Geekbench-Leak enthüllt: So stark könnte der Prozessor der neuen Steam Machine sein

Erste Benchmarks der Steam Machine könnten auf Geekbench veröffentlicht worden sein.

Mögliche Benchmarks von Valves Steam Machine sind auf Geekbench einsehbar. (Bildquelle: Valve) Mögliche Benchmarks von Valves Steam Machine sind auf Geekbench einsehbar. (Bildquelle: Valve)

Die Pläne für eine Rückkehr von Valves Steam Machine in das heimische Wohnzimmer nehmen immer konkretere Formen an. In der öffentlich einsehbaren Geekbench-Datenbank sind in dieser Woche erste Leistungstests eines bislang unangekündigten Systems unter dem Namen »Valve Fremont« aufgetaucht.

Die dort hinterlegten Daten zeigen einen AMD-Prozessor mit sechs Kernen, der in Kombination mit dem Betriebssystem SteamOS betrieben wird. Es könnte sich also aller Wahrscheinlichkeit nach um Valves Steam Machine handeln.

Video starten 0:57 Das Steam Next Fest ist wieder da: Gerade warten tausende kostenlose Spiele darauf, von euch ausprobiert zu werden

Die Leistung im Detail

Die Benchmarks zeigen eine Single-Core-Leistung von 2.300 und eine Multi-Core-Leistung von 7.300 Punkten. Der verwendete AMD-Prozessor verfügt über 6 physische Rechenkerne sowie 12 Threads und arbeitet mit einem Basistakt von 3,2 GHz, der im Boost-Modus auf bis zu 4,86 GHz ansteigt.

Damit lässt sich die Rechenleistung des eingesetzten Prozessors genau bestimmen. Die Ergebnisse ordnen den AMD-Prozessor in die moderne Einstiegs- bis Mittelklasse ein.

Er erzielt fast die doppelte Leistung des Steam Deck Oleds im Single-Core-Bereich und übertrifft auch die Leistung der aktuellen Konsolengeneration deutlich.

Im Multi-Core-Bereich bewegt sich die Leistung auf dem Niveau von Desktop-Prozessoren wie dem AMD Ryzen 5 PRO 7540U oder dem AMD Ryzen 5 7640HS.

Bisher wurden keine Benchmarks des Grafikprozessors entdeckt oder veröffentlicht. Bekannt ist allerdings, dass Valve auf einen speziell angepassten RDNA-basierten Chip mit 8 Gigabyte Video-RAM setzen wird.

Auch wenn die Steam Machine damit das Steam Deck in Benchmarks locker abhängen wird, bleibt abzuwarten, wie sich die Grafikeinheit in Benchmarks und unter realen Bedingungen schlagen wird.

Mehr zum Thema: Release-Fenster für die Steam Machine steht fest – das größte Fragezeichen bleibt

Als Fazit bleibt festzuhalten: Die Performance der CPU entspricht damit den Erwartungen an den von Valve verwendeten speziellen AMD-Chip. Deutlich wird dadurch auch, dass die Steam Machine nicht mit modernen Gaming-PCs konkurriert, sondern eher mit der jetzigen Konsolengeneration um einen Platz im Wohnzimmer.

Bisher hält sich Valve weiterhin mit Informationen zu der Steam Machine zurück. Während die Veröffentlichung erst vor wenigen Tagen für den »Sommer« bestätigt worden ist, gibt es weiterhin keine Informationen zu dem finalen Preis, Verfügbarkeit oder der endgültigen Leistung des Systems.

zu den Kommentaren (1)

Kommentare(2)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.