Netatmo Wetterstation in meinem Alltag
Insgesamt befindet sich die Netatmo-Wetterstation jetzt seit etwa eineinhalb Monaten bei mir im Einsatz. Mittlerweile zeichnet sich damit recht deutlich ab, wie die Station sich in meinen Alltag eingefügt hat.
Dabei ist es vor allem das Indoor-Modul, das starke Verwendung findet. Die Push-Benachrichtigungen über hohe CO₂-Werte oder Luftfeuchtigkeit im Wohnzimmer sorgen dafür, dass ich deutlich regelmäßiger lüfte. Aber dafür gäbe es deutlich günstigere Alternativen, als gleich in eine vollwertige Wetterstation zu investieren.
Tatsächlich merke ich aber auch, dass ich immer wieder die Netatmo-App aufrufe, um mir die Outdoor-Daten der letzten Tage anzuschauen. Zumindest ein klein wenig scheint die Station also selbst in mir die Hobby-Meteorologin geweckt zu haben.
Und etwa zwei bis dreimal hat es die Wetterstation auch geschafft, mich vor einer neuen Dachfenster-Pfützen-Situation zu bewahren. Allein dafür bin ich den Messgeräten schon unendlich dankbar.
Trotzdem scheine ich wohl nicht die Zielgruppe zu sein, für die Netatmos Wetterstation einen absoluten Pflichtkauf darstellt. Ohne tiefgreifendere Integration in mein Smart-Home-System bleibt die Station für mich vor allem eine nette Spielerei. Die Möglichkeit, anhand der Wetterdaten eigene Routinen zu erstellen, würde das auf jeden Fall ändern.
Add-ons zur Wetterstation
Neben der Basisversion, bestehend aus einer In- und einer Outdoor-Station (UVP rund 190 Euro), gibt es noch weitere Messkörper, die nach Belieben zugekauft und dem bestehenden Setup zugefügt werden können.
Regenmesser für 80 Euro
Mit dem Regenmesser wird die Outdoor-Messung um aktuellen Niederschlag, kumulierten Niederschlag und eine Niederschlags-Prognose erweitert. Alle tauchen in der App in einem eigenen Element auf. Von allen optionalen Add-ons machte der Regenmesser auf mich den sinnvollsten Eindruck. Einmal gekauft warnt er im Alltag vor einsetzendem Regen, was sich gerade bei Dachfenstern als echter Segen herausstellen kann.
Windmesser für 110 Euro
Auch der Windmesser ist ein optionales Outdoor-Add-on. Habt ihr ihn in euer Setup eingebaut, verrät er euch die aktuelle Windgeschwindigkeit und -richtung in der App. Außerdem informiert er euch über die Geschwindigkeit von eventuell vorhandenen Windböen und die Maximalgeschwindigkeit des jeweiligen Tages. Wer sich sehr für das Wetter vor Ort interessiert oder einem windabhängigen Hobby wie Drachenfliegen nachgeht, kann hier bestimmt einen Nutzen finden. Für mich war die doch recht teure Zusatzstation das am wenigsten hilfreiche Modell im Netatmo-Line-up.
Indoor-Modul für 80 Euro
Wer nicht nur in einem, sondern gleich in mehreren Räumen CO₂-Werte, Temperatur und Co. messen möchte, kann weitere Indoor-Module zukaufen und in das vorhandene Setup integrieren. Da ich vor allem von der im Basisumfang enthaltenen Indoor-Station begeistert bin, scheint mir das eine wirklich sinnvolle Option zu sein, um die Luftfeuchtigkeit im Bad, die Lautstärke im Schlafzimmer oder die CO₂-Belastung in der Küche zu messen.
Für wen ist die Netatmo Wetterstation geeignet?
Deutlich leichter sagen lässt sich, für wen die Wetterstation von Netatmo nicht geeignet ist. Nämlich für alle, die überhaupt nicht verstehen, warum sie eigentlich so etwas wie eine eigene Wetterstation brauchen sollen. Auch wer auf der Suche nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis unter allen Wetterstationen ist, wird hier eher nicht fündig. Dafür ist die Netatmo-Station, vor allem inklusive Add-ons, schlicht zu teuer.
Glücklich werden kann mit der Netatmo Wetterstation hingegen, wer:
- eine hochwertige und funktionsreiche Wetterstation mit toller App-Integration sucht
- eine übersichtliche und detaillierte Historie aller Messerwerte zu schätzen weiß
- bereit ist, für eine smarte Wetterstation etwas mehr Geld auszugeben

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