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PC selber bauen: 5 Fehler, die ich jedes Mal mache, und wie ihr sie vermeidet

Peter ist kein Hardware-Experte, aber er schraubt seine Upgrades seit vielen Jahren selbst in den PC. Auch wenn dabei stets so einiges schiefgeht.

von Peter Bathge,
27.07.2021 05:00 Uhr

Rechts: Ein typischer Gesichtsausdruck von GameStar-Redakteur Peter Bathge, wenn er seinen PC ohne Hilfe zusammenbaut. Lernt aus seinen Fehlern! Oder lacht ihn einfach aus, das geht auch. Rechts: Ein typischer Gesichtsausdruck von GameStar-Redakteur Peter Bathge, wenn er seinen PC ohne Hilfe zusammenbaut. Lernt aus seinen Fehlern! Oder lacht ihn einfach aus, das geht auch.

Meine Einstellung zu PC-Hardware ist schon seltsam. Normalerweise bin ich jemand, der keinen Finger rührt, wenn ich es nicht muss. Schrank aufbauen? Ich ruf mal einen Handwerker an! Öl am Auto nachfüllen? Macht die Werkstatt! Umzugskisten schleppen? Dafür sind die Möbelpacker da! Alles unangenehme, anstregende oder einfach lästige Jobs, für die ich gerne andere Menschen bezahle.

Aber wenn es darum geht, eine neue Grafikkarte einzustecken, Wärmeleitpaste auf meine CPU zu streichen oder gleich das ganze Mainboard auszutauschen, greife ich selbst zum Schraubenzieher. Vielleicht deshalb, weil mir mein PC so nahesteht wie kaum ein zweites Stück Technik in meiner Wohnung. All die schönen Spiele-Erinnerungen, ihr versteht?

Das Problem dabei: Ich habe zwei linke Hände und mache viele Fehler, sobald ich mit Werkzeug hantiere. Das merke ich spätestens dann wieder, wenn ich meinen PC selbst zusammenbaue. Damit euch nicht dieselben vermeidbaren und dummen Schnitzer passieren, erkläre ich euch mal kurz, was aus Sicht eines Hobby-Schraubers so alles schiefgehen kann - und wie ihr euch Zeit und Ärger im Umgang mit neuer Hardware erspart.

In diesem Guide erfahrt ihr:

Der Autor
Peter Bathge hat sich 2018 seine letzte Grafikkarte gekauft und seitdem das PC-Gehäuse nicht mehr aufgemacht - nichtmal zum Staub wischen. Darüber ist er gleichermaßen glücklich wie enttäuscht, denn eigentlich kribbelt ihm das alte Upgrade-Fieber ja mal wieder in den Fingerspitzen. Allerdings rätselt er gerade darüber, wie er sich nach seinem Umzug in die neue Wohnung zwischendurch isolieren soll - hier gibt's keine Heizkörper mehr, die er anfassen kann, um seinen Körper statisch zu entladen. Und das ist ... schlecht, oder? 'Tschuldigung, Peter ist nicht mehr ganz so fit in Hardware-Fragen. Deshalb macht er auch immer wieder die gleichen Fehler beim Einbau neuer PC-Komponenten.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel wurde bewusst aus der Sicht eines Hardware-Noobs geschrieben, der sich alles selbst beigebracht hat und ausdrücklich kein Experte ist. Wenn ihr von Profis hören wollt, wie ihr euren PC richtig zusammenbaut, dann seid ihr bei der Hardware-Redaktion von GameStar an der richtigen Adresse. Dieser Artikel hier soll euch stattdessen einen Einblick in meinen persönlichen Upgrade-Wahnsinn geben.

Fehler #1: Nicht genug Platz freiräumen

Im Rückblick ist man immer schlauer, nicht wahr? Die Arbeit an den PC-Innereien führt mir das besonders vor Augen, weil ich jedes Mal erst nach zwei Stunden Schwitzen, Fluchen und Stoßgebete-gen-Himmel-Schicken wieder erkenne, dass ich gleich am Anfang einen Riesenfehler gemacht habe. Mit ein bisschen Voraussicht lässt der sich aber ganz einfach vermeiden.

Es klingt banal, aber dass man fürs Schrauben am PC eine ausreichend große Arbeitsfläche freiräumen sollte, wird mir immer erst dann bewusst, wenn mich frage, wo ich denn noch die gerade ausgebaute Grafikkarte hinlegen soll, ohne sie zu beschädigen, und verdammt, der CPU-Lüfter muss jetzt halt mal auf den Boden. Nein, Pfiffi, nicht die Reste der Wärmeleitpaste ablecken, pfui, aus!

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