Egal ob mit Borat, Brüno oder Admiral General Aladeen – der britische Komiker Sascha Baron Cohen ist dafür berüchtigt, Grenzen auszutesten oder schlichtweg zu sprengen. Jetzt bahnt sich die Rückkehr einer seiner zahlreichen Kunstfiguren im großen Stil an, wenn wir einem etablierten Branchen-Insider Glauben schenken dürfen: Ali G.
Laut Jeff Sneider (via Deadline) hat Cohen dem selbsternannten Ghetto-Rapper nach 24 Jahren einen neuen Film gewidmet. Und ja, Ali G in da House kam wirklich schon im Jahr 2002 heraus ...
Sascha Baron Cohen bringt eine seiner beliebtesten Kunstfiguren zurück
Diese Nachricht dürfte Fans von Sascha Baron Cohen durchaus überraschen. Immerhin hat der Satiriker zuletzt weitgehend die Finger von Ali G gelassen und sich eher anderen Projekten gewidmet, wie etwa Borat, Der Diktator oder seriöseren Schauspielrollen – so zum Beispiel auch im Marvel Cinematic Universe.
Zum neuen Ali-G-Film gibt es im Moment so gut wie keine weiteren Details. Wir wissen etwa nicht, welches Studio das Projekt überhaupt finanziert und wann es im Kino oder bei Streamingdiensten aufschlagen soll.
Das passt aber allemal zur Natur von Cohens persönlichen Projekten: Bei Borat, Brüno, Admiral General Aladeen und eben Ali G verschwimmen meist die Grenzen zwischen Realität und Fiktion. So hat Cohen in der Rolle seines Möchtegern-Gangsta-Rappers bereits Persönlichkeiten wie den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump interviewt.
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Und falls euch Ali G nicht unbedingt ein Begriff ist: Die Kunstfigur trat erstmals 1998 in The 11 O’Clock Show des britischen TV-Senders Channel 4 auf. In den frühen 2000ern folgte dann mit Da Ali G Show eine eigene Serie, bis 2002 dann der Kinofilm Ali G in da House folgte.
Als Alistair Leslie Graham gibt Cohen einen naiven, weißen Möchtegern-Gangster aus privilegierten Verhältnissen, der sich als harter Rapper aus dem Ghetto aufspielt. 2001 wurde Ali G in einer Umfrage von Channel 4 auf Platz 8 der besten TV-Charaktere des Senders gewählt.
Ali G in da House konnte bei einem Budget von 5 Millionen britischen Pfund weltweit knapp 24 Millionen einspielen (davon einen Löwenanteil in Großbritannien) und gilt damit als ordentlicher Erfolg.
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2012 mimte Sascha Baron Cohen einen fiktiven Diktator - und sorgte damit ebenfalls für viel Aufsehen
Übrigens würde es sich hier nicht um die erste Überraschungs-Fortsetzung von Sascha Baron Cohen handeln. 2020 veröffentlichte der Komiker Borat Anschluss Moviefilm – Lieferung von großer Bestechung an amerikanisches Regime um Benefiz für früher glorreiche Nation von Kasachstan zu machen
für Amazon Prime Video. Und damit hatten viele Fans wahrscheinlich auch nicht mehr gerechnet.
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