DLSS: Upscaling – das FPS-Wunderwerkzeug für Spieler aller Preisklassen

Nvidias Grafiktechnologie kann euch mit ein paar Klicks dutzende FPS mehr bescheren.

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Falls ihr dieses Feature noch nicht kennt, werdet ihr später vielleicht mit deutlich mehr FPS spielen. (Bildquelle: Adobe Stock – Wave) Falls ihr dieses Feature noch nicht kennt, werdet ihr später vielleicht mit deutlich mehr FPS spielen. (Bildquelle: Adobe Stock – Wave)

DLSS macht beim heute üblichen Upscaling genau das Gegenteil von Super Sampling: Es berechnet das Spiel in niedrigerer Auflösung und rekonstruiert daraus ein höher aufgelöstes Bild. Das nennt Nvidia in ihrer Variante der Technologie »DLSS Super Resolution«, doch die meisten Spieler nutzen schlicht »Upscaling« als Oberbegriff.

Es ist bis heute eine der wichtigsten DLSS-Funktionen für euch als Spieler. Mit ihr könnt ihr eure Spiele deutlich flüssiger darstellen, als es eure Hardware ohne Upscaling erlauben würde.

Wie sehr steigen eure FPS mit Upscaling? Oft realistisch sind Gewinne im Bereich von 30 bis 40 Prozent, es kann aber auch mehr oder weniger sein, je nach genauem Setup.

Diese Faktoren beeinflussen, wie hoch euer FPS-Zuwachs ausfällt:

  • Eure Auflösung: Je höher die Auflösung, desto weniger Pixel müssen pro Upscaling-Modus berechnet werden. Das erhöht den prozentualen Zuwachs. Anders gesagt: Wenn ihr in Full HD (1080p) spielt, werdet ihr nicht so viel Performance gewinnen wie ein 4K-Spieler. Es kann sich allerdings trotzdem lohnen.
  • Wo liegt das Limit? Wenn eure Grafikkarte aus dem letzten Loch pfeift, wird euch Upscaling definitiv mehr Performance einbringen. Wenn allerdings eure CPU an ihre Grenzen stößt, wird euch auch eine niedrigere interne Auflösung nicht viel helfen.
  • Spiel und Einstellungen: Das Ergebnis von Upscaling hängt auch von der Implementierung im jeweiligen Spiel ab.
XMG PRO 18 VE (M26)
XMG PRO 18 VE (M26)
CPU: Intel Core Ultra 7 270HX Plus (20x bis zu 5,3 GHz)
Grafik: GeForce RTX 5070 Laptop (12 GB)
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SSD: 1.000 GB M.2 PCIe 4.0 SSD
Display: 18.0'' IPS, 2560x1600 px, 180 Hz
  • Schneller 20-Kern-Prozessor
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  • Großes 18-Zoll-Display mit 180 Hz Bildwiederholrate
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So funktioniert Upscaling

Die Grafikkarte (GPU) berechnet einen Frame in einer niedrigeren internen Auflösung, als ihr eigentlich an eurem PC nutzt, und DLSS skaliert die Auflösung wieder auf eure herkömmliche (Ziel-)Auflösung – beispielsweise Full HD (1080p).

Da die Grafikkarte euer Spiel nun in einer niedrigeren Auflösung berechnen muss, beispielsweise in HD (720p), kann sie automatisch ein flüssigeres Bild erzeugen. Denn je niedriger die Auflösung, desto weniger Pixel müssen berechnet werden. Und je weniger Pixel dargestellt werden müssen, desto mehr Bilder kann eure Grafikkarte pro Sekunde berechnen.

Das Upscaling selbst passiert dann durch ein von Nvidia entwickeltes, darauf spezialisiertes KI-Modell, das die folgenden Daten nutzt, um das Bild ohne viel Rechenaufwand zu überarbeiten:

  • aktuelles, niedrig aufgelöstes Bild
  • vorherige Frames
  • Bewegungsvektoren
  • Tiefeninformationen
  • weitere vom Spiel bereitgestellte Engine-Daten

Die Nachteile von Upscaling

Upscaling ist zwar ein mächtiges Werkzeug am digitalen Werkzeuggürtel von Spielern, doch je niedriger die interne Auflösung (im oberen Beispiel 720p), desto eher fallen Fehler im hochskalierten Bild auf. 

Nativ (DLAA) DLSS im Performance-Modus aktiv Nativ (DLAA) DLSS im Performance-Modus aktiv

In Anno 117 sieht man die Auswirkungen von Upscaling in diesem Beispiel eindeutig. Das Bild ist deutlich weniger scharf.

Zum Beispiel können Details verloren gehen oder kleine Grafikfehler erscheinen, die man (Grafik-)Artefakte nennt. Dazu gehören unter anderem:

  • Unschärfe: Das Bild wirkt weniger scharf als ohne Upscaling. Meistens könnt ihr hier allerdings mit einem einfachen Schärfe-Regler in den Optionen nachhelfen.
  • Ghosting: Entsteht bei Objekten im Spiel, die sich bewegen. Das Objekt hinterlässt eine Art visuellen Nachhall:

Im Beispiel von Nvidia seht ihr das Ghosting rechts an Kimme und Korn. (Bildquelle: Nvidia) Im Beispiel von Nvidia seht ihr das Ghosting rechts an Kimme und Korn. (Bildquelle: Nvidia)

  • Disocclusion Fizzle: Entsteht, wenn ein Objekt einen zuvor nicht sichtbaren Bereich freigibt. Für den Bereich fehlen Bildinformationen aus den vorherigen Frames. So kann bei neu aufgedeckten Bildarealen Körnung, Unschärfe oder Flimmern entstehen.
  • Shimmering: Entsteht bei Darstellung von feinen Strukturen, wie Blättern, Haarsträhnen oder Stromleitungen. Einzelne Details zittern, schimmern oder flackern.

Wenn ihr aber im Qualitäts- oder Balanced-Modus bleibt, sollten sich die Artefakte in Grenzen halten. Was genau hinter den Modi steht und welche es noch gibt, verraten wir euch auf der nächsten Seite.

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