Die RTX 3060 hat inzwischen mehr als fünf Jahre auf dem Buckel, aber ausgedient hat sie wohl noch nicht – im Gegenteil. Dem Leaker »MEGAsizeGPU« auf X zufolge soll Nvidia an einem Comeback der Ampere-Grafikkarte arbeiten.
Dasselbe Gerücht tauchte bereits vor einem Monat auf; damals war aber noch unklar, in welcher Speicherversion die RTX 3060 zurückkehren soll. Laut dem Leaker steht jetzt fest: Es soll die 12-GByte-Version werden.
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Die Samsung-Produktion als Hinweisgeber
Ursprünglich trat das Gerücht rund um die RTX 3060 auf, als ein südkoreanischer Bericht anmerkt, dass Samsung seine Produktionsbänder für die 8-nm-Fertigung wieder in Betrieb genommen haben soll.
Die Strukturbreite ist in diesem Kontext wichtig, da die Ampere-Architektur – auf der eben auch die RTX 3060 arbeitet – auf 8-nm-Basis vom Band läuft.
Auch ein ungefährer Veröffentlichungszeitraum steht laut MEGAsizeGPU fest: So soll die Geforce RTX 3060 im Juni 2026 veröffentlicht werden.
Eine andere GPU wird dafür verschoben
Dafür wird ein vorhergehendes Gerücht zumindest vorübergehend außer Kraft gesetzt: Die Berichte, wonach Nvidia eine überarbeitete RTX 5050 mit 9 GByte auf den Markt werfen will, seien demnach »aktuell ziemlich unsicher«.
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Im selben Atemzug wurden auch mögliche Neuauflagen der RTX 5060 (Ti) mit 9 GByte VRAM genannt, die MEGAsizeGPU aber schon zuvor ins Reich der Fabeln verwies.
Der Leak hält aber auch eine Überraschung parat, die die Zweifel am Wahrheitsgehalt laut werden lassen: Statt der kleineren VRAM-Variante mit 8 GByte soll die RTX 3060 im »Vollformat« mit 12 GByte auf den Markt kommen.
- Das wäre aus mehreren Gründen überraschend: Zum einen hätte eine fünf Jahre alte Einsteiger-GPU damit mehr Speicher als die RTX 4060 und RTX 5060 – selbst eine der jeweiligen Ti-Versionen übertrumpt man damit.
- Ein solcher Schritt wäre auch ohne äußere Umstände schon ungewöhnlich genug – und angesichts der anhaltenden Speicherkrise, die gerade diese Komponenten so exorbitant teuer macht, ein doppeltes Ausrufezeichen.
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