Cyberpunk bringt als Genre ja oft eine bittere Süße mit. Alles könnte so schön sein, wenn man den ganzen Tag nur beobachtet, wie Regentropfen von bunten Neonschildern abperlen und dabei eine Ramensuppe nach der anderen schlürft.
Aber dann wird uns wieder schmerzlich bewusst, dass Megakonzerne die Bevölkerung mit Drogen ruhig stellen oder mit Schuldenfallen versklaven, während parallel ein Serienkiller Unschuldige abmurkst. Und die nächste KI, die die Menschheit unterjochen will, steht bestimmt auch schon wieder Schlange …
Aber in der Lebenssimulation Nivalis Nights müssen wir nicht nur die typischen Herausforderungen einer Metropolen-Dystopie meistern. Denn auch abseits von Genre-Tugenden legt uns das facettenreiche Sci-Fi-Abenteuer immer wieder Steine in den Weg, mit denen wir nicht gerechnet haben. Und das, obwohl es sich in anderen Bereichen nicht mal vorm Atmosphäre-Gigant Cyberpunk 2077 verstecken muss.
Cyberpunk wie wir es kennen und lieben
Nivalis Nights ist ein unglaublich atmosphärisches Spiel. Das geht schon bei den Voxel-Umgebungen los, die trotz 3D-Pixel-Look nur so vor Details strotzen.
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