Das wohl mächtigste Feature für Spielegrafik ist DLSS, doch was steckt mittlerweile alles drin? Alle Funktionen in der Übersicht

DLSS kann mittlerweile so viel, dass es leicht ist, den Überblick zu verlieren. Doch für Spieler empfiehlt es sich, genauer zu wissen, was hinter Nvidias Technologie steckt.

Mehr FPS, ein besseres Bild und realistischere Beleuchtung und Schatten? Das alles kann DLSS. Wie diese Möglichkeiten zusammenspielen und was ihr als Spieler wissen solltet, erfahrt ihr hier. (Bildquelle: Nvidia) Mehr FPS, ein besseres Bild und realistischere Beleuchtung und Schatten? Das alles kann DLSS. Wie diese Möglichkeiten zusammenspielen und was ihr als Spieler wissen solltet, erfahrt ihr hier. (Bildquelle: Nvidia)

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Wer eine Nvidia-Grafikkarte besitzt, kommt seit vielen Jahren in den Genuss von DLSS: eine Technologie, die ursprünglich dazu da war, eurem PC beim Darstellen von Spielen unter die Arme zu greifen und eure Frames per Second (FPS) zu erhöhen – also euer Bild flüssiger zu machen.

Mittlerweile stecken viel mehr Features in DLSS als reines Upscaling, das am Anfang noch die Hauptfunktion war. All dieses Tools können euch dabei helfen, eure Spiele möglichst flüssig und gleichzeitig schön und scharf darzustellen.

Deswegen gehen wir in diesem Artikel auf jede Funktion von DLSS ein, verraten euch, wofür sie da ist, und sagen euch, welche davon besonders wichtig für euch im Gaming-Alltag sind.

DLSS: Was ist das und warum ist der Name irreführend?

DLSS steht für »Deep Learning Super Sampling« und ist eine von Nvidia entwickelte Technologie, die mithilfe künstlicher Intelligenz die Darstellung von Spielen verbessern beziehungsweise deren Performance erhöhen soll.

Deep Learning

DLSS nutzt ein neuronales Netzwerk, das mit Deep-Learning-Verfahren trainiert wurde. Ursprünglich wurde das Netzwerk von Nvidia darauf trainiert, aus niedrig aufgelösten Spieldaten eine möglichst hochwertige Darstellung zu rekonstruieren.

Super Sampling – und warum der Name verwirrend ist

In der Computergrafik bezeichnet Supersampling ein Verfahren, bei dem ein Bild mit höherer Auflösung berechnet wird, um anschließend daraus ein Bild mit niedrigerer Zielauflösung zu erzeugen. Dadurch lassen sich unter anderem Kanten glätten und Bilddetails verbessern.

Der Name ist verwirrend, denn »Super Sampling« steckt hier ausschließlich im Namen und nicht im tatsächlichen Technologieumfang von DLSS. 

Das liegt am ursprünglichen Ziel von DLSS: Nvidia wollte niedrig aufgelöste Bilder in der Qualität von Super Sampling darstellen. Super Sampling war also das Qualitätsziel und nicht die genutzte Technologie dahinter.

Inzwischen steht DLSS ohnehin für eine ganze Reihe verschiedener Technologien. Manche wollen die Performance eures PCs verbessern, während andere euer Bild verbessern.

Video starten 1:00:39 DLSS 5 ist eine Grafik-Revolution (und ein Problem für Konsolen)

Anfangs war DLSS vor allem für eine Funktion da: Upscaling. Sie ist heute noch eines der wichtigsten Features von DLSS. Mehr dazu auf der nächsten Seite.

Was ist mit FSR? Spieler mit AMD-Grafikkarten fragen sich vielleicht, warum FSR, AMDs Gegenstück zu DLSS, bisher nicht erwähnt wurde. Das liegt unter anderem daran, dass Nvidia in diesem Bereich häufig eine Vorreiterrolle einnimmt und neue Technologien oft früher auf den Markt bringt als AMD.

AMD zieht mit eigenen Lösungen regelmäßig nach, kann bei der Bildqualität aber nicht immer mit DLSS mithalten. Nvidias Technologie ist deshalb auch für Spieler mit AMD-Grafikkarten interessant: Sie zeigt, welche Entwicklungen beim Upscaling und der Bildgenerierung möglich sind und an denen sich AMD mit künftigen FSR-Versionen messen lassen muss.

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