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Ping, Latenz und Packet Loss erklärt - Tipps zu Problemen mit Online-Spielen

Wir erklären Begriffe rund um die Internet-Verbindung für Online-Spiele wie Ping, Lag, Latenz sowie Packet Loss und geben Tipps für die Fehlersuche bei Problemen.

von Christoph Liedtke,
21.07.2017 13:37 Uhr

Um einen guten Ping zu haben, ist es nicht nötig, auf eine separate Netzwerkkarte zu setzen. Die im Mainboard integrierten Lösungen reichen in der Regel völlig aus. Um einen guten Ping zu haben, ist es nicht nötig, auf eine separate Netzwerkkarte zu setzen. Die im Mainboard integrierten Lösungen reichen in der Regel völlig aus.

Eine zu langsame oder unzuverlässige Internet-Verbindung hemmt den Spielspaß bei Online-Games. Sei es, dass die verfügbare Bandbreite ausgereizt ist oder die Leitung an sich Probleme hat. Solche Verbindungs-Probleme betreffen nicht nur Nutzer, die noch mit langsamer Anbindung von nur 6 MBit/s oder weniger auskommen müssen, auch mit mehr als 50 MBit/s Bandbreite können solche Probleme auftreten.

Wir erklären, was es mit Ping, Packet Loss und Bandbreite bei Online Games auf sich hat und geben Tipps, wie Sie solche Probleme aufspüren können.

In Ihrer Macht liegt dabei meist nur das Befreien der Internetleitung von störenden Downloads im Hintergrund. Andere Probleme mit Ping oder Packet Loss (hierbei gehen ganze Datenpakete auf der Reise zum oder vom Server verloren) liegen dagegen oft an der Leitung selbst oder an der Route, die Datenpakete von Ihrem PC zum Server im Internet nehmen.

Auch hier geben wir Tipps, wie Sie Ihren Provider mit handfesten Beispielen auf eventuelle Probleme hinweisen können.

Ping, Packet Loss und Bandbreite

Ein sehr bekannter Begriff ist der Ping (benannt nach dem Ping-Kommando in Windows). Der Ping bezeichnet die Zeit, die ein Datenpaket von Ihrem PC zu einem Server im Internet und wieder zurück benötigt – diese Verzögerung wird auch als Latenz bezeichnet. Ist die Latenz (zu) hoch, nennt man das auch Lag.

Für Online-Spiele ist der Ping der wichtigste Faktor. Denn er bezeichnet die benötigte Zeit, die Eingaben vom Spieler für Charakter-Bewegungen oder das Zielen und Feuern an den Server und wieder zurück benötigen. Gemessen wird diese Verzögerungszeit in Millisekunden. Je niedriger der Wert, desto schneller der Abgleich mit dem Server – und desto größer kann auch der Vorteil gegenüber Spielern mit einem höheren Ping sein. Viele moderne Spiele-Engines verfügen aber über Mechanismen, um die unterschiedlichen Ping-Zeiten der Spieler (in einem gewissen Rahmen) auszugleichen.

Die Latenz sollte in (Ego-)Shootern grob etwa 50 Millisekunden nicht überschreiten, um frustfreies Spielen zu ermöglichen. Andere Genres hingegen spielen sich auch noch mit 60 bis 100 Millisekunden anstandslos. Ein Wert von deutlich über 100 Millisekunden empfinden wir jedoch in fast jedem Spiel als störend, da sich die Verzögerung zwischen Kommando und Reaktion im Spiel dabei schon deutlich bemerkbar macht.

Mit dem »Ping«-Befehl von Windows lässt sich ermitteln, wie schnell Ihr PC mit einer bestimmten Web- beziehungsweise IP-Adresse kommunizieren kann. Das Ergebnis wird in Millisekunden ausgegeben.Mit dem »Ping«-Befehl von Windows lässt sich ermitteln, wie schnell Ihr PC mit einer bestimmten Web- beziehungsweise IP-Adresse kommunizieren kann. Das Ergebnis wird in Millisekunden ausgegeben.

Aber selbst bei niedrigem Ping im grünen Bereich kann Packet Loss (Paketverlust) auftreten und das Spielerlebnis ebenfalls stark beeinträchtigen bis unmöglich machen. Hierbei erreichen einzelne Datenpakete den gewünschten Server (oder Ihren PC) erst gar nicht, wichtige Spielinfos über Gegnerbewegungen oder auch das Abfeuern einer Waffe können so verschluckt werden. Packet Loss äußert sich in Spielen etwa durch sich teleportierende Gegner oder verschluckte eigene Kommandos.

Eine für Online-Spiele untergeordnete Rolle spielt dagegen die zur Verfügung stehende Bandbreite der Internetleitung. Eine größere Bandbreite sorgt nur dafür, dass Sie schneller Daten herunter- oder hochladen können. Außerdem beeinträchtigen parallele Downloads und Streams das Spielerlebnis weniger stark, wenn Ihre Internetleitung eine hohe Bandbreite besitzt, da mehr Reserven für die Spieldaten bleiben.

Datenverbrauch in Spielen

Shooter wie CS:GO benötigen einen konstant niedrigen Ping ohne Packet Loss und keine hohe Bandbreite. Wir messen pro Spielstunde einen verhältnismäßig geringen Datenverbrauch von 210 MByte.Shooter wie CS:GO benötigen einen konstant niedrigen Ping ohne Packet Loss und keine hohe Bandbreite. Wir messen pro Spielstunde einen verhältnismäßig geringen Datenverbrauch von 210 MByte.

Anhand von Counter-Strike: Global Offensive und Overwatch haben wir den Datenverbrauch für je eine Spiel-Stunde ermittelt. Valves Taktik-Shooter verbraucht demnach insgesamt 210 MByte (168 MByte Download, 42 MByte Upload). Für Blizzards Helden-Shooter messen wir pro Stunde 132 MByte (108 MByte Download, 24 MByte Upload).

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die beiden Spiele nur verhältnismäßig wenig Bandbreite benötigen. Selbst eine DSL-Leitung mit nur 2,0 MBit/s (DSL 2000) ist in der Lage, den anfallenden Datenverbrauch der Spiele zu bewältigen. Pro Stunde erreicht diese Leitung eine Download-Rate von ungefähr 900 MByte (250 KByte/s) und immerhin noch rund 87 MByte (24 KByte/s) im Upload. Bedenken Sie aber, dass Kommunikations-Programme wie Discord, Skype oder Teamspeak ebenfalls Bandbreite benötigen.

Auch heute im Jahr 2017 reicht eine Internetverbindung mit nur 6 MBit/s unserer Erfahrung nach aus, um mit konstantem Ping zwischen 30 bis 40 Millisekunden problemlos online zu zocken – solange man die Leitung für sich alleine hat. Diese heute (im internationalen Vergleich) sehr niedrige Bandbreite verträgt aber sogar gelegentliches Surfen oder Streamen in mittlerer Qualität während des Spielens, ohne den Ping all zu sehr in die Höhe zu treiben.

Für schnelle Shooter, wo es auf Sekundenbruchteile ankommt, sollten Sie die Leitung dann allerdings exklusiv zum Spielen nutzen – schon ein Handy im W-LAN kann durch die regelmäßigen Update-Anfragen spürbar stören.

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