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»So sollten wir alle sein« - Für den He-Man-Darsteller und den Regisseur von Masters of the Universe ist der muskulöse Held auch heute noch ein super Vorbild

Warum kommt eine Ikone der achtziger Jahre 2026 noch ins Kino? Für Regisseur Travis Knight und Schauspieler Nicholas Galitzine ist He-Man auch heute noch eine großartige Figur.

Von He-Man können wir uns alle eine Scheibe abschneiden, sagt sein Darsteller. (Bildquelle: Amazon MGM Studios) Von He-Man können wir uns alle eine Scheibe abschneiden, sagt sein Darsteller. (Bildquelle: Amazon MGM Studios)

Schon 45 Jahre ist es her, dass He-Man seinen ersten Auftritt in den Minicomics von Mattel hatte. Der muskelbepackte Schwertkämpfer darf 2026 aber nochmal im Rampenlicht stehen, nämlich im Kinofilm Masters of the Universe.

Eignet sich eine so betagte Figur aber überhaupt für ein modernes Publikum? Wenn es nach Regisseur Travis Knight (Bumblebee, Kubo) und He-Man-Darsteller Nicholas Galitzine (Handsome Devil, Purple Hearts) geht, auf jeden Fall!

Jemand zu dem man aufschauen kann

Wir konnten uns mit Knight und Galitzine über Masters of the Universe unterhalten und haben dabei auch herausgefunden, was He-Man für sie eigentlich bedeutet. So erzählt der 1973 geborene Knight davon, dass er mit den Abenteuern des muskulösen Helden aufgewachsen ist:

Es war ein riesiger Teil meiner Kindheit. [...] Es war ein reines Destillat der achtziger Jahre [...]. Es war so seltsam, und das war auch wunderbar daran. Ich habe es als Kind absolut geliebt, weil ich ein großer Sci-Fi- und Fantasy-Nerd war, und es war all diese Dinge auf einmal.

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Auch wenn der Regisseur die Designs und das Worldbuilding schätzte, war der Kern seiner Begeisterung aber He-Man selbst. Wegen ihm seien die Geschichten so ausdauernd und könnten auch heute noch begeistern:

Du hast diesen Typen, der so aussieht, wie man es erwartet, eine Hauptfigur, ein muskelbepackter Action-Held wie aus dem Bilderbuch. Aber er war ungewöhnlich. Er war nicht nur ein Typ, der auf Zigarren rumkaute und fest zuschlug.

Er war jemand, der versuchte, Gemeinsamkeiten zu finden. Er sprach über Freundschaft, Güte und Empathie. Und als Kind war das für mich eine echte Offenbarung, diese Vorstellung, dass man stark und anständig, mächtig und freundlich sein kann.

Für Travis macht das He-Man zu einem Helden, zu dem man aufschauen kann, auch noch heute. Oder vielleicht gerade heute?

Auch für He-Man-Darsteller Nicholas Galitzine ist der Held viel mehr als nur seine Muskeln und ein hypermaskulines Ideal der Achtzigerjahre, aber trotzdem sehr männlich:

Wir lernen Adam [...] so kennen wie er ist und wie er mit Konflikten umgeht. Er ist ein Mann mit vielen Facetten. Und das ändert sich auch nicht wirklich, als er seine Muskeln und seine Stärke bekommt.

Und ich denke wirklich, [...] so sollten wir alle sein. Wir sollten Mitgefühl und Verständnis zeigen, bevor wir uns kopfüber in etwas stürzen. Ich finde, das ist sehr männlich.

Für Travis und Galitzine hat He-Man also auch heute noch die Kraft, als Vorbild zu dienen, und Menschen zu inspirieren. Dem neuen Film scheint das nur teilweise zu gelingen: Auf Rotten Tomatoes gefällt Masters of the Universe nur 68 Prozent der Kritiker, aber immerhin 87 Prozent der Zuschauer. Auf Imdb kommt der Film aktuell auf 7,1 von 10 Sternen.

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