Wie kommt der KI-Copilot bei Microsofts zahlenden Kunden an? Aktuelle Zahlen sprechen eine klare Sprache

Aktuelle Zahlen zu Copilot dürften bei Microsoft die Alarmglocken schrillen lassen.

Die Nutzerzahlen von Microsofts Copilot-KI sind ziemlich enttäuschend. (Bildquelle: Microsoft) Die Nutzerzahlen von Microsofts Copilot-KI sind ziemlich enttäuschend. (Bildquelle: Microsoft)

Seit Jahren versucht Microsoft, die hauseigene Copilot-KI in jede Windows-11- und Office-Anwendung zu integrieren, die sie finden können. Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Tools kaum angenommen werden.

Kaum jemand nutzt Copilot auf Windows 11

Knapp 450 Millionen Menschen nutzen Microsoft 365 Office Suite. Allerdings zahlen weniger als 4,5 Prozent davon auch für Copilot. Diese Zahlen stammen aus einem aktuellen Report, über den Windows Latest berichtet hat. Es wird aber noch »besser«.

Von diesen weniger als 4,5 Prozent, die tatsächlich für Copilot zahlen, nutzen nur 20 bis 30 Prozent die KI-Tools regelmäßig. Das bedeutet, dass insgesamt nur etwa ein Prozent aller Nutzer Copilot wirklich verwenden.

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Dafür, dass Copilot mittlerweile in nahezu jeder Anwendung verwendet werden kann, sind das ziemlich vernichtende Zahlen. Das größte Problem für Microsoft dürfte dabei sein, dass die allermeisten KI-Nutzer lieber zur Konkurrenz von OpenAI, Anthropic oder Google greifen.

Die Kosten für Copilot sind dabei nicht zu unterschätzen. Wie Windows Latest vorrechnet, kostet die Copilot-Lizenz pro Nutzer knapp 35 US-Dollar pro Monat. Und das zusätzlich zur Microsoft-365-Lizenz.

Die Lösung soll nun eine Bündelung der vielen Services in einer einzigen KI-App darstellen. Statt Copilot in jede versteckte Ecke des Betriebssystems zu quetschen, sollen User in Zukunft eine zentrale Anlaufstelle dafür bekommen. Also quasi genau so, wie es bei nahezu allen anderen KI-Anbietern erfolgreich funktioniert.

Die neue App soll voraussichtlich im August 2026 starten und es bleibt abzuwarten, ob Microsoft dadurch die große Trendwende einleiten kann, die man sich wohl erhofft.


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Sollte es keine Veränderungen bei der Copilot-Nutzung geben, könnte Microsoft den gesamten Ansatz noch einmal hinterfragen. Der KI-Kuchen scheint zu großen Teilen aufgeteilt und für Copilot bleiben derzeit nur winzige Krümel übrig. Möglicherweise wäre es cleverer, den Apple-Weg zu gehen und sich einzugestehen, dass andere Entwickler schneller und weiter sind.


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