Dass KI bei bestimmten Prozessen hilft und sogar Zeit sparen kann, ist mittlerweile unstrittig. In Deutschland nutzte bereits im Jahr 2024 jedes fünfte Unternehmen laut dem Statistischen Bundesamt künstliche Intelligenz für Arbeitsabläufe.
Das japanische Unternehmen Line Yahoo, entstanden aus einer Fusion des Nachrichtendienstes Line mit Yahoo Japan, geht laut einer Pressemitteilung zufolge noch einen Schritt weiter als die meisten Unternehmen.
Alle 11.000 Mitarbeiter des Unternehmens sollen in Zukunft KI für Prozesse nutzen. Damit soll sich die Produktivität der Mitarbeiter bis 2028 verdoppeln.
So sollen Mitarbeiter des Unternehmens bei Recherchen oder Suchen immer erst die KI fragen. Auch neue Inhalte sollen mithilfe von KI erstellt und nachträglich angepasst oder geprüft werden. Laut Line Yahoo Japan nehmen Arbeiten wie Recherchen, Suchen oder Besprechungen bis zu 30 Prozent der Arbeitszeit von Mitarbeitern in Anspruch.
Der Einsatz von KI soll dies deutlich reduzieren und so Zeit für andere Aufgaben freischaufeln.
2:30
ChatGPT Agent: OpenAI stellt das neue KI-Feature vor
Eigene KIs und ChatGPT
Für die 11.000 Mitarbeiter stellt Line Yahoo Japan neben internen KIs auch ChatGPT Enterprise zur Verfügung. So hilft das interne KI-Tool SeekAI Mitarbeitern bereits jetzt bei der Suche nach internen Regeln, wie Regeln zur Spesenabrechnung. Bei der Nutzung externer KI-Dienste sollen Beispielprompts die Mitarbeiter unterstützen.
Auch bei Meetings soll KI Anwendung finden. So soll KI nicht nur bei der Planung von Meetings helfen, sondern auch die Erstellung von Protokollen übernehmen. Alle Mitarbeiter würden sich so »auf die Diskussion konzentrieren können«, so Line Yahoo Japan.
Im ersten Schritt sollen etwa 30 Prozent der Belegschaft in den Bereichen Suche, Recherche, Erstellung von Materialien und Meetings KI nutzen.
Jeder Mitarbeiter der Firma wird verpflichtet, an Schulungen zum Risikomanagement und der korrekten Nutzung von Eingaben teilzunehmen. Erst nach Bestehen einer Prüfung dürfen Mitarbeiter dann KI-Dienste im Unternehmen nutzen.
Nun ist eure Meinung gefragt. Könnt ihr euch eine ähnliche Regelung für euren Arbeitgeber oder Schule/Studium vorstellen? Schreibt uns dazu gerne einen Kommentar.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.