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Zwei Jahre Bauzeit: Drei Meter langes Star-Wars-Raumschiff aus Lego lässt sogar Sternenzerstörer klein wirken

Ein YouTuber hat zwei Jahre lang an einer gigantischen Version der Tantive IV gebaut. Allein die Triebwerke dieses massiven Modells wiegen 25 Kilogramm.

Allein mit dem hammerförmigen Cockpit der Tantive IV könnte man einen Menschen erschlagen. Allein mit dem hammerförmigen Cockpit der Tantive IV könnte man einen Menschen erschlagen.

Was der YouTuber Dubbzi Bricks in den vergangenen zwei Jahren erschaffen hat, sprengt selbst für enthusiastische Lego-Fans die üblichen Dimensionen.

Er baute ein Raumschiff nach, das vor fast 50 Jahren in »Star Wars: Episode 4 - Eine neue Hoffnung« während der ersten Sekunden des Films sein Debüt auf der Kinoleinwand hatte: die ikonische Tantive IV, das Boschafterschiff von Leia Organa.

Doch der Maßstab dieses MOCs (My Own Creation) lässt alle bisherigen offiziellen Lego-Modelle winzig aussehen.

Ein kolossales Schwergewicht

Den Überblick über die genaue Anzahl der verbauten Teile hat der Schöpfer längst verloren. Die Konstruktion ist massiv gebaut, allein die Außenwände bestehen aus fünf Platten dicken Schichten.

Die elf charakteristischen Hecktriebwerke bringen gemeinsam rund 25 Kilogramm auf die Waage. Diese enorme Masse und die Auskragung der Triebwerke bildeten beim Bau des Lego-Modells die größte statische Herausforderung.

Die gigantische Tantive IV ist im Minifiguren-Maßstab gebaut und dürfte aus mehreren zehntausend Klemmbausteinen bestehen. Die gigantische Tantive IV ist im Minifiguren-Maßstab gebaut und dürfte aus mehreren zehntausend Klemmbausteinen bestehen.

Gehalten wird das Schiff von einer durchgehenden Rahmenstruktur aus Lego-Technic-Elementen. Wie heikel die Balance dieses Riesen ist, zeigte sich bei der ersten Ausstellung in Dublin, als das Modell wegen einer leichten Neigung des Tisches beinahe umkippte. Damit die modulare Bauweise das enorme Gewicht trägt, mussten die integrierten Display-Ständer mehrfach verstärkt werden.

Lebendige Szenen unter der Hülle

Die verwinkelten Außenpaneele, darunter die typische Hammerkopf-Form des Cockpits, werden lediglich durch Kugelgelenke, Gleitfliesen und die Schwerkraft in Position gehalten. Nimmt man sie ab, offenbart sich ein extrem detailreicher Innenraum.

Neben bekannten Szenen aus Star Wars: Episode 4, wie dem Kampf im Korridor, dem Würgegriff von Darth Vader an Captain Antilles oder der Übergabe der Baupläne an R2-D2, verstecken sich in den Gängen zahlreiche Geheimnisse.

Ein liebevoll ausgestattetes Innenleben gehört ebenfalls zum Star-Wars-MOC dazu. Ein liebevoll ausgestattetes Innenleben gehört ebenfalls zum Star-Wars-MOC dazu.

In Anlehnung an die Videospiele findet sich ein versteckter Raum mit einem Whirlpool - den gibt's auch im umstrittenen Lego Todesstern von 2026. Das Cockpit birgt eine historische Referenz: Als Hommage an das originale Requisitenmodell aus den Filmen klebt dort das Cover eines Herrenmagazins im Miniformat an der Wand.

Abgerundet wird das Innenleben durch den Konferenzraum aus Episode 3 und vier funktionale Rettungskapseln, die sich einzeln aus dem Rumpf herausziehen lassen.

Video starten 1:57 Sieht aus wie ein MOC, ist aber hochoffiziell: Die neue Lego Playstation

Beleuchtete Triebwerke

Um die Tantive IV standesgemäß in Szene zu setzen, verbaute Dubbzi Bricks ein maßgeschneidertes LED-System. Die Stromversorgung läuft vollständig über versteckte Akkus im Rumpf, während die einzelnen Module über kabellose Magnetverbindungen gekoppelt sind.

Jedes der elf Triebwerke erzeugt durch flackernde und dauerhaft leuchtende Leuchtdioden sowie transparente Steine einen überzeugenden Glüheffekt. Ein mechanisches Zahnradsystem erlaubt es zudem, die Radarschüssel auf der Oberseite über einen seitlichen Drehknopf manuell rotieren zu lassen.


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