80 Prozent der Deutschen setzen ihr Handy im Urlaub einer unnötigen Gefahr aus - so schützt ihr euch

Im Urlaub sind öffentliche WLAN-Netzwerke nützlich, doch laut Sicherheitsexperten auch eine Gefahr für eure Daten.

Öffentliche WLAN-Netzwerke sind zwar nützlich, können aber auch zur Gefahrenquelle werden. (Bildquelle: tonktiti via Adobe Stock) Öffentliche WLAN-Netzwerke sind zwar nützlich, können aber auch zur Gefahrenquelle werden. (Bildquelle: tonktiti via Adobe Stock)

Das Sicherheitsteam von G Data warnt zu den bevorstehenden Urlaubsmonaten davor, sich zu sehr auf öffentliche WLAN-Netzwerke zu verlassen.

Sollen diese dennoch genutzt werden, empfiehlt G Data Sicherheitsvorkehrungen, um die Daten auf dem Handy zu schützen.

Darum ist es wichtig: Auf der Urlaubsreise gilt in vielen Mobilverträgen das eigentlich inkludierte Datenvolumen nicht oder nur bedingt.

Angesichts dessen sind öffentliche WLAN-Netzwerke eine gern gesehene Option, doch gerade hier liegt unter Umständen eine Stolperfalle.

Im Detail: Wie das für die Antivirensoftware »Internet Security« bekannte Unternehmen G Data erklärt, nutzen Urlauber öffentliche WLAN-Netze »arglos«.

  • 1.000 deutsche Internetnutzer wurden zu ihren Handygewohnheiten im Urlaub befragt.
  • 92 Prozent der Befragten nehmen ihr Handy mit in den Urlaub. 80 Prozent gaben an, regelmäßig öffentliche WLAN-Netze zu nutzen.
  • Vor allem Flughäfen, Bahnhöfe oder Hotels seien hierbei beliebt.

Das Problem: Zwar sind solche Hotspots gern gesehen, um das eigene Datenkontingent zu schonen, doch auch Cyberkriminelle klinken sich hier ein.

  • »Große Teile des Datenverkehrs« lassen sich in diesen öffentlichen WLAN-Netzwerken mitlesen.
  • Dazu zählen laut G Data auch Passwörter, etwa für Mail-Postfächer, Einkaufsportalen und sozialen Netzwerken.

Das empfiehlt G Data: Laut Tim Berghoff, dem Security Evangelist bei G Data, sollen Urlauber vor der Abreise eine umfassende Sicherheitslösung in Form einer Antivirensoftware installieren sowie ein VPN (»Virtual Private Network«) nutzen.

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  • Damit werde auch bei öffentlichen Netzwerken für eine sichere Verbindung durch eine verschlüsselte Datenübertragung gesorgt.
  • Dadurch sind diese Daten nicht von außen einsehbar und können nicht entschlüsselt werden.

Zudem sollen Nutzer vor dem Reiseantritt darauf achten, dass das Smartphone sowie die genutzten Apps auf jeweils aktuellem Softwarestand sind.

Ebenso wird ein Datenbackup auf externen Sicherheitsmedien empfohlen, um bei einem möglichen Geräteverlust zumindest wieder auf alle wichtigen Daten zugreifen zu können.

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