Seit ich 15 Jahre alt war, nutze ich einen Zweitbildschirm, den ich stets links neben meinem Hauptbildschirm etwas schräg versetzt aufstelle, um im perfekten Winkel auf den Bildschirm schauen zu können. Das nutzte ich hauptsächlich, um beim Zocken noch eine Serie oder YouTube-Videos zu schauen – unsere Zeit ist immerhin begrenzt und ich möchte noch einiges an Inhalten zu konsumieren.
Es hat aber nicht lange gedauert, bis ich die Erfahrung gemacht habe, dass sich ein Zweitbildschirm auch hervorragend zum Arbeiten eignet. Wenn ich beim Arbeiten also mal keinen zweiten Bildschirm verwende, ist das schon ziemlich anstrengend für mich.
Allerdings habe ich diesen Sommer außerdem feststellen dürfen, dass mir ein zweiter Monitor vor allem im privaten Umfeld wichtig ist, nämlich als mein Zweitbildschirm langsam, aber sicher den Geist aufgegeben hat.
Wie man an Technik hängen kann
Anfangs hat der Bildschirm nur ungewöhnlich lange gebraucht, um anzugehen, doch mir war schon früh klar, dass dies der Anfang vom Ende meines treuen Begleiters sein wird. Dennoch leistete dieser immerhin noch als meinen Zeitbildschirm treue Dienste, da ich ihn durch meinen aktuellen WQHD-Bildschirm von Iyama
ersetzt habe.
Als das Ende dann schließlich kam, war ich tatsächlich etwas berührt. Das hat mir noch mal vor Augen geführt, wie sehr man doch an einem Stück Technik hängen kann. Immerhin hat mich dieser Bildschirm von meinem Kinderzimmer bei den Eltern durch das Studium und meine Zeit als Radiomoderator hinweg bis in dieses Jahr begleitet – vielleicht bin ich auch etwas zu sensibel, wer weiß.
Auf jeden Fall hat mir dieser Bildschirm, den mir damals mein Vater schenkte, viele unzählige Stunden World of Warcraft, Dark Souls und weitere tolle Spiele präsentiert - herrliche Zeiten.
Abseits von den sentimentalen Gedanken, die mir in dieser Zeit im Kopf umherschwirrten, musste ich auch schnell das Problem des fehlenden zweiten Bildschirms lösen. Das war zu dem Zeitpunkt allerdings gar nicht so einfach.
Geldmangel und Firefox
Man könnte jetzt natürlich sagen: »Mensch Jan, warum hast du dir nicht einfach einen neuen Bildschirm geholt?« Und ihr hättet recht, wenn da nicht die Sache mit dem Geld wäre. Wie es dieses Jahr sicher bei einigen der Fall ist, war es auch bei mir schwierig mit dem Geld, bevor ich bei GameStar Tech anfing. Ein neuer Bildschirm war also keine Option.
Die einfache, wenn auch nicht perfekte Lösung für mein Problem bot eine einfache Funktion in Mozilla Firefox, von der ich vorher nichts wusste. Wieso mein liebster Browser trotzdem Vivaldi ist könnt ihr gerne hier nachlesen:
Firefox hat eine Bild-in-Bild-Funktion, die es ermöglicht, alle Videos in einem kleineren Fenster anzuschauen und sich permanent über anderen Anwendungen befindet. Dieses Fenster kann man in Größe und Position verändern. So hat Firefox für einige Monate meinen Bildschirm ersetzt.
Nichts Neues und trotzdem wichtig
Für Firefox-Nutzer wird dieses Feature sicher nicht neu sein und auch das Bild-in-Bild-Prinzip ist keine neue Integration. YouTube beispielsweise bietet diese Funktion auch an, nur eben ausschließlich für YouTube-Videos direkt auf der Webseite.
Trotzdem möchte ich euch diese Geschichte näher bringen, um euch (und nicht zuletzt auch mich) daran zu erinnern, dass es nicht immer neue Hardware braucht, um ein Problem zu lösen. Auch wenn es für Tech-Fans wie uns ein Folien-abziehendes Vergnügen ist, uns neue Geräte anzuschaffen.
Falls ihr diese Funktion für euch nutzen wollt, ohne auf Firefox zu wechseln, dann schaut doch gerne mal beim folgenden Artikel rein, da findet ihr ein Browser-Add-on, dass euch diese Funktion auch für Chrome und andere Browser freischaltet:
Zeit sparen: Die 7 besten Browser-Erweiterungen, die euch die Arbeit abnehmen
Habt ihr schon mal Hardware mit Software ersetzt oder habt ähnliche Tipps zum Geld sparen wie diesen? Dann schreibt es gerne in die Kommentare!
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