MMO-Fans können sich schon jetzt in der Beta von WoW Forever austoben und dabei lässt sich über die offiziellen Ankündigungen hinaus noch jede Menge mehr entdecken und spekulieren.
Denn Forever will zwar den Geist des originalen World of Warcraft einfangen, eine 1:1-Kopie ist es aber nicht – eben eine Art »Classic Plus«. Spielerinnen und Spieler wollen jetzt Hinweise auf mögliche Neuerungen gefunden haben, die eure Berufswahl beeinflussen könnten [via Icyveins.com].
Juwelenschleifen und Inschriftenkunde
Der erste Hinweis versteckt sich in der Allianz-Stadt Dalaran. Im Vorgebirge des Hügellandes trefft ihr auf diverse Ausbilder und Händler, darunter einen gewissen Timothy Jones. Timothy arbeitet im Juwelier-Geschäft Cartier & Co. und hat ein paar interessante Dinge zu sagen. Eine Ausbildung zum Juwelenschleifer bietet er noch nicht an, hält sich diese Tür allerdings offen.
Er bittet die Spielerinnen und Spieler: »Wenn du die Unterschiede zwischen all diesen Schliffen erkennen kannst, komm wieder zu mir und lass uns darüber reden« [aus dem Englischen: »When you can tell the difference between all these cuts, come back to me and let’s talk.«]
13:46
Mit WoW Forever erfüllt Blizzard endlich den größten Fan-Wunsch!
Ein Beweis für die neue Profession ist es zwar nicht, aber Blizzard hat hier schon eine interessante Wahl für einen Dialog getroffen.
Etwas handfester sind die Indizien für einen anderen Beruf, die tief im Statistik-Menü vergraben sind. In Dalaran gibt es nämlich noch ein weiteres »Geschäft«, welches zum aktuellen Zeitpunkt allerdings noch verwaist ist. Das »Scribes’ Sacellum« steht noch ohne Mitarbeiter da. Dass Inschriftenkunde aber gar keine Rolle in Forever spielt, scheint unwahrscheinlich.
Denn im Menü für eure Charakterstatistiken findet ihr in der Abteilung für Berufe die Einträge »Höchste Inschriftenfertigkeit« und »Erlernte Inschriften«. Daten werden hier noch nicht gesammelt, aber möglicherweise wird hier schon etwas für später vorbereitet und das solltet für eure Charaktere durchaus in Betracht ziehen.
Berufe sind in WoW nicht nur ein nettes Gimmick, sondern können euch echte Vorteile verschaffen. Als Juwelenschleifer könnt ihr eurer Ausrüstung mit den gefertigten Edelsteinen mächtige Boni verschaffen oder jene teuer auf dem Markt verscherbeln. Seid ihr Inschriftenkundler, verändert ihr mit Glyphen Klassenfähigkeiten oder tauscht Dunkelmondkartensets auf dem Markt gegen mächtige Schmuckstücke. Beides böte in Forever also starkes Min-Maxing-Potenzial.
Bedenkt, dass es sich hierbei nicht um offizielle Ankündigungen handelt. Da es die Berufe der Juwelenschleifer und Inschriftenkundler aber bereits in anderen WoW-Versionen gibt, ist es ganz und gar nicht abwegig, dass auch in WoW Forever Einzug finden könnten.
Im Vanilla-Classic, das quasi eine Zeitkapsel zum originalen WoW aus 2004 darstellt, fehlen diese Berufe. Juwelenschleifen erschien erst mit The Burning Crusade und Inschriftenkunde mit Wrath of the Lich King. Wer also das alte WoW-Feeling genießen wollte, sich aber auch an Neuerungen abseits der Erweiterungen erfreut hätte, schaute bisher in die Röhre.
Forever will dieses Bedürfnis jetzt stillen und in die neuen Karrierewege würden gut ins Bild passen. Den Anfang der Neuerungsoffensive machten allerdings die Himmelsgeborenen, ein Volk, das mit Forever eingeführt wurde. Mehr dazu erfahrt ihr oben.

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