Smartphones sind noch lange nicht vom Markt verschwunden und das wird auch auf absehbare Zeit so bleiben – obwohl sich manche CEOs das anders wünschen würden.
Ein großes KI-Unternehmen plant offenbar jetzt seine nächsten Schritte genau auf diesen Geräten. OpenAI arbeitet demnach an einem vollständigen KI-Smartphone, das vieles grundlegend anders machen soll.
OpenAI mit eigenen Smartphone-Plänen – ohne Apps
Das Gerücht um ein KI-Smartphone der ChatGPT-Schöpfer geht auf Ming-Chi Kuo zurück. Er ist in den Lieferketten extrem gut vernetzt und erfährt oft sehr früh Details zu Hardware und Komponenten.
Was genau soll das OpenAI Phone überhaupt bieten? Laut dem Analysten basiert die Idee des Geräts auf drei wesentlichen Faktoren:
- Eigener Chip: OpenAI arbeitet mit Qualcomm und MediaTek zusammen, um spezialisierte SoCs (System-on-a-Chip) zu entwickeln. Die Konkurrenz soll nicht mit Hardware-Power, sondern mit maximaler KI-Performance übertroffen werden. Die Hardware wird offenbar für einen Mix aus On-Device-KI und Cloud-KI (für komplexere Aufgabe) optimiert. Dies ähnelt Googles Tensor-Strategie.
- Kontrolle: OpenAI setzt demnach nicht auf Android, sondern auf ein eigenes Betriebssystem. Laut Kuo möchte das Unternehmen KI-Agenten integrieren, die Aufgaben proaktiv erledigen, anstatt dass man manuell Apps bedient. Apps im klassischen Sinne soll es daher nicht geben.
- Bündelung: Das KI-Unternehmen plant offenbar kein herkömmliches Verkaufsmodell, sondern eine Bündelung von Hardware mit Abonnement. Es liegt nahe, dass es sich sehr wahrscheinlich um ein Handy mit ChatGPT-Abonnement handelt.
Kuo beschreibt die Idee eines OpenAI-Smartphones als den nächsten Schritt. Aktuell ist das Smartphone das einzige Gerät, das den Kontext des Nutzers rund um die Uhr erfasst, und das wird sich auf absehbare Zeit nicht ändern.
Zudem verfügt das Unternehmen dank ChatGPT über eines der führenden KI-Modelle sowie »jahrelang gesammelte Nutzerdaten«.
Wann soll das KI-Handy von OpenAI erscheinen?
So schnell werden wir das KI-Smartphone wohl nicht in die Finger bekommen. Laut dem Analysten werden die »Spezifikationen und Lieferanten voraussichtlich erst bis Ende 2026 oder im ersten Quartal 2027 endgültig festgelegt«.
Die Massenproduktion könnte demnach erst im Jahr 2028 beginnen. Bis dahin bleibt noch viel Zeit.






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