Um 459 Prozent ist die Rate an illegalem Kryptomining während der vergangenen Monate gestiegen - und Schuld daran ist der Leak eines Software-Tools der NSA, das unter anderem auch bei den Cyper-Angriffen WannaCry und NotPetya zum Einsatz kam. Laut einem Bericht der Cyber Threat Alliance, einer Vereinigung von Sicherheitsfirmen und -Experten, (via Techxplore) sei das Ausmaß illegalen Minings von »praktisch nicht existent« zu einer Bedrohung angewachsen, die auf den Listen der Sicherheitsexperten ganz oben steht.
Kryptowährungen und Mining - Was ist das und wie funktioniert es?
Das Software-Tool namens EternalBlue diente der NSA dazu, Verwundbarkeiten in Windows-Betriebssystemen auszunutzen. Die Hacker-Gruppe Shadow Brokers hatte das Tool im vergangenen Jahr geleakt. Neil Jenkins, Chief Analytic Officer der Cyber Threat Alliance, erklärte, dass trotz eines Patches für EternalBlue weiterhin zahlreiche Computer mithilfe der Software für illegales Mining missbraucht würden.
85 Prozent des illegalen Minings dienten dabei dem Schürfen von Monero. Diese Währung sei zwar weniger wert als Bitcoin, eigne sich aber aufgrund verschiedener Faktoren besonders für Hacker, die illegales Mining betreiben, so der Bericht. Im Besonderen biete Monero mehr Anonymität als Bitcoin, was den Hackern bei der Verschleierung ihrer Aktivitäten zugute komme.
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Jenkins weist in diesem Zusammenhang aber auch darauf hin, dass die Verwundbarkeit eines Systems gegenüber EternalBlue auf größere Sicherheitsprobleme hindeute: »Wenn illegales Kryptomining in deinem Netzwerk stattfindet, hast du sehr wahrscheinlich schlimmere Probleme [...]«.
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