Nothings erster Schritt zum »KI-Betriebssystem«: Ein Tool verwandelt eure Ideen in smarte Widgets

Nothing geht mit »Essential« den eigenen Angaben zufolge ersten Schritt in Richtung KI-Betriebssystem. Mit dem Tool könnt ihr eure Ideen vom Textprompt zum Widget entwickeln.

Der Spielplatz für Apps ist geöffnet: Nothing stellt »Playground« zur Verfügung, mit dem ihr eure eigenen Apps entwickeln sollt. (Bildquelle: Nothing via YouTube) Der Spielplatz für Apps ist geöffnet: Nothing stellt »Playground« zur Verfügung, mit dem ihr eure eigenen Apps entwickeln sollt. (Bildquelle: Nothing via YouTube)

Smartphone-Hersteller Nothing hat bereits seit geraumer Zeit eine klare Vision vom »Handy der Zukunft«. So sollen Smartphones künftig nur noch eine einzige Anwendung benötigen: das Betriebssystem selbst.

Die klassischen Apps sollen indessen ausdienen; stattdessen können Nutzer ihre Anwendungszwecke individuell aufs Handy bringen.

Einen ersten Schritt in diese Richtung hat Nothing nun angekündigt: Mit dem kürzlich gestarteten »Essential«-Werkzeugkasten kann die Community eigene Apps mithilfe von Künstlicher Intelligenz entwickeln.

Video starten 1:53 Anders als die meisten Handys: Nothing zeigt das Phone 3a und das Phone 3a Pro

Ein erster Schritt in Richtung KI-»Betriebssystem«

Essential hat zur Einführung grundsätzlich eine klar strukturierte Funktion: den »Playground«. Auf diesem »Spielplatz«, der zunächst nichts anderes als einen App Store darstellt, können Nutzer ihre eigenen Apps entwickeln – ohne Programmierkenntnisse.

  • Möglich wird dies durch die »Essential Apps«, in denen ihr einem KI-Tool eure Prompts mitteilen könnt, was die gewünschte Anwendung können soll.
  • Die auch als »Vibe Coding« bekannte Vorgehensweise soll dann die individuell auf euch zugeschnittenen Apps ausspucken und wiederum in den Playground stellen, sodass auch andere Nutzer darauf zugreifen können.
  • Als Beispiele nennt das Unternehmen etwa einen Stimmungstracker, der sich mit eurer Musikplaylist synchronisiert oder einen Belegscanner, der eure Kassenzettel direkt in eine PDF-Datei umwandelt.
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Gegenüber The Verge äußerte sich Nothing-Chef Carl Pei zur Einführung von Playground.

Demzufolge sei dies nur ein erster Schritt auf dem Weg zum KI-gesteuerten Betriebssystem – wobei das Wort Betriebssystem mit Vorsicht zu verwenden ist, da es sich hierbei mehr um ein Interface als ein tatsächliches OS handelt, wie auch Pei selbst zugibt.

Immerhin ist der App-Sandkasten zumindest zunächst kostenlos; aus Nothings Ökosystem ist lediglich das Phone 1 ausgeschlossen, da dieses laut Pei keine großen Updates mehr erhält.

Eine Monetarisierung von Essential zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausgeschlossen. Zunächst möchte sich das Unternehmen laut dem Nothing-CEO aber auf Wachstum konzentrieren und eine größere Nutzerbasis schaffen.

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