Viele Hardware-Fans träumen vom ultimativen Schnäppchen, doch was einem PC-Bastler kürzlich beim Stöbern im Second-Hand-Laden in die Hände fiel, gleicht einem echten Sechser im Lotto.
Er entdeckte in einer Filiale der Gebrauchtwarenkette Savers in den USA einen massiven 38-Zoll-Monitor von Dell für schmale 15,49 US-Dollar (umgerechnet etwa 15 Euro). Der High-End-Bildschirm hatte noch vor wenigen Jahren weit über 1.000 Euro gekostet.
Wie der glückliche Käufer in einem Beitrag auf der Plattform Reddit im Subreddit r/pcmasterrace voller Stolz verkündete, funktioniert der Riesen-Bildschirm einwandfrei.
Neben Begeisterung für den Fund stürzte sich ein Teil der Community direkt auf ein bestimmtes Feature.
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Eine Diskussion entbrennt
Kaum war das Beweisfoto des gigantischen Dell-Ultrawide-Monitors (ein Modell der hochpreisigen UltraSharp-Serie) hochgeladen, dauerte es nicht lange, bis einige Hardware-Experten das sprichwörtliche Haar in der Suppe fanden.
Der Stein des Anstoßes? Die Bildwiederholrate. Mit 60 Hertz ist der Monitor für rasante, kompetitive Shooter wie Counter-Strike 2 oder Valorant nicht unbedingt die erste Wahl der heutigen Zeit.
In den Kommentaren entbrannte sofort eine für Reddit typische, hitzige Diskussion über die Gaming-Tauglichkeit des Fundstücks.
»60 Hz sind heute einfach nicht mehr gut genug fürs Gaming«, merkte ein Nutzer kritisch an und zog damit den Unmut anderer auf sich.
»Die Leute regen sich über 60 Hertz auf, lol«, fasste ein anderer belustigter User die absurde Situation zusammen, dass sich jemand über einen 1.000-Euro-Monitor für 15 Euro beschwert.
55:48
Gaming-Monitore: Führt an OLED kein Weg mehr vorbei?
Ein Monitor für die Produktivität
Bei Dells U-Serie handelt es sich nicht um Gaming-Hardware. Die Bildschirme richten sich in erster Linie an professionelle Anwender, wie Grafiker oder Multitasking-Enthusiasten. Für diese Zielgruppe bietet der Monitor Vorteile, während die Bildwiederholrate eher unwichtig ist.
Mit 38 Zoll (ca. 1 Meter) im Ultrabreitbild-Format kann der Monitor ein Setup mit zwei kleineren Monitoren ersetzen. Laut Dell bietet das IPS-Display eine hervorragende Farbtreue und Blickwinkel. Zudem gibt es eine Vielzahl von Features, wie Dell Easy Arrange und Bild-im-Bild, die das Multitasking erleichtern sollen.
Ein Nutzer in den Kommentaren brachte die Diskussion schließlich auf den Punkt: »Es ist ein Arbeitsmonitor, der nie gut fürs Gaming war. Aber für 15 Dollar ist das mehr als nur ein Schnäppchen – das ist ein absoluter Glücksgriff.«
Mehr zu Monitoren: Der beste Gaming-Monitor 2026: Empfehlungen für 4K, WQHD, Full-HD und Ultrawide im Vergleich
Selbst wenn der Monitor bei rasanten Spielen nicht das flüssigste E-Sports-Erlebnis liefert – für storylastige Singleplayer-Games, Filme oder als Home-Office-Bildschirm bietet das Gerät viel, vor allem zu dem Preis.
Zum Vergleich: Das aktuelle Nachfolgemodell dieses 38-Zöllers von Dell kostet auch heute noch um die 1.400 Euro.
Jetzt ist eure Meinung gefragt. Wie sieht euer Bildschirm-Setup momentan aus? Habt ihr ein, zwei oder sogar noch mehr Monitore? Schreibt uns dazu gerne unten einen Kommentar.

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