Das Internet hat am 29. September mal wieder so richtig geglüht. Game Informer brachte eine exklusive Titelstory zu GTA 6 heraus, in der zahlreiche neue Details enthüllt wurden. Die wichtigsten Infos haben wir euch bereits übersichtlich zusammengetragen.
Unter anderem warfen die US-amerikanischen Kollegen einen Blick auf die NPCs, die den fiktiven Staat Leonida bevölkern. Da dieser sich das echte Florida zum Vorbild nimmt, gingen die Entwickler bei Rockstar sowohl wörtlich als auch sinngemäß die Extrameile, um die Passanten im Spiel so authentisch wie möglich darzustellen.
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Wird GTA 6 zu realistisch - Oder geht da noch mehr?
Ein Leonida für alle
Game-Informer-Autor Marcus Stewart sprach unter anderem mit Michael Kane, dem Vice President of Dynamic Art bei Rockstar. Laut ihm hatten die Entwickler das Ziel, »Leonidas Bürger mit einem beispiellosen Maß an Detailreichtum« zu gestalten.
Die NPCs kommen im neuen GTA unter Anderem mit unterschiedlichen Körpergrößen und Körpertypen. Demnach sollen bestimmte Körperareale variieren, etwa durch unterschiedliche Muskel- und Fettverteilung. Brustbereiche, Bäuche und auch die Hinterteile der Nicht-Spieler-Charaktere sind unterschiedlich stark ausgeprägt. Einen ersten Einblick liefert dieser neue Screenshot, auf dem im Hintergrund verschiedene Arten von NPCs zu sehen sind:
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Aber auch Jason und Lucia, die hier im Vordergrund auf den Liegenstühlen chillen, liefern weitere Details. So sieht man an Lucia deutliche Bräunungsstreifen und – wie der Bericht bestätigt – gelten solche Hautdetails nicht nur für die Hauptcharaktere.
Die neuen NPCs sind ebenfalls von ihrem Leben im sonnigen Leonida gezeichnet: Sie haben Sommersprossen, Leberflecke und Bräunungsstreifen. In diesem Screenshot ist beispielsweise der Augenbereich des Bikers deutlich heller als der Rest seines sonnengegerbten Gesichts, da er auf seinem Motorrad offensichtlich häufig Sonnenbrille trägt:
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Laut Kane hat sich das Entwicklerteam so sehr in die Aufgabe gekniet, dass sogar lokale Tattoogewohnheiten berücksichtigt wurden, die verschiedene kulturelle Hintergründe haben. Auch Bärte, Frisuren und Kleidung orientieren sich an echten Vorbildern aus Florida und bilden eine größere ethnische Vielfalt ab als noch in GTA 5.
Die verschiedenen Gebiete Leonidas werden dazu auch durch regionale Kleidungsstile repräsentiert. Kane sagt dazu:
Wir konnten uns hier richtig ins Zeug legen und das bisher umfangreichste Sortiment an Kleidungsstücken und Accessoires entwickeln – untermauert durch detailreiche, realistische Materialien.
Die Oberflächengestaltung umfasst Farben, Muster und Branding, die nicht nur zum jeweiligen Gebiet passen, sondern auch einen direkten Bezug zum Kontext der Charaktere herstellen – etwa zu Verschmutzungs- oder Abnutzungsgraden, zur Passform der Kleidung sowie zur sozialen Lage und Lebensweise der Figuren in Leonida. Dazu gehören Schuhe, Sneaker und Farbvarianten, die als Objekte eine kulturelle Bedeutung haben – ebenso wie Uhren, Sonnenbrillen oder Kopfbedeckungen.
Und auch da hat die Community schon erste Entdeckungen gemacht. So gibt es in GTA 6 wohl ein paar Sneaker-Interpretationen des Herstellers Nike:
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Mehr als nur Hintergrundrauschen
Visuell haben die NPCs also schon einmal ein ordentliches Upgrade bekommen. Doch wie sieht es aus, wenn sie den Mund aufmachen? Bisher bestand die Interaktion mit Passanten ja vor allem darin, sich herzhafte Flüche an den Kopf werfen zu lassen, sobald man sie – natürlich völlig versehentlich! – auf dem Bürgersteig anrempelte.
Bei GTA 6 wollte sich Rockstar noch mehr nach dem realen Vorbild richten. Dazu reisten die Entwickler in den letzten Jahren mehrere Male nach Florida und sprachen mit Anwohnern, um Dialekte und lokale Gepflogenheiten kennenzulernen. Sie durchkämmten sowohl Miami als auch die abgelegeneren Gegenden, um die kleinen aber feinen Unterschiede zu dokumentieren.
Senior Vice President of Narrative Rupert Humphries beschreibt die Trips so: »Wir versuchen, alles zu erleben – von nächtlichen Fahrten durch verschiedene Gegenden mit ehemaligen Polizisten über Besuche in Stripclubs und Nachtclubs bis hin zu Aufenthalten am Strand, in den Everglades, auf den Keys und darüber hinaus.« Das war mit Sicherheit eine der angenehmeren Erfahrungen des Entwicklungsprozesses.
Anschließend wurde ein ganzes Team abgestellt, um die gesammelten Erfahrungen in NPC-Gebrabbel umzuwandeln. Spätestens am 19. November sehen und hören wir dann, ob sich der Aufwand gelohnt hat.
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