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Nur für den Schockeffekt: Die Avengers-Regisseure wollten Iron Man ursprünglich viel früher umbringen

Robert Downey Jr. hätte Endgame nur ungern verpasst. Beinahe wäre seine Figur aber schon in Infinity War gestorben.

In einer anderen Welt hätten sich Iron Man und Thanos nicht in Endgame gegenüber gestanden. Bildquelle: Marvel StudiosDisney In einer anderen Welt hätten sich Iron Man und Thanos nicht in Endgame gegenüber gestanden. Bildquelle: Marvel Studios/Disney

Auch nach sieben Jahren bleibt bei Avengers: Endgame wohl selten ein Fan-Auge trocken. Der Kampf gegen Thanos (Josh Brolin) gipfelt nach all der MCU-Zeit in einer alles entscheidenden, epischen Schlacht, bei der das Opfer eines Helden alle tieftraurig machte: Iron Man (Robert Downey Jr.).

Sein Tod war aus Millionen Szenarien die einzige Möglichkeit, den lila Titanen aufzuhalten. Beinahe wäre Tony Stark aber bereits ein Jahr früher gestorben – und das hätte die Handlung von Endgame im Kern verändert.

Iron Mans Tod in Infinity War

Um Thanos als noch größere Bedrohung darzustellen, zogen das Regie-Duo Joe und Anthony Russo in Betracht, Iron Man bereits in Avengers: Infinity War den Garaus zu machen.

Den Überraschungsmoment hätten die Brüder allemal auf ihrer Seite gehabt, was auch ein Grund für die Überlegung gewesen ist. Ein unerwarteter Tod und der damit einhergehende Schock zeigen natürlich noch deutlicher, wie viel hier auf dem Spiel steht. So erklärt Joe Russo (via CBR):

Wir müssen die Sache ein bisschen ausdehnen, ein bisschen daran ziehen, sie dehnen und schauen, wohin das führt. Es gab einen Moment, in dem wir dachten: »Damit rechnen sie nicht. Das könnte der beste Zeitpunkt sein, es zu tun.« Aber dann hätten wir uns überlegen müssen, wie er vielleicht trotzdem noch im nächsten Film mitwirken könnte. Und dann sagten wir: »Scheiß drauf, machen wir es einfach im nächsten Film.«

Video starten 2:29 Avengers: Endgame - Bis zum bitteren Ende: Trailer würdigt den Superhelden aus 10 Jahren MCU

Tony-Stark-Darsteller Robert Downey Jr. ist anscheinend heilfroh, dass es nicht so weit gekommen ist. Mit einem Augenzwinkern wirft er ein: »Meine Idee lautet einfach: Bringt mich nicht um.«

Eine weitere wichtige Person konnte sich selbst mit dem finalen Tod von Iron Man in Endgame anfangs nicht anfreunden: Jon Favreau, der Regisseur der ersten beiden Iron-Man-Filme. Seine Blockbuster haben das MCU damals eröffnet, und er besetzte Downey Jr. als Tony Stark.

Zu Gast bei Jimmy Kimmel Live gab er Ende April 2026 preis:

Ich habe die Russos angerufen. Ich sagte so etwas wie: »Ich bin mir nicht sicher – ich glaube nicht, dass die Leute – ich weiß nicht, ob es den Leuten gefallen wird – ich weiß es einfach nicht! Ich glaube, das wird die Leute wirklich berühren, denn es gab Kinder, die mit dieser Figur aufgewachsen sind.

Aber ich muss sagen, sie haben das wirklich hervorragend gemeistert. Und Gwyneth [Paltrow] und Robert [Downey Jr.] haben schauspielerisch so großartige Arbeit geleistet, und ich glaube, das hat dem Ganzen eine besondere Tiefe verliehen. Ich finde, sie haben das wunderbar gemacht. Ich habe mich geirrt. Ich hatte einen Kloß im Hals! Auch wenn es nur ein Film ist, sind diese Figuren schon so lange Teil meines Lebens.

Der frühe Tod von Iron Man hätte vieles verändert

In Endgame spielt Tony Stark eine tragende Rolle. Er schnappt sich am Ende den Infinity-Handschuh und schnippt Thanos in die Existenzlosigkeit. Doch sein menschlicher Körper überlebt die Macht der sechs Infinity-Steine nicht, und er opfert sein Leben für die Sicherheit der Menschheit.

Wäre die Wirkung des Verlustes und der Handlung noch dieselbe gewesen? Vermutlich nicht. Denn das Universum und der Kampf gegen Thanos begannen mit Tony und endeten symbolisch auch mit ihm. Ja, danach gab es noch einige Filme und ja, Robert Downey Jr. kehrt als Dr. Doom in Avengers 5 (Release: 16. Dezember 2026) zurück, aber zumindest fand eine wichtige Ära im MCU damals ihr Ende.

Was sein Schicksal noch viel trauriger macht: Er verliert nicht nur viele wertvolle Lebensjahre, sondern lässt auch seine große Liebe Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) und seine fünfjährige Tochter Morgan (Lexi Rabe) zurück. 

Was denkt ihr? Hätte es euch gestört, wenn Iron Man schon in Infinity War gestorben wäre? Wie würde Endgame mit dieser Änderung aussehen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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