Im März 2026 hat Apple mit dem MacBook Neo eine günstige Version der hauseigenen Laptop-Serie auf den Markt gebracht. Aufgrund der steigenden Hardware-Preise soll Apple derzeit aber überlegen, das günstigste Modell schon wieder einzustampfen.
Gestiegene Preise könnten auch MacBook Neo treffen
Mit der MacBook-Serie ist Apple schon lange sehr prominent auf dem Laptop-Markt vertreten. Der Einstieg war dabei aber immer vergleichsweise teuer, echte Budget-Modelle gab es schlicht nicht. Das hat man mit dem MacBook Neo nun geändert.
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Das abgespeckte MacBook gibt es nämlich schon ab 699 Euro, wobei besonders die Software und die Haptik des Geräts deutlich hochwertiger wirken als bei der Konkurrenz in dieser Preisklasse. Unser Laptop-Experte Sven bezeichnete das Neo daher auch als »Geniestreich«.
Wie der bekannte Tech-Kolumnist und Bloomberg-Reporter Tim Culpan berichtet, könnte das günstigste Modell mit 256 GB schon bald der Vergangenheit angehören. Der Grund dafür sind die im Zuge der DRAM-Knappheit stark gestiegenen Hardwarepreise.
Laut Culpan soll das MacBook Neo die internen Erwartungen von Apple sogar um ein ordentliches Stück übertroffen haben, weshalb man schnell Produktionskapazitäten umgelagert habe, um die große Nachfrage zu decken.
Dennoch stellt sich offenbar die Frage, wie man die Gewinne aus dem Geschäft mit dem Budget-MacBook maximieren könne. Ein Streichen des günstigsten Modells soll demnach im Raum stehen. Sollte nur noch das Modell mit 512 GB Speicher angeboten werden, würde der Einstiegspreis auf 799 Euro steigen.
Neu wäre dieses Vorgehen nicht. Apple hat kürzlich etwa auch die günstigsten Varianten des Mac Studio und des Mac Mini eingestampft. Der Unterschied zwischen den Modellen liegt dabei meist nur im verbauten Speicher, während die restlichen Komponenten gleich bleiben.
Wenn also nicht ausreichend Hardware für alle Modelle zur Verfügung steht, ergibt es aus wirtschaftlicher Sicht durchaus Sinn, die Produktion der Modelle zu priorisieren, die mehr Gewinn abwerfen. Und das sind eben in der Regel die teureren Modelle.
MacBook Neo oder MacBook Air: Das müsst ihr vor einer Kaufentscheidung wissen
Apple selbst hat sich bisher nicht dazu geäußert und auch keine Änderung des Portfolios angekündigt. Möglicherweise handelt es sich also nur um interne Überlegungen, die sich nicht zwangsläufig in praktische Handlungen übertragen müssen. Mit 799 Euro wäre das MacBook Neo allerdings immer noch ein lohnenswertes Einstiegsmodell.
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