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Seite 2: Nvidia Shield Tablet - Das perfekte Tablet für PC-Spieler?

Extras für Spieler im Überblick

Das Shield Tablet ist ein Aushängeschild für Nvidias Tegra-K1-Chip. Er basiert auf der Kepler-Architektur und unterstützt unter anderem DirectX 11 und OpelnGL 4.4. Das Shield Tablet ist ein Aushängeschild für Nvidias Tegra-K1-Chip. Er basiert auf der Kepler-Architektur und unterstützt unter anderem DirectX 11 und OpelnGL 4.4.

Spielen ist auf Tablets schon lange möglich, Nvidia will hier aber deutlich mehr bieten als Android-Standard-Kost. Zusammenfassend heben vor allem die folgenden Extras das Shield Tablet (zumindest auf dem Papier) von den meisten anderen Tablets ab:

  • Hohe 3D-Leistung durch den Tegra-K1-Chip
  • PC-Titel per GameStream auf dem Tablet spielen
  • Exklusive Android-Titel für den Tegra K1 wie das vorinstallierte Trine 2
  • Verbesserte Grafik in bestimmten Android-Spielen wie Anomaly 2
  • Micro-HDMI-Anschluss, um Android- und PC-Titel auf dem Fernseher spielen zu können
  • Direkt integrierte ShadowPlay-Funktionen und Twitch-Streaming
  • Möglichst geringe Latenz bei der Steuerung per kabellosem Controller durch die Nutzung von WLAN statt Bluetooth

In der Theorie klingt das alles sehr gut, weil das Shield Tablet sich dadurch sowohl als mobile Spielekonsole als auch stationär zum Zocken auf dem Fernseher nutzen lässt, und das ohne reine Beschränkung auf Android-Titel. In der Praxis sind dabei allerdings einige Hürden zu überwinden, die wir uns auf den nächsten Seiten genau ansehen, von der Qualität des Controllers über die Auswahl an unterstützen PC-Titeln bis hin zu denkbaren (Game)Streaming-Problemen bei der Bildqualität und der Latenz der Eingaben.

Kabelloser Shield Controller

Nvidia Shield Wireless Controller - Bilder ansehen

Natürlich lassen sich Spiele auch über den Touchscreen des Shield-Tablets bedienen, für die Steuerung ist aber hauptsächlich der Wireless Controller gedacht. Von der Form her erinnert er an den Controller der Xbox One, die Steuerungselemente sind dagegen eher wie beim Gamepad der PlayStation 4 angeordnet: Links befindet sich ein digitales Steuerkreuz, in der Mitte die beiden Analog-Sticks und rechts die vier Feuertasten.

Zwei Schultertasten und zwei Trigger-Tasten hat der Wireless Controller ebenfalls zu bieten, sie wirken allerdings genau wie das Steuerkreuz und die Feuertasten aufgrund des verwendeten Kunststoffes subjektiv nicht besonders hochwertig. Dazwischen befinden sich ein Micro-USB-Anschluss zum Aufladen des Controllers und sinnvollerweise auch ein Kopfhörer-Anschluss, um störenden Kabelsalat vom Tablet zur Couch zu vermeiden.

Die Bedienung von Spielen funktioniert über die Standardelemente tadellos, was auch daran liegt, dass der Controller gut in der Hand liegt. Nur das Feedback der Schulter- und Feuertasten könnte für unseren Geschmack etwas ausgeprägter und die Auflagefläche der Analog-Sticks etwas größer sein. Der Widerstand der Sticks ist dagegen genau richtig justiert, so dass präzise Bewegungen und genaues Zielen kein Problem darstellen.

Um Spielemenüs aufzurufen und bestimmte Funktionen des Tablets direkt zu erreichen, hat Nvidia außerdem einige Sondertasten in den Controller eingebaut, die sich mittig in den silbernen Flächen befinden. Im oberen Bereich sind die altbekannten Tasten »Zurück«, »Start« und »Home« untergebracht, außerdem befindet sich dort eine Schaltfläche mit Nvidia-Logo zum direkten Aufrufen des sogenannten »Shield Hubs«. Darüber koppeln Sie den Controller per WLAN mit dem Tablet und haben sowohl auf Android- als auch auf PC-Spiele Zugriff.

Über Nvidias GameStream-Funktion können Sie PC-Titel wie Borderlands 2 auf dem Balkon via Shield Tablet spielen. Die starken Reflexionen des Display trüben den Spielspaß im Hellen allerdings deutlich. Über Nvidias GameStream-Funktion können Sie PC-Titel wie Borderlands 2 auf dem Balkon via Shield Tablet spielen. Die starken Reflexionen des Display trüben den Spielspaß im Hellen allerdings deutlich.

Welche Funktion die Sondertasten aufrufen, hängt davon ab, wie Sie sie betätigen. Halten Sie beispielsweise die »Zurück«-Taste gedrückt, öffnet sich ein unkompliziertes Menü zum Teilen von Spieleinhalten – sei es per Twitch, als gespeichertes Video oder als klassischer Screenshot. Tippen Sie dagegen zwei Mal auf die Home-Taste, öffnen Sie die Übersicht der aktiven Apps, anstatt wie bei einmaligem Drücken zum Startbildschirm zu gelangen. Während die Funktionen dieser Tasten uns sehr gut gefallen, lässt die Bedienung etwas zu wünschen übrig, da sie alle berührungsempfindlich sind und keinerlei Feedback geben.

Im unteren Bereich finden sich weitere Sondertasten, zum einen für die Regelung der Lautstärke, zum anderen zur Bewegung eines Mauszeigers per Touchpad. Auch hier sind die Funktionen sinnvoll, während die Bedienung nicht ganz überzeugen kann. Die (unseres Wissens nach nicht verstellbare) Empfindlichkeit des Touchpads ist viel zu gering, stattdessen haben wir im Test viel lieber den rechten Analog-Stick für Zeigerbewegungen genutzt. Der Druckpunkt der Tasten zur Regelung der Lautstärke ist für unseren Geschmack außerdem viel zu schwammig.

Die beschriebenen Probleme bei der Bedienung mancher Elemente sind aber sehr gut zu verkraften, da keine der betroffenen Tasten direkt zur Steuerung von Spielen genutzt wird. Die klappt mit dem Controller prinzipiell sehr gut, wenn auch nicht ganz auf dem hohen Niveau der Xbox- und PlayStation-Konkurrenz.

Vibrationsmotoren sind auch in den Controller integriert, sie befinden sich momentan allerdings noch genau so in der Beta-Phase wie die Kompatibilität zum PC (die nur über Geforce Experience und nach der Installation eines automatischen Updates gegeben ist). Auf dem Tablet haben wir deshalb keinerlei Vibrationen gespürt, wogegen sie auf dem PC viel zu stark ausgeprägt sind.

»Halten, bis es blitzt«: Der Controller wird per WLAN mit dem Shield Tablet verbunden, bei deaktivertem WLAN ist er dementsprechend nicht nutzbar. »Halten, bis es blitzt«: Der Controller wird per WLAN mit dem Shield Tablet verbunden, bei deaktivertem WLAN ist er dementsprechend nicht nutzbar.

So rührt sich der Wireless Controller bei unserem Test etwa im Indie-Titel Limbo auf dem Shield Tablet selbst bei wuchtigen Landungen nach Sprüngen aus großer Höhe nicht, während er auf dem PC beim Erklimmmen einer Leiter jede einzelne Sprosse mit starkem Rütteln begleitet. Das dürfte sich allerdings in den nächsten Wochen und Monaten ändern, mit guter Rumble-Funktion und vollständiger PC-Unterstützung geht dann auch der Preis von 60 Euro halbwegs in Ordnung, der in etwa dem Niveau des Xbox One-Controllers für den PC entspricht.

Für das Spielen mit dem Shield Tablet müssen Sie natürlich nicht zwingend den Controller von Nvidia nutzen. Wie bei Android-Tablets üblich können Sie genau so gut ein Bluetooth-Gamepad verwenden oder über den Micro-USB-Anschluss per Adapter ein USB-Modell anschließen, was im Test beispielsweise auch mit dem kabellosen Logitech F710 gut klappt.

Mäuse und Tastaturen funktionieren in den meisten Fällen ebenfalls, eine Garantie für funktionierendes Zusammenspiel gibt es allerdings nicht. So rührt sich der Mauszeiger bei der Sharkoon Drakonia Black kein Stück, während die Roccat Kone [+] und die Logitech G500s problemlos ihre Arbeit verrichten. Es macht aber ohnehin nicht in sehr vielen Fällen Sinn, das Tablet über eine kabelgebunde Maus zu steuern, zudem hat die Steuerung über das Nvidia-Tablet allen anderen Geräten die praktischen Zusatzfunktionen der Sondertasten voraus.

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