Lidls Monsieur Cuisine in der Praxis: Die Küchenmaschine macht viel richtig – und das überrascht mich

Beim Blick auf die technischen Daten könnte man meinen, der Monsieur Cuisine hätte das Nachsehen.

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Top: Die Software und ihre Bedienung sind sehr nutzerfreundlich. (Bildquelle: Maxe S., GameStar) Top: Die Software und ihre Bedienung sind sehr nutzerfreundlich. (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

Bisher haben wir den Monsieur Cuisine von außen betrachtet. Doch welche Figur macht er bei der Handhabung? Die positiven Seiten lest ihr jetzt.

Ein kleiner Hinweis: Von hier an werde ich den Monsieur Cuisine weitestgehend bei seinem Spitznamen »Monsi« nennen – so, wie es seine Community tut.

Lidl Monsieur Cuisine: Das gefällt mir

Keine nennenswerten Unterschiede in der Benutzung

Das ist die größte Überraschung für mich. Bei einem Gerät, das nur ein Drittel des Thermomix kostet, war ich darauf eingestellt, spürbar schlechtere Ergebnisse zu bekommen oder wo anders das Nachsehen zu haben.

Bisher ist das nicht der Fall. Ja, die Spitzentemperatur ist niedriger und die maximalen Umdrehungen auch, aber beim aktiven Kochen ist mir der Malus nicht aufgefallen.

Nehmt die Aussage aber mit einem Körnchen Salz, denn ich nutze den Monsi erst seit einer Woche und habe noch nicht alle Funktionen vollends ausgereizt. Ich werde irgendwann gegen eine Wand laufen – nur blieb diese bisher aus.

Wie beim Cookit gibt es einen Regler an der Unterseite zum Lösen der Messer. Gut so! Der Hebel des TM7 war simpler, aber auch wie dafür gemacht, eine Sauerei zu veranstalten, weil man ihn vergisst. (Bildquelle: Maxe S., GameStar) Wie beim Cookit gibt es einen Regler an der Unterseite zum Lösen der Messer. Gut so! Der Hebel des TM7 war simpler, aber auch wie dafür gemacht, eine Sauerei zu veranstalten, weil man ihn vergisst. (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

Großer Topf mit Henkel und Griffen

In dieser Hinsicht ist der Monsi sowohl dem TM7 als auch dem Cookit überlegen.

  • Der Topf umfasst 3 Liter, mehr als der Thermomix.
  • Der Topf ist leichter als der des Bosch Cookit.

Bei Letztem habe ich mich über den breiten Topfboden gefreut, weil man damit viel besser und vor allem mehr anbraten kann. Das Problem ist allerdings, dass der Topf des Cookit sakrisch schwer ist (3 Kilo!) und damit unpraktisch zum Entleeren.

Silvercrest geht hier den für mich einzig richtigen Weg und packt sowohl Griffe als auch einen Henkel an den Topf.

Ist der Topf randvoll, nehme ich ihn bei den Griffen. Will ich etwas ausschenken oder umfüllen, nutze ich den Henkel. So muss das! (Bildquelle: Maxe S., GameStar) Ist der Topf randvoll, nehme ich ihn bei den Griffen. Will ich etwas ausschenken oder umfüllen, nutze ich den Henkel. So muss das! (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

Besser beim Umrühren als Boschs Cookit

Hier ziehe ich explizit noch einmal einen Vergleich zum Cookit. Der besitzt einen 3D-Rüher mit zwei Armen, der aber ganz oft Fleisch nur herumschiebt und auftürmt. Die Messer mit den vier Klingen funktionieren deutlich besser.

Ich habe einen Rindereintopf gemacht und das Fleisch im Monsi angebraten. Das Messer hat das Fleischstück ordentlich verteilt, sodass alles ordentlich braun wurde – genau wie der Thermomix.

Es mag trivial wirken, aber zum Anbraten und Rühren ist das Messer bestens geeignet. (Bildquelle: Maxe S., GameStar) Es mag trivial wirken, aber zum Anbraten und Rühren ist das Messer bestens geeignet. (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

Spatel mit Silikon

Noch so eine Kleinigkeit, die der Monsi richtig macht. Der Kopf des Spatels besteht aus Silikon, damit lässt sich der Topf viel besser auskratzen. Beim Cookit habe ich mich über das Hartplastik geärgert, weil man damit niemals alle Reste aus dem Topf bekommt.

Der Spatel ist zwar deutlich simpler als der des Thermomix, aber praktischer als bei der Konkurrenz von Bosch. Mehr will ich gar nicht.

Monsieur Cuisine Mit dem Kopf aus Silikon bekommt Speisereste restlos aus dem Topf. (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

Thermomix TM7 Der Spatel des TM 7 sieht aus wie ein Paddel und hat mir bisher am besten getaugt. (Bildquelle: Vorwerk)

Bosch Cookit Links mein persönlicher Spatel, rechts die unsägliche Hartplastik-Variante von Bosch. (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

Kein Abo bei den Rezepten und Community-Rezepte

Bei meinem ersten Flug mit dem Thermomix hatte ich mich darüber beschwert, dass das Begleitprogramm Cookidoo jährlich 60 Euro kostet. Immerhin: Beim Cookit ist es kostenlos.

Und auch bei Lidls Monsi zahlt ihr nichts drauf. Die Rezepte gibt es frei Haus und sie setzen sich aus kuratierten Einträgen und Community-Rezepten zusammen.

Das heißt auch: Man muss noch genauer hinschauen. Alle Rezepte von allen Quellen waren bisher Hit-or-Miss, so auch beim Monsieur Cuisine.

Notizfunktion bei Rezepten

Wichtig bei solchen Rezepten ist, sich Notizen zu machen. Ich kenne keines, das meine Mutter mit ihrem Thermomix ausprobiert hat, bei dem sie nicht selbst nachjustiert hat.

Beim Monsi gibt es eine integrierte Notizfunktion pro Rezept. Braucht es mehr Flüssigkeit oder möchte ich eine Zutat tauschen, kann ich mir das für mein zukünftiges Ich direkt in der Software vermerken, nice.

Keine Zettelwirtschaft: Die Notizfunktion ist wahnsinnig praktisch! (Bildquelle: Maxe S., GameStar) Keine Zettelwirtschaft: Die Notizfunktion ist wahnsinnig praktisch! (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

Natürlich macht der Monsieur Cuisine nicht alles richtig. Wo er stolpert (oder ich), lest ihr auf der nächsten Seite

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