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Seite 4: Nvidia Shield Tablet - Das perfekte Tablet für PC-Spieler?

GameStream: Bildqualität

GameStream per WLAN Wenn das Shield Tablet per WLAN mit dem Router verbunden ist, wirkt da Bild etwas unscharf, was an den Stühlen im Bild gut zu sehen ist, außerdem entstehen vor allem in dunklen Bereichen wie etwa rechts neben dem Regal Artefakte.

GameStream per LAN Über einen Micro-USB-LAN-Adapter können Sie das Tablet auch per LAN mit dem Router verbinden. Das sorgt für höhere Schärfe, leichte Arftefaktbildungen sind aber immer noch zu erkennen.

Originalbild vom PC Das Originalbild vom PC hinterlässt naturgemäß den besten Eindruck, auch in dunklen Bildbereichen sieht hier alles sauber und ausreichend scharf aus.

Generell macht GameStream in Sachen Bildqualität einen ordentlichen Job, gerade in Bewegung halten sich die Unterschiede zwischen dem Originalbild auf dem PC und der Darstellung auf dem Tablet (beziehungsweise auf dem Fernseher) in Grenzen. Beim Streaming per WLAN ist allerdings eine deutlich wahrnehmbare Unschärfe zu erkennen, außerdem kommt es gerade in dunklen Bildbereichen zu Artefaktbildungen. Schließen wir das Tablet per Micro-USB-Adapter mit einem LAN-Kabel am Router an, gewinnt das Bild spürbar an Schärfe, leichte Artefakte sind allerdings immer noch zu sehen.

Der PC liefert also erwartungsgemäß das beste Bild, die Qualität beim Streaming ist aber ausreichend hoch, um weitgehend ungetrübten Spielspaß zu haben. Auf Wunsch können Sie die Bildrate bei den verschiedenen Übertragungsmöglichkeiten (WLAN, LAN, LTE) auch auf 30 fps begrenzen, satt sie auf 60 fps oder der Einstellung »Auto« zu belassen, und auch die maximale Bitrate des Videostreams lässt sich festlegen. Das dürfte allerdings hauptsächlich dann Sinn machen, wenn Ihr PC in einem Spiel keine 60 fps schafft oder wenn das Netzwerk durch den GameStream nicht zu stark belastet werden soll, anderfalls ist die automatische Einstellung am sinnvollsten.

Eingabeverzögerung

Sie können Bild- und Bitrate beim GameStreaming entweder automatisch festlegen lassen oder selbst Obergrenzen für die verschiedenen Verbindungsarten bestimmen. Sie können Bild- und Bitrate beim GameStreaming entweder automatisch festlegen lassen oder selbst Obergrenzen für die verschiedenen Verbindungsarten bestimmen.

Im Test haben wir auch unter optimalen GameStream-Bedingungen (PC und Tablet sind per LAN mit dem Router verbunden) eine leichte Verzögerung zwischen unseren Eingaben und der Steuerung der Spielfigur gespürt. Die gute Nachricht ist, dass die Verzögerung sich im WLAN nur leicht erhöht, die schlechte lautet allerdings, dass sie für einige PC-Spiele zu stark ausfällt. Das betrifft insbesondere kompetitive Multiplayer-Titel wie beispielsweise CS:GO oder League of Legends, in denen es auf eine exakte Steuerung und direkte, unmittelbare Reaktionen ankommt.

Um sinnvoll mit diesen Spielen Tests durchführen zu können, haben wir per Micro-USB-Hub eine Maus und eine Tastatur am Tablet angeschlossen und es per Micro-HDMI-Kabel mit dem Computerbildschirm auf dem Schreibtisch verbunden. Sitzposition und Eingabegeräte entsprechen so weitestgehend dem normalen Spielen auf dem Desktop-PC, durch die deutlich spürbare Latenz sind beide Titel aber praktisch unspielbar.

In League of Legends verschieben wir häufig ungewollt den Bildschirmausschnitt, da der Mauszeiger bei schnellen Bewegungen zu weit an den Rand wandert, Skillshots zu landen ist kaum möglich. Counter-Strike ist genau so schlecht spielbar, da punktgenaues Zielen auch hier höchstens bei langsamen Mausbewegungen gelingt, für die man im Spiel gegen andere Menschen einfach keine Zeit hat.

Man muss allerdings dazu sagen, dass es auch ohne jede Eingabeverzögerung nur wenig Sinn machen würden, solche Spiele auf dem Tablet oder Fernseher zu spielen, da im ersten Fall das Bild viel zu klein wäre und im zweiten Fall die Sitzposition für das Spielen nicht optimal ist.

In Singleplayer-Titeln und etwas langsameren Spielen stört die Verzögerung beim GameStreaming mit dem Shield-Tablet dagegen deutlich weniger, insbesondere wenn die Steuerung nicht über Maus und Tastatur sondern mit einem Gamepad erfolgt, das sich generell weniger direkt anfühlt. Den Indie-Titel Limbo konnten wir so beispielsweise problemlos über das Tablet auf dem Fernseher spielen und auch Action-Adventure aus der 3rd-Person-Perspektive wie die Batman-Reihe funktionieren sehr gut.

Mit einem solchen Micro-USB-Hub können Sie das Tablet über einen passenden Adapter per LAN an Ihren Router anschließen, auch Maus, Tastatur und PC-Gamepad lassen sich so zur Steuerung nutzen. Mit einem solchen Micro-USB-Hub können Sie das Tablet über einen passenden Adapter per LAN an Ihren Router anschließen, auch Maus, Tastatur und PC-Gamepad lassen sich so zur Steuerung nutzen.

Vergleich mit Steam

Die Idee, PC-Titel auf einem Gerät berechnen zu lassen und sie per Videostream auf einem anderen Gerät zu spielen ist nicht neu. Valve bietet mit dem »Steam In-Home-Streaming« seit einiger Zeit ebenfalls eine solche Funktion an. Im direkten Vergleich mit Nvidias GameStream liegen beide Streaming-Lösungen unter optimalen LAN-Bedingungen in Sachen Bildqualität gleich auf, bei der Eingabeverzögerung hat Steam allerdings klar die Nase vorn.

Das merken wir schon bei den merklich direkteren Mausbewegungen in Spielmenüs, aber auch in Spielen selbst ist es deutlich zu spüren. Während etwa CS:GO über GameStream wie beschrieben praktisch unspielbar ist, gelingt das Zielen mit In-Home-Streaming zumindest noch einigermaßen präzise. Wirklich spielen wollen wir den Titel aber auch mit Steams Streaming-Lösung nicht, da wir zu sehr das Gefühl haben, unser Schicksal auf dem virtuellen Schlachtfeld nicht vollkommen selbst in der Hand zu haben.

Sehr überraschend ist die spürbar geringere Verzögerung beim In-Home-Streaming nicht, schließlich kommunizieren hier zwei Windows-PCs per Kabel mit ausgereiften Netzwerk-Treibern miteinander, während das Shield Tablet primär auf das Streamen per WLAN ausgelegt ist und sich nur mit einem separat gekauften Micro-USB-LAN-Adapter über ein Kabel mit dem heimischen Router verbinden lässt.

Sollten Sie aber hohen Wert auf möglichst geringe Verzögerung legen oder bereits einen HTPC mit Ihrem Fernseher und dem Heimnetzwerk verbunden haben, spielen Sie Spiele besser über die Steam-Lösung auf Ihrem Fernseher (sofern Sie von Steam unterstützt werden).

GameStream per LAN In dieser Szene aus Borderlands stimmt die Bildqualität mit GameStream dank stabiler LAN-Verbindung und weniger dunkler Bildbereiche.

In-Home-Streaming per LAN Auch beim Streaming über Steams In-Home-Streaming per LAN können wir uns nicht über die Bildqualität beschweren.

Originalbild auf dem PC Das Originalbild auf dem PC kann sich so gut wie gar nicht von den Streaming-Lösungen absetzen, was allerdings nur für das Streaming per LAN gilt.

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