So schnell kann's gehen: Nur kurz nachdem in Berichten Spotify ein fehlender Plan zur Bekämpfung vom sogenannter »KI-Grütze« vorgeworfen wurde, meldet sich der schwedische Musikstreaming-Dienst mit einer neuen Maßnahme.
Wie Spotify in einer Mitteilung erklärt, führt der Dienst ein neues das Hörern mehr Klarheit über die Echtheit von Künstlerprofilen auf der Plattform verschaffen soll.
Das »Verified by Spotify«-Badge erscheint demnach als hellgrünes Häkchen mit dem gleichnamigen Schriftzug und ist auf Profilseiten sowie neben Künstlernamen in der Suchfunktion sichtbar.
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Verified by Spotify: Diese drei Kriterien müssen Künstler erfüllen
Um das Badge zu erhalten, müssen Künstlerprofile laut Spotify drei Voraussetzungen erfüllen.
- Dazu gehört eine »durchgängige Höreraktivität über einen längeren Zeitraum« – einmalige Engagement-Spitzen reichen dem Unternehmen zufolge nicht aus.
- Zweitens müssen »Profil und Inhalte den Plattformrichtlinien von Spotify entsprechen«; genauer wird die Mitteilung an dieser Stelle nicht.
- Abschließend müssen »erkennbare Hinweise auf eine reale Künstlerperson vorliegen«. Spotify listet hierzu unter anderem Konzerttermine, Merchandise oder Social-Media-Konten auf dem Profil auf.
Profile, die nach Einschätzung von Spotify primär KI-generierte Inhalte oder KI-Personas repräsentieren, sind zum Start ausdrücklich nicht für die Verifizierung berechtigt. Das Unternehmen betont, dass neben automatisierten Prüfprozessen auch menschliches Urteilsvermögen zum Einsatz komme.
Der Rollout beginnt in den kommenden Wochen schrittweise. Spotify zufolge sollen bei Launch bereits mehr als 99 Prozent der aktiv gesuchten Künstlerinnen und Künstler verifiziert sein – darunter nach eigenen Angaben mehrheitlich unabhängige Musikschaffende aus verschiedenen Genres, Karrierestufen und Regionen weltweit.
Mehr Kontext auf allen Profilen: Spotify testet neue Infobox
Parallel zum Abezeichen führt Spotify in der Beta eine neue Detailansicht im Bereich »Über den Künstler« ein, die unabhängig vom Verifizierungsstatus auf sämtlichen Profilen erscheinen soll.
Diese Informationen sollen euch einen schnellen Überblick über Karriere-Meilensteine, Release-Aktivität und Tourneedaten eines Künstlers bieten – die Mitteilung zieht hier einen etwas kuriosen Vergleich zu Nährwertangaben auf Lebensmittelverpackungen. Die Daten basieren laut Spotify ausschließlich auf Plattforminformationen des Unternehmens.
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