Gerade letzte Woche war es draußen teilweise so heiß und stickig, dass selbst die durchschnittliche Gamer-Höhle eine bessere Luftqualität aufzuweisen hat. Wenn sich aber die Hausverwaltung gegen eine Klimaanlage querstellt, ist man dann der stickigen Luft hilflos ausgeliefert? Nein, denn ein Luftentfeuchter ist eine günstige und effiziente Lösung, die Luftqualität im Sommer deutlich zu verbessern!
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- PSOS elektrischer Luftentfeuchter – 2,8 Liter Wassertank
- Kresico xWolei elektrischer Luftentfeuchter – 12 Liter Wassertank
- Colaze elektrischer Luftentfeuchter – 12 Liter Wassertank
- KARAT 4er-Set Granulat-Luftentfeuchter – nachfüllbar und wiederverwendbar
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- UHU Granulat-Luftentfeuchter Nachfüllbeutel
- Comfee Mobile Klimaanlage Cool Pro 2.6 – 9000 BTU
Luftentfeuchter – elektrisch oder mit Granulat?
Jeder kennt wahrscheinlich diese kleinen Beutel Silica-Gel (oder Kieselgel), die nicht nur in Elektronik, sondern auch in Verpackungen von Lebensmitteln liegen. Diese sind dafür da, um überschüssige Luftfeuchtigkeit aufzunehmen, bevor der Packungsinhalt in Mitleidenschaft gezogen wird. Warum dann nicht das Gleiche, nur in groß? In der Tat, gibt es auch für kleinere Räume eine Möglichkeit, mit einem Mineral-Granulat die Feuchtigkeit aus der Luft zu ziehen.
Bei Raumentfeuchtern greift man aber nicht zum gesundheitsschädlichen Silica-Gel, sondern einfach zu Calciumchlorid-Granulat, einem einfachen Salz, mit dem man auch kochen kann. Weil Salz ja bekanntermaßen hygroskopisch (wasserdampfbindend) ist, also Wasser aus der Umgebung entzieht, ist das eine einfache Methode, die Luft trockener zu machen. Am effizientesten funktioniert das aber in kleineren Räumen – im Wohnzimmer müsste man mehrere Granulat-Entfeuchter hinstellen.
Holt euch ein günstiges Set Granulat-Luftentfeuchter
Bei größeren Räumen, bietet sich wiederum ein elektrischer Luftentfeuchter an. Dieser funktioniert über Verdunstung: Ein Kühlelement bringt das Wasser zum Verdunsten, welches dann in einen Sammelbehälter fließt – das Ergebnis ist ebenfalls trockenere Luft. Hier müsst ihr keine Beutel nachfüllen, sondern lediglich den Behälter regelmäßig auskippen.
Im Gegensatz zu Granulat-Luftentfeuchtern, haben elektrische natürlich auch eine Geräuschentwicklung, die aber mit ca. 30 bis 35 Dezibel nur so laut ist, wie das Ticken einer Armbanduhr. Einfache Modelle, wie dieser Luftentfeuchter von PSOS, können innerhalb eines Tages mit nur wenig Strom 650 ml Wasser aus der Luft ziehen. Kräftigere Modelle, wie der Kresico xWolei kommen auf starke 12 Liter am Tag, bei etwas höherem Stromvrebrauch.
Gönnt euch einen elektrischen Luftentfeuchter!Immer noch zu feuchte Luft? Eine mobile Klimaanlage ist eine der besten Lösungen
Trockene Luft allein reicht teilweise schon aus, um hohe Temperaturen weitaus erträglicher zu machen, aber auch trockene Hitze kann unangenehm werden. Um die Luft aktiv abzukühlen, muss man schlussendlich doch zu einer Klimaanlage greifen. Eine mobile Klimaanlage kühlt die Luft nämlich auch so stark ab, dass die Luftfeuchtigkeit im Gerät verdunstet und somit auch die Luft entfeuchtet.
Durch den stärkeren Kompressor und den Abluftschlauch, wird die Luft auch aktiv sehr stark heruntergekühlt, was das Beste aus beiden Welten kombiniert. Leider gibt es dabei einen Haken: Mobile Klimaanlagen fressen extrem viel Strom, sind laut und nicht sonderlich elegant zu installieren, vor allem wegen des Abluftschlauchs und unseren geliebten europäischen Kippfenstern. Schiebefenster kann man deutlich einfacher abdichten.
Die beste Lösung gegen den Lärm, wäre eine klassische Split-Klimaanlage, aber diese muss man kompliziert installieren lassen und man darf sich mit Vermieter oder Hausverwaltung herumschlagen. Die perfekte Lösung gibt es nicht und jeder muss wissen, was er oder sie am besten umsetzen kann.
Holt euch eine mobile Klimaanlage!
