Wo Licht ist, ist auch Schatten – und über den spreche ich jetzt.
Lidl Monsieur Cuisine: Das gefällt mir nicht
Waage springt nur in 5g-Schritten
Nee, was hab ich mich darüber geärgert! Eine Küchenwaage muss darauf ausgelegt sein, möglichst genau zu messen. Logisch, beim Kochen ist das nicht wichtig, da peile ich viel übern Daumen, denn es fällt in den meisten Fällen nicht ins Gewicht.
Ärgerlicher sind die 5g-Schritte aber trotzdem.
- Beim Backen kommt es manchmal wirklich aufs Gramm genau an.
- Wenn ich Rezepten aus dem Programm folge, möchte ich das auch aufs Gramm genau tun.
- Man kann nicht gleichzeitig Öl in den Topf gießen und die Waage beobachten. Man muss sich jedes Mal in Fünfer-Schritten ans Ergebnis tasten – und das nervt mich.
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Lidls Monsieur Cuisine: Die Waage ist eine seiner größten Schwächen – Hier seht ihr, wieso
Nur maximal 130 Grad Celsius
Von allen drei Küchengeräten ist der Monsieur Cuisine nominal am schwächsten, sowohl bei der Drehzahl als auch bei der maximalen Hitze.
130 Grad Celsius ist die Spitze, das entspricht in etwa der Stufe 3 bis 4 eines handelsüblichen Kochenfeldes. Zum Vergleich:
- Thermomix TM7: bis 160 Grad Celsius oder Stufe 4 bis 5.
- Cookit: bis 200 Grad Celsius oder Stufe 7 bis 8.
Ist das ein Beinbruch? Bisher noch nicht, weil ich noch nichts gekocht habe, das eine so hohe Hitze benötigt. Nichtsdestotrotz kann ich mit dem Monsi nichts scharf anbraten; die Möglichkeit wird mir genommen.
Für mein Fazit nach vier Wochen werde ich hier genauer hinschauen und auch, ob sich die niedrige Drehzahl negativ auswirkt.
Das Design ist nicht sehr ansprechend
Am Ende ist Optik natürlich Geschmackssache, aber von allen drei Geräten finde ich es am unattraktivsten. Die bauchige Station, in die man den Topf einsetzt, wirkt auf mich nicht mehr zeitgemäß; der Kunststoff nicht hochwertig.
Es sei an der Stelle auch erwähnt, dass ich nur den Thermomix TM7 in Benutzung hatte. Der ist mit seiner schwarzen, schlanken Station ein echt moderner Hingucker. Habt ihr einen TM6 zu Hause, stößt ihr euch am Design womöglich gar nicht.
Die Software ist optisch überladen
Man sieht das am besten auf dem Bild mit dem Notizkasten: Auf dem Bildschirm ist verdammt viel los.
- Diverse Anzeigen und Kästen.
- Kleine Zusatzbuttons.
- Eine Leiste am oberen Rand, die mir grafisch darstellt, wie weit ich mit meinen Kochschritten bin.
- Ein gewaltiges Bild im Hintergrund von dem, woran ich gerade koche.
Da ist mir zu viel bei der Software los. Sie ist hübsch gestaltet, keine Frage, aber hier ist weniger mehr. Beim Thermomix etwa sind nur Piktogramme angezeigt, das ist herrlich minimalistisch und aufgeräumt.
Manchmal reagiert das Programm langsam
Irgendwo muss man den Rotstift ansetzen und das ist im Falle der Monsieur Cuisine wohl der Prozessor gewesen. Ich finde die Software grundsätzlich hübsch und zugänglich, aber manchmal muss ich mehrere Sekunden warten, bis das Gerät ein von mir ausgewähltes Gericht registriert.
Das ist nicht dauernd der Fall, aber ich war doch etwas irritiert, als ich dachte, der Monsi hätte sich aufgehängt, bis es schließlich doch weiterging.
Lidl Monsieur Cuisine: Was mir sonst aufgefallen ist
Die App basiert auf Android
Ich will hier keinen Kleinkrieg anzetteln, aber die Tatsache, dass die Software auf Android basiert, finde ich super. Viele nutzen Android-Handys und kommen daher vermutlich auch mit dem Touchscreen leicht zurecht.
Der Monsi soll lauter sein, aber ich kann es nicht bestätigen
Bei meiner Recherche ist mir aufgefallen, dass viele Testerinnen und Tester die Lautstärke des Monsieur monieren. Mir ist die ehrlich gesagt nicht negativ aufgefallen und bei Dingen wie Nüsse hacken oder Eis crushen sind solche Maschinen alle laut.
Nachstehend noch das obligatorische Lautstärke-Video.
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Lidls Monsieur Cuisine: So laut ist der Konkurrent zum Thermomix
Jetzt bin ich euch noch ein Fazit schuldig. Dieses lest ihr auf der folgenden und letzten Seite.
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