Nvidia hat im Rahmen der CES 2025 die ersten Grafikkarten der neuen RTX-5000-Generation vorgestellt.
Nachdem wir auf die einzelnen Modelle bereits in den unten verlinkten Artikeln näher eingegangen sind, vergleichen wir an dieser Stelle alle kommenden GPUs auf einen Blick.
- RTX 5090: Alle Details zu Nvidias neuer Flaggschiff-GPU - UVP sprengt 2.000-Euro-Grenze
- RTX 5080: Specs und Preis offiziell - mit einer positiven Überraschung
- RTX 5070 (Ti): Nvidias neue Mittelklasse-GPUs starten erneut bei 12 GByte VRAM
Außerdem sagen wir euch, für welche Ansprüche sich die RTX-5000-Modelle jeweils lohnen.
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Nvidia stellt endlich die neue GeForce RTX 50-Serie vor
RTX 5000: Technische Daten im Vergleich
| RTX 5090 | RTX 5080 | RTX 5070 Ti | RTX 5070 | |
|---|---|---|---|---|
| Shader | 21.760 | 10.752 | 8.960 | 6.144 |
| Boost-Takt | 2.410 MHz | 2.620 MHz | 2.450 MHz | 2.510 MHz |
| Speicher | 32 GB GDDR7 | 16 GB GDDR7 | 16 GB GDDR7 | 12 GB GDDR7 |
| Bandbreite | 1.792 GB/s | 960 GB/s | 896 GB/s | 672 GB/s |
| KI-Leistung | 3.352 AI TOPS | 1.801 AI TOPS | 1.460 AI TOPS | 988 AI TOPS |
| Raytracing-Leistung | 318 TFLOPS | 171 TFLOPS | 133 TFLOPS | 94 TFLOPS |
| TDP | 575 Watt | 360 Watt | 300 Watt | 250 Watt |
| Preis | 2.329 Euro | 1.169 Euro | 879 Euro | 649 Euro |
| Release | 30. Januar 2025 | 30. Januar 2025 | Februar 2025 | Februar 2025 |
Der Blick auf die technischen Daten macht eines rasch deutlich: Die RTX 5090 spielt in einer ganz eigenen Liga.
- Gegenüber der nächst schnelleren GPU in Form der RTX 5080 hat sie bei den meisten technischen Daten nicht weniger als eine Verdoppelung zu bieten. Gleiches gilt für den stolzen Preis.
- Die Unterschiede zwischen den anderen drei GPUs fallen wesentlich moderater aus, insbesondere zwischen der RTX 5080 und der RTX 5070 Ti, die auch auf die gleiche Speichermenge setzen.
- Die RTX 5070 mit 12,0 GByte VRAM ist zu guter Letzt die einzige neue GPU, die weniger als 16,0 GByte VRAM bietet.
Unter welchen Umständen der Kauf einer der neuen Grafikkarten für euch sinnvoll sein kann, klärt die folgende Übersicht.
RTX 5090
Eine extrem schnelle GPU wie die RTX 5090 schreit quasi danach, auf einem hochauflösenden 4K-Monitor mit 120 Hertz oder mehr eingesetzt zu werden.
Außerdem sollte es euch wichtig sein, auch aktuelle Titel in maximalen Details und gegebenenfalls mit aktiviertem Raytracing (oder gar Pathtracing) spielen zu können.
Abseits von DLSS 4 wird der Leistungssprung gegenüber der RTX 4090 zwar mit einem zu erwartenden Plus von etwa 30 Prozent nicht so groß ausfallen, dass Besitzer des Vorgängers der RTX 5090 unbedingt zuschlagen müssten. Wer aber wieder das Schnellste vom Schnellen will, der kommt um das neue Flaggschiff von Nvidia nicht herum.
RTX 5080
Auch wenn die RTX 5080 deutlich langsamer als die RTX 5090 ist, wird sie sich immer noch gut für das Spielen in 4K eignen. Hier tut es aber bereits ein Monitor mit 60 Hertz – oder ein Modell mit niedrigerer Auflösung und 120 Hertz.
Raytracing sollte sich in den meisten Fällen spätestens mithilfe von DLSS in hohen Einstellungen nutzen lassen. Maximale RT-Settings oder gar Pathtracing sind aber eher Spielereien, mit denen sich erst eine RTX 5090 so richtig wohl fühlt.
Wer schon eine RTX 4080 (Super) besitzt, braucht nicht aufrüsten. Ist es dagegen maximal eine RTX 3080 oder eine RX 7800 XT, kann man schon eher über einen Kauf nachdenken, wenn man mit seinen aktuellen FPS-Zahlen nicht zufrieden ist.
RTX 5070 Ti
Die RTX 5070 Ti ist mit ihrer zu erwartenden Leistung etwas unterhalb der RTX 5080 und Dank 16 GByte VRAM ebenfalls für das Spielen in 4K mit 60 Hertz geeignet und eine sehr starke GPU für die WQHD-Auflösung von 2560x1440, oft auch mit 120 Hertz.
Beim Spielen mit Raytracing müsst ihr etwas häufiger die Detailstufe herunterdrehen als mit einer RTX 5080 und Pathtracing wird noch einmal weniger zu einer Option. Da gerade letzteres (noch) sehr selten in Spielen vertreten ist, lässt sich das aber leicht verschmerzen.
Wer eine RTX 4070 Ti besitzt, hat zwar 4,0 GByte VRAM weniger (was für Spieler mit RTX 4070 Ti Super nicht gilt). Das allein rechtfertigt einen Neukauf für fast 900 Euro aber nicht. Habt ihr dagegen maximal eine RTX 4060 (Ti) oder eine RX 7700 XT, kann sich der Kauf voraussichtlich lohnen.
RTX 5070
Diese Grafikkarte spricht sowohl mit Blick auf die Leistung als auch in Sachen VRAM-Ausstattung Spieler an, die maximal in WQHD zocken.
Raytracing kann in dieser Auflösung eine Option sein, auch Dank DLSS. Aber eher auf mittleren Detailstufen und gegebenenfalls nicht für alle aktivierbaren Bereiche wie die Reflexionen, die Schatten und so weiter.
Wer schon eine RTX 4070 hat, muss nicht über einen Neukauf nachdenken. Attraktiv wird die neue GPU dagegen eher, wenn ihr maximal eine RTX 3060 oder eine RX 7600 XT besitzt.
Generell wichtig beim Neukauf einer Grafikkarte:
- Stellt sicher, dass die restliche Hardware eures PCs die neue Grafikkarte nicht (zu stark) limitiert (betrifft vor allem Rechner mit älteren Prozessoren und/oder wenig RAM).
- Eure alte GPU sollte mindestens zwei, besser drei (oder mehr) Leistungsklassen unterhalb der neuen liegen. Anhaltspunkte dazu liefert unsere große Übersicht mit mehr als 95 Grafikkarten.
- Achtet darauf, dass euer Netzteil genügend Leistung und die passenden Anschlüsse liefert. Für die neuen RTX-Modelle empfiehlt Nvidia die unten genannten Geräte.
- RTX 5090: Netzteil mit 1.000 Watt
- RTX 5080: Netzteil mit 850 Watt
- RTX 5070 Ti: Netzteil mit 750 Watt
- RTX 5070: Netzteil mit 650 Watt
Lasst uns gerne in den Kommentaren wissen, ob ihr über den Kauf einer der neuen RTX-5000-Grafikkarten nachdenkt und wie ihr die technischen Daten einschätzt!

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