Geht es nach OpenAI-Chef Sam Altman und anderen KI-Experten, wird künstliche Intelligenz eine der transformierenden Technologien der Menschheitsgeschichte. Um da an der Spitze zu bleiben, hat das Unternehmen Deals in Höhe von etwa einer Billion US-Dollar abgeschlossen.
Massive Investitionen in KI
Künstliche Intelligenz ist seit ein paar Jahren eines der wichtigsten Themen überhaupt. Neben technologischen und moralischen Fragen geht es dabei auch um eine Menge Geld. Die Financial Times hat kürzlich in einem Bericht vorgerechnet, von welchen Summen da gesprochen wird.
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So viel verdient OpenAI: Aktuell macht OpenAI demnach jährlich Umsätze von etwa 13 Milliarden US-Dollar. Knapp 70 Prozent davon kommen von privaten Nutzern, die monatlich 20 US-Dollar für das Standard-Abo ausgeben. Damit zahlen nur etwa fünf Prozent der insgesamt knapp 800 Millionen Nutzer für ChatGPT.
Das Potenzial für weiteres Wachstum ist also da und OpenAI hofft, den Anteil der zahlenden Nutzer zu verdoppeln. In manchen Märkten wie Indien oder Brasilien soll das etwa auch durch vergünstigte Abo-Pläne ermöglicht werden.
Das ganze Geld wird allerdings nicht (nur) für Sportwagen und Luxusurlaube auf den Kopf gehauen, sondern direkt wieder in das Unternehmen investiert. Die Summen, die gebraucht werden, um das KI-Rennen auch weiter anzuführen, sind nämlich nochmal ungleich größer.
Eine Billion US-Dollar: Der limitierende Faktor bei der Entwicklung von KI ist die Hardware. Um ein Modell wie ChatGPT zu trainieren und zu betreiben, wird Rechenleistung in einer nie dagewesenen Größenordnung benötigt.
Aus diesem Grund hat OpenAI in den letzten Wochen und Monaten zahlreiche, riesige Deals mit Unternehmen wie Nvidia, AMD, Oracle und CoreWeaver abgeschlossen. Durch diese Vereinbarungen würde OpenAI in den nächsten zehn Jahren Zugang zu mehr als 20 Gigawatt Rechenleistung erhalten, was in etwa der Leistung von 20 Kernreaktoren (!) entspricht.
Diese ganzen Deals haben ein Gesamtvolumen von etwa einer Billion US-Dollar. OpenAI investiert also massiv in die eigene Zukunft und nutzt dafür Geld, das erst verdient werden kann, wenn es ausgegeben wurde.
Laut dem Bericht könnte das durchaus dazu führen, dass immer mehr Unternehmen gewissermaßen abhängig vom Erfolg von OpenAI und KI werden. Denn wenn OpenAI diese ganzen Vereinbarungen nicht erfüllen könnte und die Hersteller auf ihren Produkten sitzen blieben, könnte einer der größten Investment-Blasen aller Zeiten platzen.
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