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»Der düsterste Film, den wir je geschrieben haben« – Der neue Star-Trek-Kinofilm bricht radikal mit der Vergangenheit

Das neue Projekt eröffnet anscheinend eine neue Zeitlinie und bringt eine spannende neue Tonalität ins Universum.

Die Kelvin-Zeitlinie spielt im neuen Kinofilm keine Rolle (im Bild: Zachary Quinto als Spock aus Star Trek Beyond). Bildquelle: Paramount Die Kelvin-Zeitlinie spielt im neuen Kinofilm keine Rolle (im Bild: Zachary Quinto als Spock aus Star Trek Beyond). Bildquelle: Paramount

Ein Star-Trek-Film, der sich an zwei Klassikern von Denzel Washington orientiert. Das war der letzte Stand bezüglich des neuen Leinwand-Abenteuers der Dungeons-&-Dragons-Regisseure Jonathan Goldstein und John Francis Daley.

Jetzt haben sich die beiden mit Empire zusammengesetzt und weitere Details preisgegeben (via TrekMovie). Diesmal geht es vor allem um die Tonalität und die Zeitlinie, denn auch hier macht der Film einiges anders und schlägt eine komplett neue Richtung ein.

Die Tonalität des neuen Star-Trek-Films

Der neue Star-Trek-Film wird keine Komödie – eher im Gegenteil. John Francis Delay bezeichnen ihn, als den »düstersten Film, den sie je geschrieben haben.« Bisher waren die beiden vor allem für das humorvolle Genre bekannt, was sie mit Vacation, Game Night, Dungeons & Dragons und Mayday bereits unter Beweis stellten.

So ganz ohne Humor soll der neue Film trotzdem nicht auskommen. Es geht hierbei eher um die Feinheit, selbst in düsteren Momenten, etwas Licht und Witz zu finden:

Ich würde sagen, es ist wahrscheinlich der düsterste Film, den wir je geschrieben haben. Es ist keine Komödie. Unsere Sensibilität kommt darin zum Ausdruck, und wir finden durchaus Leichtigkeit, aber diese liegt in den Figuren, die selbst in den dunkelsten Momenten Humor finden – was dem wirklichen Leben entspricht. 

Wir waren beide auf einem Flugzeugträger, als wir für Mayday [Neuer Film auf Apple TV – Anm. d. Red.] recherchierten, und die Arbeit auf diesen Schiffen kann sehr angespannt sein – da müssen die Menschen Leichtigkeit finden. Sie müssen selbst in den ernstesten Momenten Freude finden, und genau diesen Ansatz verfolgen wir in diesem Film.

Für den 58-jährigen Goldstein zählt vor allem eines: Die Fans lassen sich auf ihren Star-Trek-Film ein und genießen ihn. Denn Spaß mit einem Streifen zu haben, kann auch eben genau das bedeuten. Es müssen nicht immer die Riesen-Lacher sein.

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Eine neue Zeitlinie muss her

Wie bereits bekannt, steht das neue Projekt mit keinem bisherigen Film oder einer bestehenden Serie in Verbindung. Dementsprechend treten auch keine bekannten Figuren in Erscheinung. 

Goldstein und Daley lassen sich aber noch ein bisschen mehr in die Karten schauen und konkretisieren diese Aussage noch etwas. Der neue Streifen spielt »etwas weiter in der Zukunft« und auf jeden Fall nicht in der Kelvin-Zeitlinie, die Regisseur J.J. Abrams vor 17 Jahren erschaffen hat. Mit Star Trek: Discovery ging es bis jetzt am weitesten in die Zukunft, in das 32. Jahrhundert. Demnach könnte der Film sogar noch darüber hinaus gehen.

Demnach erwartet Fans eine komplett neue Zeitachse mit ganz anderen Charakteren. Goldstein schließt die kleine Fragerunde noch mit einem kleinen Witz ab: »Es sind Tribbles. Es sind lauter Tribbles. Der ganze Film.«

Tribbles sind diese kleinen, kugelförmigen und sehr flauschigen Pelztierchen, die ihren ersten Auftritt in der Raumschiff-Enterprise-Folge »Kennen Sie Tribbles« (Staffel 2, Folge 15) gefeiert haben. Ein ganzer Film über diese süßen, chaotischen Tiere wäre komplett absurd, aber irgendwie auch urkomisch. 

Einen offiziellen Kinostart gibt’s übrigens bislang nicht und auch sonst wissen wir noch nicht viel über das neue Projekt. Aktuell können wir demnach nur eines tun: abwarten.


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