30 Prozent mehr Leistung in Spielen: Nvidias Vorsprung gegenüber AMD könnte mit der RTX-5000-Reihe noch größer werden

Mehr FPS als erwartet? Die RTX 5000-Reihe könnte stärker werden als gedacht.

Die nächste Generation von Grafikspeicher wurde vorgestellt: GDDR7. (Bild: Nvidia | AMD | Adobe Stock - D1sk) Die nächste Generation von Grafikspeicher wurde vorgestellt: GDDR7. (Bild: Nvidia | AMD | Adobe Stock - D1sk)

AMD und Nvidia sind schon seit vielen Jahren Konkurrenten in der Grafikkartenbranche, doch AMD scheint sich in (näherer) Zukunft vom High-End-Segment zu verabschieden

Das Gegenteil dürfte für Nvidia der Fall sein, auch weil Micron den kommenden GDDR7-VRAM vorgestellt hat, der die Leistung der kommenden RTX 5000-Reihe deutlich verbessern könnte.

Sollte AMD dagegen mit der neuen Generation wirklich keine High-End-GPUs anbieten, ist denkbar, dass sie mit der RX-8000-Reihe ganz auf den Einsatz des (teuren) neuen Speicherstandards verzichten.

30 Prozent mehr FPS?

Im Detail: Das Tech-Unternehmen Micron, das hinter der Entwicklung des neuen GDDR7-Speichers steckt, behauptet, dass die Leistung von Grafikkarten mit dem neuen VRAM um bis zu 30 Prozent steigen soll. 

Das soll sowohl für klassische Spiele mit Rasterisierung gelten, als auch für Spiele, die viel mit Raytracing arbeiten.

Im Vergleich zu den Vorgängern GDDR6 (20 GB/s) und GDDR6X (24 GB/s) bietet GDDR7 eine Übertragungsrate von bis zu 32 GB/s.

Wenn die kommende RTX-5000-Reihe wie erwartet auf GDDR7 setzt, kann der neuen VRAM also ein gutes Stück dazu beitragen, die aktuelle Nvidia-Generation RTX 4000 sowie AMD möglichst weit hinter sich zu lassen.

Was kann GDDR7 noch? 

  • Die Bandbreite soll um 60 Prozent auf 1,5 TB/s erhöht werden.
  • Der neue Ruhemodus soll den Stromverbrauch im Standby um bis zu 70 Prozent verringern.
  • Die Reaktionszeit soll um bis zu 20 Prozent verringert worden sein. 
  • Der Spannungsspielraum soll um 50 Prozent erhöht werden. So könnte die RTX 5000-Reihe beispielsweise stabiler sein, wenn ihr sie übertakten wollt.
  • Die Encoder-Komplexität soll sinken. Das könnte Latenzzeiten reduzieren und zu einer verbesserten Gesamtleistung führen.

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Wirklich 30 Prozent mehr FPS? Ob der VRAM zuverlässig 30 Prozent mehr FPS bringt, wird sich erst noch zeigen. Vorerst müssen wir uns auf die Aussagen von Micron verlassen.

Generell gilt: Der Einfluss des VRAMS auf die Performance hängt nicht nur von seiner Menge und Geschwindigkeit, sondern auch von anderen Faktoren wie der verwendeten Auflösung und der Detailstufe im jeweiligen Spiel ab.

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