Wenn ihr einen Saugroboter der Vorwerk-Tochter Neato besitzt, müsst ihr damit rechnen, dass künftig die Funktionalität stark eingeschränkt ist. Zwei Jahre nach der Schließung der US-Firma durch Vorwerk kündigt eine Mitteilung an, dass die Cloud-Dienste »schrittweise vom Netz genommen« werden - infolgedessen sind selbst einige grundlegende Features nicht mehr verfügbar.
Selbst das Fünf-Jahres-Versprechen wurde nicht eingehalten
Wie Neato Robotics in der Ankündigung an Kunden erläutert, habe man nach dem Aus im Jahr 2023 versprochen, die für den Betrieb der hauseigenen Saugroboter notwendigen Clouddienst fünf Jahre am Leben zu erhalten.
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Dieses Versprechen erfolgt »im Einklang mit Vorwerks Philosophie, Kundenbedürfnisse in den Vordergrund zu stellen«. Seit diesem Beschluss sind Cybersecurity-Standards, Compliance-Vorschriften und rechtliche Rahmenbedingungen laut Neato signifikant fortgeschritten.
Unter diesen Voraussetzungen sei es schlicht nicht möglich, die Cloud-Infrastruktur in einer »zuverlässigen und zukunftssicheren Form« am Leben zu erhalten, sodass nun der Einschnitt folgt. Ein genaues Datum für diese Abschaltung lässt sich der Mitteilung nicht entlocken.
Infolge der Abschaltung sollen die Saugroboter nicht komplett funktionsunfähig sein. Neato erklärt hierzu, dass die Geräte noch immer in der Lage sind, »in einem kompletten Durchgang die Wohnung zu reinigen«.
Dieser Prozess muss allerdings per Knopfdruck am Roboter selbst ausgelöst werden – scheinbar lässt sich die zugehörige App im Anschluss der Cloud-Abschaltung nicht weiter verwenden.
Infolgedessen spekulieren mehrere Medien wie Golem naheliegenderweise darüber, dass sämtliche App-Funktionen der Saugroboter ab dem unbekannten Stichtag wegfallen.
Darunter fallen etwa Features wie die Zeitsteuerung oder das manuelle Einrichten von (Sperr-)Zonen; auch bleibt fraglich, ob das Saugen in einzelnen Zimmern noch möglich ist oder Benachrichtigungen über den Reinigungsverlauf ausgespielt werden.
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