OpenAI arbeitet offenbar an einer Reihe von eigenen, KI-gestützten Geräten. Am vergangenen Freitag hat das Unternehmen beim »United States Patent and Trademark Office«, also dem Patentamt der Vereinigten Staaten von Amerika, eine Anmeldung für eine Reihe von Produkten eingereicht (via TechCrunch).
An sich ist das keine große Sache. Große Unternehmen lassen sich häufig Markenrechte und Patente sichern, auch wenn eine tatsächliche Umsetzung gar nicht geplant ist. In diesem Fall könnte es aber einige Hinweise auf die Zukunftsplanung des ChatGPT-Entwicklers geben.
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Die Anmeldung enthält eine große Auswahl an Produkten, die speziell für KI-gestützte Interaktion, Simulation und Training ausgelegt sein sollen. Hier eine Auswahl:
- Smart Glasses
- Kopfhörer
- VR- und AR-Headsets
- Kopfhörer
- Fernbedienungen
- Laptop- und Smartphone-Taschen
- Smart Jewelry wie Ringe
Die Palette ist ziemlich breit aufgestellt und es ist gut möglich, dass OpenAI nicht an all diesen Produkten arbeitet, sondern erstmal die Rechte sichern wollte für den Fall, dass man diese später doch noch entwickeln möchte.
Das könnte dahinter stecken: Interessant wird die Info vor allem, wenn man sie mit den Neuigkeiten aus dem Herbst 2024 kombiniert. Da hatten Sam Altman, der CEO von OpenAI und der ehemalige Apple-Designer Jonathan Ive erklärt, dass sie gemeinsam an neuer Hardware arbeiten.
Ive war knapp 27 Jahre lang einer der wichtigsten Designer bei Apple und hatte unter anderem am iPhone, dem iPod und dem iPad mitgearbeitet. Die Entwicklung neuer Produkte dauert natürlich länger, aber die Patent-Anmeldung könnte einen Ausblick auf das geben, was in Zukunft geplant sein könnte.
Das steht noch drin: In der Anmeldung werden auch Roboter erwähnt. Humanoide Roboter, die mithilfe von KI lernen und assistieren können, könnten zu einem späteren Zeitpunkt also ebenfalls entwickelt werden.
Ebenfalls im vergangenen Herbst hatte OpenAI ein neues Roboter-Team unter der Führung von Caitlin Kalinowski, die vorher bei Meta an AR-Brillen gearbeitet hatte, zusammengestellt. Bis es hier aber erste Ergebnisse gibt, dürften mehrere Jahre vergehen.
Was haltet ihr davon, dass OpenAI an Hardware-Produkten arbeiten könnte? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!
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