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Seite 2: Logitech G910 Orion Spark - Smartphone als Display

Präzision & Technik

Anders als bei den Modellen von Cherry und Razer sitzt die LED bei den Schaltern der Logitech G910 Orion Spark nicht über der Taste sondern in der Mitte. Das soll die Lichtstreuung minimieren und den Kontrast erhöhen. Anders als bei den Modellen von Cherry und Razer sitzt die LED bei den Schaltern der Logitech G910 Orion Spark nicht über der Taste sondern in der Mitte. Das soll die Lichtstreuung minimieren und den Kontrast erhöhen.

Ähnlich wie Razer setzt auch Logitech mittlerweile nicht mehr auf die MX-Schalter von Cherry. Stattdessen entwickelte der schweizer Hersteller zusammen mit der japanischen Firma »Omron« (deren Schalter in sehr vielen Feuertasten von bekannten Gaming-Mäusen zu finden sind) die Romer-G-Switches, die spezieller auf die Bedürfnisse von Spielern zugeschnitten sein sollen als die zum Tippen gedachten MX-Modelle von Cherry. So sollen die Romer-G-Tasten bis zu 25 Prozent schneller auslösen als die Cherry-Konkurrenz und Eingaben so besonders direkt umsetzen. Während Cherry-Schalter nach 2,0 mm Distanz auslösen, tun das die Romer-G-Modelle bereits bei 1,5 mm (davon leiten sich die besagten 25 Prozent schneller her). Die benötigte Betätigungskraft liegt wie bei den roten Cherry-Schaltern bei 45 Gramm. Dementsprechend leicht lassen sich die Romer-G-Tasten eindrücken, was gerade bei stundenlangem Spielen recht angenehm für die Finger ist.

Dadurch, dass die Tasten der Logitech G910 Orion Spark so leicht und bereits nach kurzer Distanz auslösen, schreibt es sich auf ihnen tatsächlich anders als auf einer Tastatur mit MX-Schaltern – allerdings nicht unbedingt besser. Durch den taktilen und klar definierten Druckpunkt lässt sich das Tipp-Gefühl wohl am ehesten mit den braunen Cherry-Schaltern vergleichen. Allerdings wirken die Romer-G-Switches subjektiv dennoch minimal schwammiger, lassen aber auch das etwa für die blauen MX-Schalter typische laute Auslöseklicken vermissen.

Zwar ist es auch zu einem guten Teil Geschmackssache, welches Tastenverhalten man bevorzugt. Mir persönlich gefällt das klare akustische (zugegeben etwas laute) Feedback der taktilen Cherry-Schalter (blau und braun) etwa besser. Auf die Qualität der G910 als Spielertastatur hat das aber keinen Einfluss und sie überzeugt mit hoher Präzision. Den im Vergleich zu Cherrys MX-Schaltern kürzere Auslöseweg bemerke ich zwar, er wirkt sich jedoch weder spürbar positiv noch negativ auf meine Spiel-Performance aus.

Um die Finger sicher auf der Logitech G910 Orion Spark zu verankern, gestaltet Logitech die Tastenkappen in der Mitte ungewohnt stark abgesenkt und mit erhobenem Rand oben, links und rechts – was nicht nur Vorteile mit sich bringt. Um die Finger sicher auf der Logitech G910 Orion Spark zu verankern, gestaltet Logitech die Tastenkappen in der Mitte ungewohnt stark abgesenkt und mit erhobenem Rand oben, links und rechts – was nicht nur Vorteile mit sich bringt.

Außer durch die eigenen Schalter setzt sich Logitech auch bei den Tastenkappen von der Konkurrenz ab und gestaltet diese unkonventionell. Statt der typischen Schüsselform mit leicht erhöhten Ecken sind die Tasten der G910 Orion Spark asymmetrisch geformt und die linke, rechte und Oberseite mit abgeschrägten Kanten versehen. Laut Logitech soll diese Form sicherstellen, dass der Finger zentral auf der Taste ruht, außerdem sollen die erhöhten Seiten den Anschlag über die Tastenkante verbessern.

Das funktioniert im Test auch ohne Probleme und das ungewöhnliche Design bietet beim Spielen im Vergleich zu herkömmlichen Tastenkappen den besseren Halt. Bei Titeln, in denen die Hand ohnehin die meiste Zeit auf den WASD-Tasten liegt, stellt das einen spürbaren Vorteil dar. Beim Schreiben oder in Titeln, in denen wir die Hand ständig bewegen und zwischen vielen Tasten wechseln, bleiben wir jedoch durch die ungewohnt hohen Kanten teils an den Tasten hängen – was sich nach einiger Umstellungszeit zwar besserte, aber nie ganz legte.

Ausstattung

Zwar verzichtet Logitech bei der G910 Orion Spark auf einen Headset- oder USB-Anschluss. Die von älteren Modellen bereits bekannte und sehr praktische Lautstärkewalze findet sich aber auch auf der G910 wieder. Zwar verzichtet Logitech bei der G910 Orion Spark auf einen Headset- oder USB-Anschluss. Die von älteren Modellen bereits bekannte und sehr praktische Lautstärkewalze findet sich aber auch auf der G910 wieder.

Ihren hohen Preis rechtfertigt die Logitech G910 Orion Spark unter anderem mit einem großen Ausstattungspaket. Insgesamt verfügt die G910 über neun Makrotasten, wobei fünf auf der linken Seite und weitere vier über den F1-F4-Tasten platziert sind. Makros können wir dabei direkt im Spiel aufzeichnen und einer der Tasten zuordnen, dafür genügt ein Druck auf eine der vier M-Tasten am oberen Rand der G910. Außerdem gibt es dedizierte Multimediatasten und eine Lautstärkewalze, auch die Beleuchtung und die Windows-Taste lassen sich direkt über Tastendruck de- und aktivieren.

Auf Extras wie einen USB-Port oder eine Durchleitung zum Anschluss von Headsets verzichtet die Orion Spark. Dafür gibt es ein ausziehbares Smartphone-Dock, das Geräten bis einer Größe von sieben Zoll Platz bietet. Auch wenn dieser Zusatz im Hinblick auf die App der Logitech G910 durchaus Sinn macht, überzeugt uns die Halterung mechanisch nicht ganz. Zum einen steht das Smartphone darin recht wacklig, außerdem hätte sich ein Stecker angeboten, um das Smartphone direkt über die Tastatur zu laden. Allerdings hätte das im Hinblick auf die zusätzlich nötige Stromversorgung sowie die unterschiedlichen Anschlüsse von Android- und IOS-Geräten auch einen deutlich höheren Produktionsaufwand und somit Kosten bedeutet.

Im ausziehbaren Dock (rein mechanische Halterung) stellen wir unser Smartphone ab und können es per W-LAN und die Arx-App direkt mit der G910 Orion Spark koppeln. Im ausziehbaren Dock (rein mechanische Halterung) stellen wir unser Smartphone ab und können es per W-LAN und die Arx-App direkt mit der G910 Orion Spark koppeln.

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