos über die internen Lautsprecher hört, muss also mit Mono-Sound vorliebnehmen.

Das iPhone Air zeigt, welche technischen Kompromisse nötig sind, um ein ultradünnes Design zu realisieren. Die geringe Bautiefe begeistert optisch, geht aber zulasten der Ausstattung.

Überzeugt euch das ultradünne Design des iPhone Air, oder überwiegen für euch die praktischen Nachteile? Teilt eure Meinung in den Kommentaren.

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