Lange, lange ist's her, dass ich meine Ausbildung in einem Computer-Fachgeschäft absolviert habe. Damals hatte ich zwar auch des Öfteren High-End-PCs zusammengeschraubt, aber die haben dann immer so dahergelaufene Kunden mitgenommen – frech! Mein Azubigehalt reichte leider bei Weitem nicht für so einen Oberklasse-PC aus – erst Recht nicht, wenn man noch Miete für eine kleine Ein-Zimmer-Wohnung löhnen muss.
Und so blieb der Traum ein Traum und auch die folgenden Selbstbau-PCs waren dann eher von der Sorte: »Der reicht doch eigentlich auch...«. Und heute, viele Jahre später, wird der Traum vom High-End-PC doch noch wahr! Nicht durch eine angeflogene Fee, sondern dank der freundlichen Unterstützung unserer Partner ASUS, AMD und Kingston.
Ich durfte mir nämlich mit Hardware aus deren Sortiment einen krassen High-End Gaming-PC zusammenbauen! Theoretisch hätten den Zusammenbau auch unsere Profis von BoostBoxx für mich übernehmen können, aber als eingefleischter Bastler will man so eine Maschine schon selber zusammenschrauben.
Wie das lief, seht und lest ihr weiter unten im Artikel!
Jetzt Gaming-PCs in Selbstbau-Qualität bei BoostBoxx bestellenDie traumhafte Hardware
Die Konfiguration des PCs ist fast identisch mit unserem GameStar PC Ultimate Ryzen 7950X3D. Meine CPU ist schwächer, dafür habe ich das bessere Mainboard.
Die Komponenten meines PCs in der Übersicht:
- Prozessor: AMD Ryzen 9 7900X (12 Kerne mit bis zu 5,6 GHz)
- Grafikkarte: Asus TUF GeForce RTX 4090 O24G
- RAM: Kingston FURY Beast RGB DDR5-6000
- SSD: 2000GB Kingston FURY Renegade PCIe 4.0 M.2 (7300MB/s lesen, 7000 MB/s schreiben)
- Mainboard: ASUS ROG Crosshair X670E Hero
- Gehäuse: ASUS ROG Strix Helios
Eine der aktuell schnellsten Grafikkarten, die ihr haben könnt ist die ASUS TUF GeForce RTX 4090 O24G. Selbst ohne DLSS 3 kommt aktuell keine andere Grafikkarte auf die gleiche Leistung, wie dieses Brett (Auch im wörtlichen Sinne – das Teil ist riesig!). Mit DLSS3 hebt sie erst so richtig ab, indem sie zusätzliche Frames generiert und so selbst in 4K problemlos dreistellige FPS abliefert.
Auch das Mainboard stammt von ASUS: Das ROG Crosshair X670E Hero bietet definitiv alles, was man von einem Mainboard verlangen kann. Das Sockel AM5-Board unterstützt schon PCIe 5.0 bei der Grafikkarte und bei den M.2 SSD-Steckplätzen. Davon gibt es insgesamt fünf. Drei direkt auf dem Board und mit der beigelegten PCIe Erweiterungs-Karte noch zwei weitere. Allesamt mit massiven Kühlkörpern.
Es nimmt bis zu 128 GB DDR5-RAM auf, bringt WiFi 6E und 2,5 Gb LAN mit und neben reichlich USB 3.2-Anschlüssen hat es sogar schon zwei USB 4 Type-C Steckplätze! Beim Anblick des Boards fällt als erstes die animierte RGB-Beleuchtung ins Auge. Dessen Animation und Farbe könnt ihr über die ASUS Armoury Crate einstellen und auch mit anderen Komponenten synchronisieren.
In der Armoury Crate ebenfalls enthalten sind diverse KI-Gestützte Tools wie z.B. AI Mic, AI Overclocking und AI Cooling über das ihr eine möglichst gute Balance aus Geräuschreduktion und Kühlleistung erreichen könnt.
Alles aufzuzählen, was das Mainboard so auf dem Kasten hat würde hier definitiv den Rahmen sprengen, aber wer mehr dazu wissen will, den verweise ich gerne zur Übersichtsseite bei ASUS.
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Wenn ihr einen Gaming-PC mit sehr ähnlichen Komponenten wollt, euch aber nicht traut ihn selbst zusammenzubauen, dann findet ihr bei BoostBoxx ein System mit fast identischer Ausstattung. Über den einfachen Konfigurator könnt ihr den PC noch mehr euren Wünschen anpassen.
Zum GameStar PC Ultimate Ryzen 7950X3D bei BoostBoxxDer Zusammenbau:
Das geräumige ASUS ROG Strix Helios dient als Gehäuse für den PC. Trotz des Rahmens aus Aluminium, hat das massive Case immer noch ordentlich Gewicht. Die Front- und Seitenwände aus dickem, gehärtetem Glas sind dafür sicherlich mitverantwortlich.
Wer schon ein paar PCs zusammengebaut hat, kennt das garantiert: Diese störrischen Metall-Seitenwände mit einem Schließmechanismus, der sich seit bestimmt 30 Jahren nicht weiterentwickelt hat und bei jedem Schließen irgendwo nicht richtig sitzt. Dann heißt es wieder raus, wieder rein, fluchen, sich nen dritten Arm Wünschen, wieder raus, noch mehr fluchen und irgendwann frustriert mit Gewalt zuschrauben. Hauptsache der Kram bleibt dran!
Das ROG Strix Helios ist da so unendlich viel angenehmer! Beide Seitenteile springen per simplem Tastendruck aus ihrer Halterung heraus und rasten beim Schließen mit einem befriedigenden »Klack« ganz ohne Gegenwehr wieder ein.
Das durchdachte Gehäuse ist sehr geräumig und bietet jede Menge Platz auch für die größten Grafikkarten. Für diese bringt es auch Stützen mit, damit sie beim Transport nicht beschädigt werden. Wer will, kann seine Grafikkarte auch senkrecht verbauen – zusätzliche Riser vorausgesetzt.
Noch kein Gehäuse, das ich verbauen durfte war so Bastler-freundlich, wie dieses Case. So gut wie alles kann hier verschoben oder gleich abgeschraubt werden, damit man jeden Winkel bequem erreichen kann.
Ihr tut euch leichter, wenn ihr so viele Komponenten wie möglich auf dem Board installiert, bevor ihr es in das Gehäuse packt. Ansonsten kann das schnell zur Zerreißprobe für eure Nerven werden. Darum habe ich erstmal den Ryzen 9 7900 auf den Sockel gesetzt und die GameStar Wasserkühlung installiert und angeschlossen. Gefolgt von RAM und M.2-SSD von Kingston.
Auch wenn es komisch klingt, aber dieser kleine, unscheinbare Knopf ist für mich wahrscheinlich mein Liebstes Feature an dem gesamten Mainboard. Da hat endlich mal jemand mitgedacht und eine sinnvolle Evolution von etwas geschaffen, das mich schon immer am PC-Bauen, oder eher Umbauen, tierisch genervt hat.
Das kleine Ding tut nichts weiter, als die Grafikkarte zu entriegeln. Ja, das reicht um mich glücklich zu machen! Denn damit fällt endlich das lästige Rumgefummel zwischen CPU-Lüfter und Grafikkarte, auf der Suche nach dem winzigen Hebelchen direkt unter dem meist gigantischen Kühler der Grafikkarte weg.
Gerade für mich, der da beruflich öfter mal ran muss eine unendliche Erleichterung, die Nerven schont und Pflaster spart!
Lieber mit Intel CPU?
Bei BoostBoxx bekommt ihr einen gleichwertigen Gaming-PC mit dem mächtigen Intel Core i9-13900KF. Im Gegensatz zum GameStar-PC Ultimate Ryzen 7950X3D, der meinem PC sehr ähnelt, hat er hat zwar nicht den für Spiele vorteilhaften 3D-V-Cache, dafür wartet er aber mit 24 Kernen auf!
Günstige Gaming-PCs aus handelsüblichen Komponenten bei BoostBoxx bestellenAb ins Gehäuse!
Die Steckplätze für die M.2 SSDs liegen gut versteckt unter massiven Kühlkörpern, die erstmal abgeschraubt werden wollen, bevor ihr die SSDs installieren könnt. Vorinstallierte Wärmeleitpads führen die entstehende Hitze an die großen Kühlkörper ab, die so Performance-Einbrüche verringern. Sind die Kühlkörper wieder drauf, sind die SSDs nicht mehr zu sehen und der ordentliche Look des Boards bleibt bestehen.
Mainboard und Kühler werden anschließend vorsichtig ins Gehäuse gesetzt und festgeschraubt. An der Oberseite des ROG Strix Helios ist reichlich Platz für den Kühlkörper der 360mm GameStar Wasserkühlung. Dort lauft ihr auch nicht Gefahr, sie falsch herum zu installieren.
Die Blende rechts vom Mainboard lässt sich lösen und verschieben, um sämtliche Kabel bequem und unsichtbar über die Rückseite zu den entsprechenden Anschlüssen zu führen.
Als nächstes kommt das Netzteil rein. Die beiden Blenden unten im Gehäuse lassen sich entfernen. So könnt ihr stressfrei an der Stromversorgung der einzelnen Komponenten arbeiten. Hier findet ihr auch den Käfig für die guten alten SATA-Festplatten. Deren Geschwindigkeit ist heute zwar nicht mehr der Rede wert, aber als Datengrab taugen sie allemal.
Angst, dass was schief geht? Die Profis von BoostBoxx haben fast den selben PC im AngebotGrafikkarte und Verkabelung
Endlich kommt die Grafikkarte dran! Vielleicht geht es nur mir so, aber die Grafikkarte einzusetzen ist für mich fast der befriedigendste Teil am PC-Bauen. Denn wenn die erstmal sitzt, dann ist der PC so gut wie fertig und kann schon bald eingeschaltet und Probegefahren werden, was das allerbeste am Ganzen ist.
Die Komponenten sind jetzt endlich alle da, wo sie hingehören. Jetzt heißt es nur noch die letzten Kabel anschließen und möglichst unsichtbar verstecken, um den Innenraum nicht unnötig zu verschandeln.
Auf der Rückseite hat das ROG Strix Helios schon einige Kabelbinder mit Klett-Verschluss, mit denen ihr das Kabel-Wirrwarr bequem bändigen könnt. Diese sitzten genau hinter der beweglichen Blende, die ihr von vorne seht, also laufen dort ohnehin die allermeisten Kabel zusammen. Die beiden Stromkabel, die zur CPU führen könnte man noch verlängern und dann ebenfalls über die Mitte führen. Hier habe ich mir das erstmal gespart.
So gut wie fertig! Jetzt käme normalerweise der letzte nervige Teil – die Seitenwände anbringen. Aber wie ich ja bereits eingangs erwähnt habe, ist das beim ROG Strix Helios ja ein Kinderspiel. Einfach ansetzen, leicht andrücken und »Klack«, »Klack«, fertig. So befriedigend!
Alles fertig, angeschlossen und betriebsbereit. Die Beleuchtung wird per ASUS Aura Sync in der Armoury Crate synchronisiert – auch mit der Maus und der Tastatur. Ansonsten wäre das ein einziges farbliches Durcheinander. Soll auch Leute geben, die das mögen und keine Angst vor epileptischen Anfällen haben, aber mir kommt so ein Durcheinander nicht nicht in mein Setup!
Keine Lust auf selber Bauen? Gaming-PCs in Selbsbau-Qualität gibt es bei BoostBoxxMein neuer Arbeitsplatz:
Mein Arbeitsplatz hat sich jetzt ganz schön gewandelt. Der neue PC strahlt mit Cleaner Optik und per ASUS Aura Sync synchronisierter RGB-Beleuchtung, die sich auch über die Peripheriegeräte erstreckt. Meine alte, deutlich größere Tastatur ist der kompakten ROG Strix Scope gewichen und die kabellose Gaming-Maus ROG Chakram macht mir das Navigieren in meinen Artikeln mit dem seitlichen Joystick leichter.
Meine zwei alten Full-HD-Monitore haben mir über die Jahre gute Dienste erwiesen, sind aber so langsam nicht mehr Zeitgemäß und mit nur 22 Zoll auch nicht besonders immersiv beim Spielen. Ein 4K-Monitor ersetzt jetzt vorerst einen davon und ist per Schwenkarm an meinem Schreibtisch angebracht. Der ASUS TUF Gaming VG28UQL1A mit 144 Hz, HDR und G-Sync wird zum spielen benutzt und der alte Full-HD ist in Erster Linie zum Arbeiten da, bis seine Ablösung eintrudelt.
Lust auf den PC, aber Angst vorm Bauen?
- Prozessor: AMD Ryzen 9 7950X3D (16x bis zu 5,7 GHz, wassergekühlt)
- Grafikkarte: Asus TUF GeForce RTX 4090 O24G Gaming (24 GB GDDR6-RAM)
- Arbeitsspeicher: 32 GB DDR5-6000 Kingston Fury Beast RGB
- Festplatte: 2x 2.000 GB M.2 PCIe 4.0 SSD Kingston Fury Renegade
- Preis: 4499€
4999€ - Inklusive Diablo 4*
Statt dem Ryzen 7900 steckt hier sogar der neue Ryzen 7950X3D drin! Der extra große L3-Cache ist besonders beim Spielen vorteilhaft. Die vier Kerne mehr sind für eure Spiele weniger relevant, aber wer parallel Streamt und viele Videos schneidet, freut sich über die zusätzliche Performance.
Die übrige Hardware ist nahezu identisch. Der größte Unterschied ist ansonsten das Mainboard. In unserem GameStar PC Ultimate Ryzen 7950X3D kommt das ASUS ROG STRIX X670-E Gaming WiFi zum Einsatz, das ebenfalls ein hervorragendes Mainboard für einen Gaming-PC dieser Preisklasse ist.
Wenn ihr dennoch exakt das selbe Board haben möchtet, das ich verbaut habe, könnt ihr das über den Konfigurator bei BoostBoxx entsprechend anpassen. Dann bekommt ihr euren Gaming-PC mit verbautem ASUS Crosshair X670E Hero und allen Features die dazu gehören.
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Wenn es nicht gleich ein PC für 4000€ sein soll, dann gibt es auch günstigere Alternativen, die ihre Leistung dennoch keinesfalls verstecken müssen:




