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Seite 2: Nvidia 3D Vision 2 - Besseres Geforce-3D als beim Vorgänger?

Light Boost

Neben der Shutter-Brille gehört zu 3D Vision 2 aber auch »Light Boost«. Das ist eine Display-Technik, die eigentlich nichts mit der 3D-Brille zu tun hat und die den bei der Shutter-Technik bislang deutlichen Helligkeitsverlust im 3D-Modus auffangen soll. Technisch beeinflusst Light Boost die (LED-)Hintergrundbeleuchtung des Displays und synchronisiert diese besser mit der Darstellung der einzelnen Bilder für das rechte und das linke Auge. So schaltet Light Boost die Hintergrundbeleuchtung des TFT zwischen den einzelnen Frames komplett ab. Wird dagegen ein Bild dargestellt, hebt Light Boost die Helligkeit kurzfristig über die dauerhaft mögliche maximale Helligkeit des Displays hinaus an – eine Art Overdrive-Funktion für die Hintergrundbeleuchtung.

Light Boost an Der dank Light Boost geringe Helligkeitsverlust von 3D Vision 2 erlaubt das Spielen in stereoskopischem 3D auch in hellen Räumen.

Light Boost aus Ohne Light Boost geht beim Blick durch die 3D-Brille sichtbar Helligkeit verloren.

Der Vorteil von Light Boost liegt auch darin, dass die Shutter-Gläser der 3D-Vision-Brille länger transparent bleiben können, da Sie nicht mehr die komplette Phase des Bildwechsels abdunkeln müssen und unterm Strich deshalb mehr Licht durchlassen. Das führt zu merklich weniger Helligkeitsverlust beim Blick durch die 3D-Brille. Außerdem soll das Abschalten der Hintergrundbeleuchtung auch das störende »Ghosting«, also das schemenhafte Abbild des eigentlich für das andere Auge gedachten Stereobildes, einschränken. Da Light Boost eine Monitorfunktion ist und der Infrarot-Sender zum Synchronisieren von Display und Brille identisch zur ersten 3D-Vision-Generation ist, funktionieren Light-Boost-TFTs auch problemlos mit der ersten Version der 3D-Vision-Brille und Sie profitieren ebenso von der gestiegenen Helligkeit.

3D Vision 2 im Spieletest

Im Praxis-Test überzeugt uns die Light-Boost-Technik auf dem für 3D Vision 2 zertifiziertem 27-Zoll-TFT Asus VG278Hvollends: Im Vergleich zu 120-Hertz-TFTs der ersten Generation wie dem BenQ XL 2410Toder dem Acer GN245HQbmidwirkt das 3D-Bild dank Light Boost deutlich heller und brillanter. Selbst dunkle Titel wie Metro 2033 lassen sich damit bei Tageslicht problemlos in 3D spielen, solange die Sonne nicht direkt ins Zimmer oder gar auf das (entspiegelte) Display scheint. Auch die Umgebung bleibt dank der länger geöffneten Shutter-Gläser deutlich heller, so dass Sie auch im Halbdunkel noch etwas abseits des Bildschirms erkennen – etwa beim Blick auf die Tastatur.

Asus VG278H Der Asus VG278H ist einer der ersten Light-Boost-Monitore. Durch die 27-Zoll-Diagonale kommt der 3D-Effekt besonders intensiv rüber.

Benq XL2420T Dagegen hat der zweite bisher erhältliche Light-Boost-TFT, der Benq XL2420T, nur eine 23,6 Zoll große Diagonale.

Zudem scheinen die im 3D-Modus typischen Darstellungsfehler wie die Überlagerung des einen Stereobildes durch das eigentlich für das andere Auge gedachten, seltener aufzutreten. Allerdings ist das Spielen in stereoskopischem 3D nach wie vor eine Belastung für die Augen. Zu viele kleine Unregelmäßigkeiten oder temporäre Unschärfen an Kanten im Spiel strengen die Augen an. Wirklich empfehlenswert ist der 3D-Modus sowieso nur in den von Nvidia als »3D Vision Ready« gekennzeichneten Titeln, bei denen schon bei der Entwicklung auf die 3D-Darstellung mittels 3D Vision hin optimiert oder später entsprechend gepatcht wurden. Davon gibt es mittlerweile etwa zwanzig, darunter viele Toptitel wie Battlefield 3, Batman: Arkham City, The Witcher 2oder Metro 2033. Die gesamte Liste finden Sie bei Nvidia.

Die Gläser fallen deutlich größer aus als bei der ersten 3D-Vision-Brille. Die Gläser fallen deutlich größer aus als bei der ersten 3D-Vision-Brille.

Für die meisten Spiele der letzten Jahre schlägt der Geforce-Treiber beim Starten in 3D zudem die empfohlenen Einstellungen vor. Allerdings eignen sich bei weitem nicht alle Titel zum Spielen in 3D. So kleben etwa das Interface oder die Einheitensymbole im 3D-Modus auf der Bildschirmoberfläche, falls diese nicht dreidimensional vom Spiel berechnet werden – das schadet dem räumlichen Effekt enorm und verhindert teils sogar eine adäquate Steuerung. Mit Ausnahme der »3D Vision Ready«-Titel stören in fast allen anderen Spielen mehr oder weniger starke Unregelmäßigkeiten die 3D-Darstellung, so dass wir nach einer Probierphase wieder zurück in den traditionellen 2D-Modus wechseln. Allerdings wird die eigene Toleranz mit wachsender 3D-Übung merklich höher und die Augen ermüden erst nach ein bis zwei Stunden statt wie anfangs bereits nach 15 Minuten.

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