Ende einer Ära: Nvidia entfernt nach 20 Jahren ein altehrwürdiges Tool endgültig

Nvidia stellt das klassische Control Panel für Geforce- und Studio-Treiber ein; die Nvidia-App übernimmt endgültig.

Nach 20 Jahren zieht Nvidia das klassische Control Panel zurück – die Nvidia-App übernimmt endgültig. Nach 20 Jahren zieht Nvidia das klassische Control Panel zurück – die Nvidia-App übernimmt endgültig.

Es hat dann doch ein wenig länger gedauert, aber nun ist es endgültig offiziell: Nach 20 Jahren stellt Nvidia die klassische Systemsteuerung – auch als Control Panel bekannt – ein.

Mit dem jüngst veröffentlichten Game Ready Driver 610.47 kündigten die Entwickler an, das Nvidia Control Panel nicht mehr länger weiterzuentwickeln.

Nach 20 Jahren treuer Dienste tritt das klassische Nvidia Control Panel offiziell in den Ruhestand.

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Ein schleichender Wechsel

Die Ankündigung erfolgt im Zuge des jüngsten Updates für die Nvidia-App, das während des neuen Geforce-Treibers aufgespielt wurde.

Der Ende März 2026 aufgespielte Patch brachte unter anderem Zugriff auf DLSS 4.5 – und eben auch den Umzug der letzten Features, die noch im »alten« Control Panel untergebracht waren.

Diesen Vorgang kündigte Nvidia schon zur Beta der Nvidia App an. Auch damals wurde klargestellt, dass die neue App sukzessive zur neuen und vor allem einzigen Anlaufstelle werden sollte, wenn es um die Einstellungen eurer Geforce-Grafikkarte geht.


Was das Erscheinen der neuen Nvidia-App für Spieler bedeutet – und was nicht


Als eine der meistgenutzten Anlaufstellen der Systemsteuerung nennt Nvidia die Verwaltung der programmspezifischen Grafik- und Leistungsoptionen, die ihr hier unter »3D-Einstellungen verwalten« finden konntet.

  • In der Nvidia-App wiederum sind diese Einstellungen im »Grafik«-Reiter zu finden. An den verfügbaren Optionen ändert sich indes nichts.
  • Displayeinstellungen oder die Systemkonfiguration bleibt im »System«Reiter gebündelt.

Immerhin: Wenn ihr die Nvidia-Systemsteuerung noch auf eurem Rechner installiert habt, bleibt es auch dort – zumindest solange, bis ihr eine Neuinstallation des Treibers durchführt. Auch die Pro-Grafikkarten des Unternehmens bleiben (noch) von der Einstellung der altehrwürdigen Systemsteuerung verschont; hier fehlen wohl noch einzelne App-Features.

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