Qualcomm hatte schon letztes Jahr eine Klage gegen Apple eingereicht und darin behauptet, dass Apple geheime Informationen an Intel weitergegeben habe. Laut der Klage soll Apple von Qualcomm solche Informationen angefragt und in den entsprechenden E-Mail-Verteiler auch einen Intel-Entwickler mit aufgenommen haben. Nun will Qualcomm laut Axios die Klage durch neue Vorwürfe erweitern.
Apple habe wegen des Streits mit Qualcomm über Lizenzzahlungen versucht, dem Konkurrenten Intel zu helfen, damit Apple bei der Produktion von iPhones auf Qualcomm-LTE-Modems verzichten könnte. Tatsächlich scheint Apple beim iPhone Xs, iPhone Xs Max und iPhone Xr nun komplett auf Intel-Modems zu setzen.
Qualcomm behauptet in der neuen Klage, dass Apple jahrelang falsche Versprechen gemacht habe und durch Verschleierung und Täuschung vertrauliche Informationen und Geschäftsgeheimnisse gestohlen habe. Ziel sei es gewesen, die Leistung von Modem-Chips von geringerer Qualität zu verbessern - womit die Intel-Produkte gemeint sind.
Apple habe Zugriff auf Software und Tools gehabt, für deren Verwendung aber enge Grenzen gesetzt gewesen seien. Doch Apple habe diese Tools nicht verwendet, um die Qualcomm-Chips in eigenen Produkten zu optimieren, sondern um zu verstehen, wie die Modems funktionieren, um Intel bei der Verbesserung von deren Chips zu helfen. Ein Richter muss nun entscheiden, ob die neuen Vorwürfe als Teil der vorhandenen Klage akzeptiert werden.
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Qualcomm möchte die Erweiterung der Klage erreichen, ohne dass der bisher geplante Verhandlungstermin im April 2019 verschoben werden muss. Neben dieser Klage in den USA gibt es auch andere rechtliche Auseinandersetzungen zwischen Apple und Qualcomm, unter anderem vor der International Trade Commission, in China und auch in Deutschland.
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