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BlueBrixx: Der Streit mit Lego hatte zumindest eine gute Seite

BlueBrixx-CEO Sven Bornemann hat der GameStar erklärt, warum der Streit mit Lego zumindest eine gute Seite hatte.

Bei BlueBrixx ist intern im Moment einiges los. Bildquelle: BlueBrixx (links). Bei BlueBrixx ist intern im Moment einiges los. Bildquelle: BlueBrixx (links).

BlueBrixx befindet sich gerade in einem Umbruch. Der Rechtsstreit mit Lego hat zu massiven finanziellen Schäden geführt, denn der deutsche Klemmbaustein-Hersteller darf bestimmte Teile nicht länger verwenden. Ein großer Teil des Sortiments fliegt mit extremen Rabatten raus oder muss zumindest aktualisiert werden. Gleichzeitig möchte man weiter ins Ausland expandieren.

Das ist wirklich viel auf einmal. Wenn ihr nicht wisst, worum es geht, schaut einfach im dazugehörigen Artikel vorbei und kehrt anschließend zurück.

Wir haben den BlueBrixx-Chef Sven Bornemann gefragt, ob der Streit im Nachhinein auch etwas Positives bewirkt hat. Tatsächlich nennt er einen Punkt, und den bekommt ihr längst zu spüren.

BlueBrixx zückt die Lupe

Video starten 1:54 Ein wahrer Koloss: Wir zeigen die Neuauflage der Burg Blaustein von BlueBrixx Pro

Bornemann erklärt, dass sie durch das Verbot bestimmter Teile ihr gesamtes Sortiment durchschauen mussten. Dabei stießen sie auf einige Sets, die nicht länger zu ihrer Strategie passen oder anderweitig nicht mehr ins Programm gehören.

Gleichzeitig haben sie ältere Modelle entdeckt, die unbedingt bleiben oder aktualisiert werden müssen. Bornemann sagt dazu:

Ein solcher Review des Produktsortiments hat natürlich auch zur Folge, dass wir uns bei vielen Sets die Frage stellen, ob oder wie lange wir sie künftig noch im Programm behalten sollen. Wir haben dabei eine ganze Reihe von Sets aussortiert, aber auch viele Sets quasi wiederentdeckt.

Hinzu kommen völlig neue: wie etwa jetzt Asterix und Obelix. Dank einer exklusiven europaweiten Partnerschaft mit dem Verlag Les Éditions Albert René kommen die ersten zwölf Sets der Kult-Gallier ab dem vierten Quartal in den Handel.

Das ganze Interview mit Sven Bornemann gibt's hier:

Ihr merkt die Folgen dieser Neubewertung jetzt schon. Während BlueBrixx ihr Programm fit für die Zukunft machen konnte, tauchen im Web-Shop zig Sets mit einem EOL-Icon auf. Das steht für End of Life und bedeutet für euch: wenn es weg ist, ist es weg. Manche der Produkte sind sogar erst letztes Jahr erschienen, darunter die Taverne aus der Piraten-Serie.

Dafür gibt es aber auch ältere Modelle, die zwar übergangsweise verschwinden, jedoch als aktualisierte Version zurückkehren werden. Das betrifft alle Sets, die im Frühlings-Sale reduziert sind, jedoch kein EOL-Icon haben.

Für die Kundschaft handelt es sich also um ein zweischneidiges Schwert. Einerseits wird das Sortiment ordentlich geschmälert, dafür gibt es aber auch aktualisierte Versionen und ordentlich Platz für Neues.

Auch abseits von Lego und BlueBrixx sorgt die Klemmbaustein-Welt für interessante Nachrichten. Mit dem Bricks City Designer schafft das deutsche Unternehmen Open Bricks eine fantastische Lösung, um Microstädten mehr Leben einzuhauchen. Das findet zumindest unser Redakteur Tristan. Die ganze Geschichte findet ihr in der Linkbox weiter oben.

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